Lebendige Nahrung, tote Nahrung
Füchsin * schrieb am
3. März 2006 um 12:19 Uhr (756x gelesen):
Obst, Gemüse was draußen an der Sonne wächst, hat im Gegensatz zu Glaushausware mehr "Licht" in sich gespeichert. Man kann die Lichtphotonen sogar messen. Dasselbe gilt für Eier von Freilandhühnern und vom Fleisch von glücklichen freien Rindern, Schafen und Schweinen. Nebenbei waren auch alle Vitamine und Mineralstoffe so, wie sie uns am besten bekamen. Nur hatte man sie nicht immer, wegen den klimatischen Verhältnissen bei uns. Im Winter war Hamstern angesagt.
Und dann kam als erstes der Dünger, dann die Pestizide und Unkrautvernichtungsmittel. Zugegeben, man hatte eine großere Ernte, aber dafür zuviele Nitrate ua. giftige Chemikalien in der Nahrung. Man erfand die Abfüllung in eisernen Dosen, die Bleirohre für die Wasserleitungen, das Pastik mit den Weichmachern (die die Männer unfruchtbar machen), das Waschpulver mit den Weichmachern, die chemischen Zusatzstoffe und Konservierungsmittel für die Dosen und die Fertiggerichte, die künstlichen Geschmackstoffe und Appetitanreger für das Fertigfutter. Das Fastfood - wenig gesunder Inhalt, nie sättigend, fett, aber geschmackvoll (der Chemie sei dank). Das dreckige und tote Wasser wurde mit Chlor desinfiziert, man verwendet nun Plastikrohre statt Blei, denn das Blei aus den Autoabgasen ließ die Leute ohnehin genügend verdummen.
Bei der Kleidung hat man die Wahl - entweder billige Importprodukte voller Schwermetalle, Insekten- und Konservierungsmittel oder sündteure einheimische Mode. (Man hat die Wahl nicht, denn man verdient nicht genug.) Man hat auch die Wahl zwischen billigem ungesunden Fraß oder noch echter biologischer Nahrung, vorausgesetzt, sie ist tatsächlich so produziert. (Man hat die Wahl nicht, denn dafür verdienen wir zuwenig und es wird nichts anderes angeboten.) Man hat auch die Wahl zwischen Webpelz, der unverrottbar auf der Müllhalde liegen wird, oder schicken echten Fellen aus Asien, die Katzen, Hunden, Frettchen, Bibern usw. lebendig vom Leib abgezogen werden. (Man hat die Wahl nicht, denn man weiß es nicht und wenn, könnten wir uns nichts anderes leisten (?)) Und man kann endlich entscheiden, ob wir noch die alten Getreidesorten und Gemüse anbauen, oder uns von den genmanipulierten Hybriden, die kein Saatgut abwerfen dürfen und mit mitgelieferten Pestiziden zu behandeln sind, ernähren. Mein Favorit: die Gummi-Tomate, die man zwar essen kann, aber nicht verdauen. Oder die Kartoffel mit Insektengenen! ... Hauptsache sie sehen toll aus, halten länger als die Bakterien, schmecken nach nichts und/oder die Gensequenzen springen auf andere Arten, Tiere und Menschen über (d.h. sind kanzerös...) Geschäft ist Geschäft. Wir haben ja die Wahl. (Haben wir nicht, denn man kann nur kaufen, was man angeboten vorfindet!)
Wir können also wählen (?), ob wir uns von lichten lebendigen Produkten ernähren, ob wir reines lebendiges Wasser trinken, und reine Luft in sonnendurchlichtete Umgebungen atmen wollen (?) - oder ob wir sicher und behaglich in der Gruft leben, tote Nahrung verschlingen wie Ghuls und zu Zombies mutieren, die alles tun, was man ihnen in den Werbefimen sagt. Seien wir genauso geistig tot wie der Rest der rationalen Materialisten! Verhungern wir vor dem vollen, aber stoffleeren Schüsseln! Statt unter einen Baum legen wir uns unter das UV-Licht zum Bräunen, statt Licht setzen wir uns Mikrostrahlen aus Sateliten und Handys aus. Trinken wir Badeschaum und Weichspüler statt Wasser, und wenn das Leben als Toter unerträglich wird, werfen wir uns ein paar Drogen rein...
Oder wir könnten was ganz anderes machen.... ... ....!!!
Liebe Grüße, und guten Appetit!
Füchsin

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Diskussionsverlauf:
- Lebendige Nahrung, tote Nahrung ~ Füchsin * 03.03.2006 12:19 (36)