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Re: Naturgesetze
Soo schrieb am 21. Februar 2004 um 16:46 Uhr (695x gelesen):
> Nun... es läßt sich durch eine Analogie belegen:
> Alles Andere ist nämlich einem Anfang und einem Ende unterworfen. Wenn also alles, was wir kennen, einem Anfang und einem Ende unterworfen ist, wieso sollte es bei den Naturgesetzen anders sein?
Warum nicht? Ist eine blöde Antwort, ich weiss, aber vielleicht sind diese Gesetze ja das Gerüst, um das sich alles herum aufbaut/entwickelt. Vielleicht sind die Gesetze die einzige wirkliche Konstante die in diesem Universum (z.B. auch die Lichtgeschwindigkeit).
> Ich kann aber auch anders herangehen:
> nehmen wir also mal an, daß du Recht hast. Dann wären die Naturgesetze also das, was man Unendlichkeit nennt. Das Universum ebenfalls (Dagegen jedoch spricht die Urknall-Theorie... also das Universum doch nicht)
Die Urknall-Theorie ist erstmal nur eine Theorie...also noch nicht wirklich fest (wie eben besagte Gesetze). Aber das macht im Grunde nichts. Was spricht gegen ein ständiges Ausdehnen und Zusammenziehen des Universums. Also Urknall, Ausdehnung, Zusammenziehung (Annahme, jedoch auch noch nicht belegt, aber auch nicht ausgeschlossen) und wieder Urknall. Und dieser Prozess wirkt unendlich und war schon immer da.
> Wir haben jetzt also die Naturgesetze, die außerhalb unseres Zeitverständnisses existieren (kein Anfang und kein Ende)...
> 1. Welche "Gesetze" gibt es noch, die so existieren?
> 2. Das Naturgesetz ist aus sich heraus ein Ding. Es gibt also ein Ding, das außerhalb der Zeit existiert und das unveränderlich ist. Wieso nennst du nicht einfach die Gesamtheit aller Dinge, die außerhalb der Zeit existieren... nun... zum Beispiel Harmonie? Oder Gott? Oder Ausgeglichenheit?
Harmonie, Ausgeglichenheit und Gott sind von den Menschen mit Werten besetzte Dinge. Sie sind vom menschlichen Geist erfunden oder haben sich erst mit dem Menschen entwickelt (Gott durch Religionen z.B., oder Harmonie/Ausgeglichenheit als Beschreibung der Beziehung zwischen zwei Objekten oder Menschen (kann auch wieder subjektiv behaftet sein)). Sie existieren also nicht unbedingt ohne den Menschen, sondern nur mit ihm. Gott wäre dafür das beste Beispiel.
> Es ist wahrscheinlich dein eigenes Bild davon, was Gott ist, was es dir so schwer macht, so vorzugehen. Ich denke, daß du da ein bestimmtes (inzwischen negativ belastetes) Bild in deinem Kopf hast, was Gott IST.
> Wäre also die Frage: Was ist das für ein Bild? Woher kommt es?
> Ich stelle eine Vermutung an: Dein Bild von dem, was Gott ist, kommt aus dem, was du in deiner Umwelt wahrgenommen hast - nämlich eine verlogene und heuchlerische Kirche, die Gott predigt, aber nicht erfahrbar macht. Kirche ist hierbei gleichzusetzen mit Institution Religion. Ich denke nicht, daß du den Glauben an sich angreifst (denn du hast ebenfalls einen starken Glauben, wie ich bemerkt habe)... vielmehr nur den Glauben, der dir aber bei eigenen Erfahrungen zeigt, daß das, was "gesagt" wird dummerweise aufgrund eingenen Egoismusses der "Gläubigen" aber nicht "gelebt" wird... richtig?
Sehr gut analysiert. Der Glaube wird nicht nur nicht gelebt, er widerspricht auch oft der menschlichen Natur (insb. dem Verhalten)
> Es ist die Verlogenheit derer, die sich selbst hochpuschen und meinen, sie ALLEIN hätten die Wahrheit gepachtet, was dich Abstand vom "Glauben" gewinnen läßt, denn SO möchtest du NICHT werden. (Ich schiele dabei mal zu Seraphim.) Und das kann ich absolut und vollständig verstehen, ja befürworte deine Haltung sogar! Aber das tut der Quintessenz des Seins keinen Abbruch... sie tut der Weisheit keinen Abbruch, denn es gibt ebenfalls Gesetze - wie die Naturgesetze auch - die einfach SIND. Weisheit IST so ein Gesetz, eine Gesetzmäßigkeit Und speziell diese ist z.B. durch die hermetische Lehre beschrieben.
Warum ist Weisheit ein Gesetz ? Weisheit ist menschlich. Sie ist etwas, was durch den Menschen entstanden ist; hat mit dem Sein an sich nichts zu tun.
Die hermetische Lehre ist ja auch wiederum eine Lehre von Menschen. Ein Versuch die Welt (und ihren Sinn) um uns herum zu erklären.
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