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re: Innere Lebendigkeit
myrrhe * schrieb am 4. März 2006 um 15:58 Uhr (735x gelesen):

Interessant im Zusammenhang mit "Licht" in der Nahrung ist auch das "Sol", das Salz (naturbelassen, nicht chemisch extrahiert). Nicht nur enthält es - außer den Gasen - alle Elemente, es entspricht auch unserer Körpersubstanz: Wenn wir einen Körper verbrennen, bleibt Salz übrig.
Salz - Sol - Sole - ist es "getrocknetes" Licht? dann wäre die regelmäßige Einnahme von natürlichem Kristallsalz dazu geeignet, uns das zuzuführen, aus dem wir bestehen. Das Buch vom Biophysiker Peter Ferreira, "Wasser und Salz", geht in diese Richtung.

Ja, wir haben uns das Leben "eingerichtet", scheinbar wissenschaftlich untermauert (und mit etlichen Fehlschlägen, z. B. Contergan, und was die Gentechnik für Folgen hat, können wir noch gar nicht absehen), und den Blick gerichtet auf Quantität statt Qualität oder aufs Äußere statt aufs Innere. Der Mensch - die Gesellschaft - wollte es so! sie wollte Konsum, alles verfügbar, bequem zu handhaben, dabei auch noch billig, damit man mehr zum gleichen Preis bekommt. Sie wollte es, niemand anderes!
Die Schraube hat sich in Bewegung gesetzt. Ganz normal: es werden Impulse gesetzt ("Konsum", "mehr Geld", "mehr Bequemlichkeit", "alles haben können"), und diese verselbständigen sich dann. So wie man einen Ball anschubst, der rollt und rollt. Doch für alles bekommt die Gesellschaft die Rechnung präsentiert: für Positives genauso wie für Negatives. Bequemlichkeit und schlechte Ernährung fördern Krankheiten, machen unzufrieden und vielleicht sogar doof im Kopf (es gibt Hinweise darauf, daß zu viel Aluminium Alzheimer fördert) - global gesehen. Der Einzelne ist Teil der Gesellschaft und deshalb mit allem in sie eingebunden: doch hat er es sich ausgesucht, als er inkarnierte. Er hat eben gerade in dieser Gesellschaft Platz genommen - warum? das ist seine Aufgabe, herauszufinden.

Es ist nicht so, daß der Mensch nicht die Wahl hätte, was er zum Leben wählt. Nicht genügend Geld für Nahrung oder Kleidung? was machen die armen Bauern auf dem Land? Sie sind Selbstversorger, essen vorwiegend Obst und Gemüse aus dem eigenen Terrain; sie stricken und nähen statt die Mode-Jeans aus dem Nobelladen kaufen zu "müssen". Es gibt sogar "Aussteiger", die freiwillig dieses "karge Leben" anstreben. Es ist also möglich: man muß es nur wollen. (Seien wir uns ehrlich: die meisten wollen eben nicht. Und haben viele viele Ausreden, warum sie es nicht wollen.) Der Blick auf "die da draußen", die es "mir nicht ermöglichen, so zu leben, wie ich es will", ist zwar, rein irdisch und unspirituell betrachtet, durchaus gerechtfertigt (nein, nicht immer, aber doch häufig) - hier aber, in diesen Foren, betrachten wir ja eine andere Ebene, die spirituelle, und da muß es klar sein, daß jeder für sich seine Umwelt schafft. Die Schuldzuweisungen nach außen ("ich kann ja nicht, weil ..." - bis hin zu "schwarzmagischen Angriffen") sollten abgelöst werden durch eine Schau nach Innen.

Was biologisch vollwertige Nahrung angeht, so herrscht bei denen, die sie nicht als wichtig ansehen, die Meinung vor, sie sei "eh zu teuer". Viele von denen sparen an der Qualität, aber nicht an der Quantität - und geben für G'wand und Elektronik mehr aus als für das, was dem eigenen Körper, dem engsten Mantel, zugute kommen könnte. Auch hier: Ausreden. Wer sich gesund ernähren will, findet einen Weg - und sei es der des Einsparens anderer Dinge. Oder er kauft direkt beim Bauern und umgeht die Preise der Zwischenhändler.

Ja, wir können wählen. Wir können uns auch dazu entscheiden, uns zu informieren - denn Globalismus hat ja auch eine Informationsbreite zur Folge, derer wir uns bedienen können - und dann danach handeln. Aber das hieße auch Verantwortung zu übernehmen für uns und unsere Umwelt, und das ist nicht immer ganz bequem. Oder wir können den Kopf in den Sand stecken und sagen: "es ist halt so, was kann der Einzelne schon bewirken, die Oberen wissen schon, was gut ist für uns".

Wir sind der Grashalm, der sich durch den Beton bohrt.

Lieben Gruß,
myrrhe

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