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re: Tod, Leben und Verantwortung
myrrhe * schrieb am 13. Juni 2005 um 19:01 Uhr (692x gelesen):

Hallo Nicki,

> Ich weiß nicht so wohin damit und schreibe das einfach mal hierrein.
> In letzter Zeit überfahre ich oft Tiere.
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warum paßt du nicht besser auf?

> Erst eine Katze.
> Nur wenige Wochen später erst einen Vogel und keine halbe Stunde später noch ein junges Reh.
---
Ich nehme an, du fährst zu schnell. Hältst du dich an die Verkehrsregeln? achtest du auf das "Wildwechsel"-Zeichen?

> Ok, das kann mal passieren, aber mich stört es, seit dem ich eine Taube überfahren, nicht mehr. Sterben ist eben etwas Alltägliches.
---
ja, Sterben schon - aber Überfahren auch?

> Bei der Katze habe ich gleich den Rückwärtsgang reingemacht und bin noch mehrmals drüber gefahren um sicher zu sein das sie richtig Tod ist.
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und hast nicht mal nachgeschaut, ob das kleine Tier vielleicht noch zu retten wäre?

> Bei dem Vogel jetzt vor ein paar Tagen spührte ich das Herz noch klopfen(hab mich versichern wollen), aber er lag regungslos da. Und deshalb ich bin wieder 2 mal drüber gefahren.
> Als mir dann das Reh direkt vors Auto gesprungen ist, war ich erstmal geschockt und bin etwa noch 1km weitergefahren. Ich bin dann aber zurück und hatte schon die Gedanken im Kopf es mit den Schraubendreher direkt ins Gehirn zu stechen, falls es noch nicht ganz Tod ist.
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also Fluchtmechanismus: wie ist das dann mit "Sterben ist eben etwas Alltägliches"?

> Tja es lag aber Tod neben der Straße. Keine Bewegung und Atmung zu sehen.
---
Irene sagte es: das hättest du melden müssen, weil es ein Wildunfall war.

> Ich will eigentlich nur nicht, dass meine Unfallopfer sich quälen, aber die Meisten gehen wohl anders damit um.
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ja, gewiß. Sie haben zunächst mal die Einstellung, möglichst kein Leben zu verletzen oder zu töten. Das verhindert zwar keine Kollision mit einem Tier auf der Straße - aber zum Beispiel fährt man dann etwas achtsamer, also auch langsamer. Bei Reh und Katze warst du wahrscheinlich nachts oder in der Dämmerung unterwegs: da muß man noch vorsichtiger sein. Wie lange hast du den Führerschein denn schon?
Dann empfinden sie auch Liebe und Verantwortung für das Tier und schauen erst einmal nach, was dem Tier überhaupt passiert sein mag. Manchmal ist es vielleicht nur geschockt - oder leicht verletzt -, da kann man dann den Tierarzt aufsuchen.
Und - sie setzen sich mit dem Tod auseinander. Ja, er ist alltäglich - aber sehr oft fliehen wir davor. Fahrerflucht - Flucht vor dem Tod, vor Verantwortung? Und Tod und Verursachung von Tod sind allemal ein Unterschied ....

Setze dich mit dem Thema Tod und Verantwortung für das Leben einmal etwas intensiver auseinander.
Was ist ein Tier für dich? eine Sache? oder ein Lebewesen, wie Menschen auch?
Denn Verantwortung gegenüber Lebenden betrifft ja letztlich auch lebende Menschen. Wenn du zu schnell und unachtsam fährst, kannst du auch leicht einmal einen Radlfahrer oder ein spielendes Kind übersehen. Was tust du dann? nochmal drüberfahren? oder davonrennen?

Grüße, myrrhe

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