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@katzenhai, Sebastian, max und dis
Füchsin schrieb am 1. Februar 2005 um 17:26 Uhr (518x gelesen):
Hallo!
Irgendwie komme ich mir vor wie auf der "repeat"-Taste...
Also nochmals, kurz:
Warum fressen (zivilisierte) Menschen nicht mehr Menschen (außer bei Hungersnöten)? Weil sie einander zu ähnlich sind und man sich ineinander einfühlen kann.
Ich fühle mich Säugetieren zu ähnlich und kann mich in sie einfühlen; für mich sind sie höherwertig als Pflanzen, da (durch das Gehirn) weiter entwickelt. Anm.: Kann sein, dass sich in 100 000 Jahren herausstellt, dass die Pflanzen die höhere Art sind, aber der momentane Wissensstand... Höherwertig - genauso wie Pflanzen höherwertig = schützenswerter sind als Gestein z.B. Ich sehe für mich keine Notwendigkeit, Säugetiere oder Menschen zu (fr)essen. Noch besser wäre es, auch andere Lebensformen nicht zu essen, sondern sich von Energie (z.B. Sonnenlicht) zu ernähren. (D.H. kein Vampirismus!). Jeder, der tief genug in der Meditation war, WEISS, dass man davon vollgeladen mit Energie wird, nur als kleine Anregung.
Das Problem hier ist wohl, dass hier einige sich eine Evolution hin zu einer energetischen Lebensform gar nicht vorstellen können. Dabei ist doch die Seele selbst so eine Form.... Ebenso andere Lebensformen von höheren Ebenen.
Das andere Problem ist, dass sich hier einige überhaupt nicht in niedrigere Lebensformen wie Tiere z.B. einfühlen können, sondern sie als reine Objekte zur Benutzung ansehen. Vielleicht deshalb, weil es dann leichter ist, sie zu töten und zu essen, und als materieller Mensch muss man eben töten und essen. Und wenn nicht sie, dann eben Pilze, Pflanzen, Bakterien usw. Je fremdartiger, desto leichter. Das ist ganz bestimmt kein Idealzustand (in dem auch Pflanzen nicht getötet werden, Sebastian), aber so ist die Realität. Wir alle stehen irgendwo in der Evolution.
Obwohl Pflanzen nicht so weit entwickelt scheinen (nach unserem momentanen Wissenstand) sind sie dennoch beseelt und letzten Endes kommen sie aus derselben Urmonade und sind mit allem insgesamt EINS, auch mit uns. Genauso die Tiere. Von diesem Argument her ist Mensch, Tier, Pflanze, Engel... usw. ein jedes gleich viel WERT und göttlich und nichts ist UNWERT. Solange wir jedoch nicht NUR einzige Urmonade sind, sondern auch Teil der Vielfalt, so machen wir auch dieser Vielfalt wegen Unterschiede und Ordnungen in dieser Vielfalt, z.B. eine Skala der evolutionären Entwicklung oder eine Skala des erlangten Bewusstseins... Mensch, Tier Pflanze sind vom Göttlichen her gleich würdig und geliebt, doch von der inkarnierten Evolutionsskala her verschieden. Es geht nicht um "entweder-oder", sondern für die Lebensformen (mit ihrer einzigen Urseele) gilt "sowohl-als auch". Sie sind gleich wert UND verschieden.
Das bei aller seelischer Gleichheit etwas dennoch in der Vielfalt (d.h. in der Materie) verschieden sein kann und dann der Hierarchieordnung unterliegt, stößt so manchem sauer auf, je nach Perspektive der Betrachtung.
Ich nehme mir die Freiheit, sowenig Schaden wie möglich bewirken zu wollen; d.h. niedrigere Formen dienen wo nicht anders möglich höheren Formen. - Hoch und Tief sind miteinander verbunden: mitunter muss aber eine höhere Form sich zum Wohle der niedrigeren opfern (lassen), sterben, das Erworbene den anderen überlassen.
Katzenhai meint, daher darf man Tiere essen; und ich sage - ja, doch nur, wenn es tatsächlich erforderlich ist.
Dass du, Katzenhai, eine bodenständigere Ansicht hast und ich eine idealistischere (für dich religiösere), ist wohl jedem ältern Forumsleser bekannt. Aber das macht ja nichts, letztlich ist es immer nur eine Sache der momentanen Perspektive, mit der man ein Thema beleuchtet.
Andererseits bedeutet das nicht, dass ich ab jetzt den Mund halten werde. Eine lahme Ente werde ich eine lahme Ente nennen und einen Sprinter einen Sprinter, auch wenn sich hier jemand dann als "minderwertig" abklassifiziert fühlt.
Ich liebe Tiere *kraul*, warum sollte ich eine lahme Ente nicht trotzdem gern haben?
Max spricht von höherem ökonomischen Nutzen, nicht so viel Pflanzenfutter zu verschwenden, mit der mehr Menschen satt würden als durch teureres Fleisch. Offenbar kennt keiner mehr hier die Diskussionen in den 8Oer Jahren, als die Grün-Bewegung begonnen hat? Pflanzenfresser produzieren durch die Verdauung mehr Methangas. Allerdings stimmt es schon, ohne Menschen gäbe es mehr Tiere und damit genauso Methangas.
Na ja und dis... was wollte ich eigentlich dir sagen?
Passt eigentlich auch hier alles.
Liebe Grüße -
Mensch, wie ist das alte grüne Gedankengut heute untergegangen! -
Füchsin
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