re: Lebendige Nahrung, tote Nahrung
Dunkle_Leidenschaft schrieb am 3. März 2006 um 16:53 Uhr (694x gelesen):
Die Lichttheorie hat den Nachteil, dass Glashausdächer lichtduchlässig sind...logo, somst wäre es ja dunkel im Gewächshaus.
Nun kann gefärbtes Glas unwidersprochen das Licht verändern...bestimmte Wellenlängen werden absorbiert oder reflektiert, andere nicht...dadurch erscheint uns das Glas dann farbig, bzw andere Gegenstände halt auch.
Wenn allerdings Glas farblos ist, dürfte kaum etwas absorbiert oder reflektiert werden...
Und dann ist halt äußerst fraglich, ob denn Unterschiede zwischen Gewächshausgemüse und Ackergemüse auf das Licht zurückzuführen sind.
Nun, auch ich bilde mir ein, das die klassische holländische Gewächshaustomate weniger nach Tomate schmeckt als die aus dem eigenen Garten. Das dürfte aber nicht am Licht liegen. Hinsichtlich der Gewächshäuser ist es so, dass Pflanzen dort oft nicht in Erde sondern nur noch in Watte nebst Nährflüssigkeit gezogen werden...oder so ähnlich. Vom Wein her weiß ich, dass der Boden erhebliche Auswirkungen auf den Geschmack hat. Wenn dann die Tomate weniger intensiv schmeckt, dürfte dies auf diesen Effekt und nicht auf das Licht zurückzuführen sein.
*g* eine ganz andere Frage ist, ob denn die Nährwerte unterschiedlich sind. das ist dann aber eine Frage des Düngers bzw. der Nährflüssigkeit bzw. des Bodens....
Fazit: Etwaige Unterscheide zwischen Freiland- und Gewächshausgemüse dürften kaum auf Licht zurückzuführen sein

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