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Humor: Humor (rubrik)
re[4]: Nachgefragt
Elfentraum schrieb am 16. November 2006 um 19:11 Uhr (966x gelesen):

Hallo Taja Eh,


> *** Ich kenne mich in dem Bereich berufsbedingt sehr gut aus und genau aus dem Grund stört es mich, wenn man sich ein par Dinge aus dieser wissenschaftlichen Disziplin herauspickt, sie völlig aus dem Zusammenhang reißt und sie dadurch pervertiert.
>
> Ich spreche im obigem Zusammenhang nicht von der Psychotherapie, sondern von dem spirituellen Prozessing.

Du sprichst auf psychologische Prozesse an, ergo bewegst du dich mit deiner Theorie auf der psychologischen Ebene. Spirituelle Prozesse mögen in Gang kommen, wenn die psychische Ebene klar und "aufgeräumt" ist, alerdings sind beide Ebenen nicht das Selbe.



> *** Ich habe den Quatsch mit dem "wenn Dich das jetzt so an mir stört, mußt Du mal bei Dir selber schauen, warum das so ist" leider schon viel zu oft gehört.
>
> Aber wahrscheinlich bis heute noch nicht so richtig verstanden ?

;-) interessanter rhetorischer Schachzug dieses "offenbar bist du noch nicht soweit" und ebenfalls in gewissen Kreisen weit verbreitet, genauso wie das "da musst du mal bei dir schauen ..." ... der Spruch dient übrigens dazu, Überlegenheit zu demonstrieren und das Gesprächsgegenüber auf "seinen Platz" zu verweisen (tja, Psychologie ist schon was Feines ... ). Fällt übrigens unter die Kategorie "emotionale Einschüchterung", denn es impliziert ja gradezu einen Status, der jedem Zuschauer klar macht, dass der Eine "weiß" und der Andere eben "noch nicht" ... übrigens wird jede Weigerung des Gegenübes, die eigene Unterlegenheit zuzugeben, nur als weiterer Beweis seiner "Unreife" angesehen, also von daher ein sehr guter Schachzug, denn er läßt dem Gegenüber keine Möglichkeit "richtig" zu reagieren ... Hast du zufällig bei den "Jesus Freaks" gelernt ?



> *** Das Phänomen, welches in dem ersten Beitrag angesprochen wurde ist die sogenannte Projektion.
>
> Von "Projektion" zu sprechen entspringt einer Betrachtungsweise aus dem Status "Psychotherapie" (siehe das Zustandsmodell weiter unten) aus esoterischer Perspektive gibt es eine Projektion eben nicht mehr.

Die esoterische Perspektive ist die Sicht vom Innen auf das Außen ... und wer hat denn da einige Threads vorher geschrieben, dass andere Menschen einem das eigene, verborgene Innere spiegeln ? Na wenn das mal nicht eine gelungene Beschreibung des psychologischen Phänomens der Projektion ist ...


> *** Dieser Konflikt läßt sich zurückführen auf emotional geladene Erlebnisse in der Kindheit, die nicht richtig aufgearbeitet werden konnten.
>
> Zunächst ja. Dann liegt die Ursache im Geburtstrauma, dann in dem vorgeburtlichen Bereich, schließlich wurzeln unsere Probleme aus einer unbewältigten Empfängnis bis hin zu den früheren Leben und noch vieles mehr..............................je nach erreichter Ursachenebene..........

Was bitte ist denn eine "unbewältigte Empfängnis " ? Also ich bin mir sicher, dass meine Eltern bei meiner "Empfängnis" ne Menge überwältigenden Spaß gehabt haben.



> *** Wie gesagt, die Sache mit dem "Spiegeln" stimmt nur dann, wenn unser Unwohlsein in Gegenwart einer bestimmten Person mit einem unbewußten Konflikt in uns zusammenhängt, wir also neurotisch sind.


> Aus esoterischer Sicht tragen erfolgreiche Therapeuten "zufällig" aber grundsätzlich prinzipiell diesselben Konflikte und Traumas in sich wie ihre Klienten oder Patienten, mit dem Unterschied dass sie ihnen einen Schritt in der Klärung und Bewältigung voraus sind, aber auch nur einen Schritt, nicht mehr, oft leider sogar weniger..........und das garantiert dann den Misserfolg eines Falles.

Erfolgreiche Therapeuten sollen in sich ganz klar und autark sein, sonst taugen sie nicht als Therapeuten, d.h. sie sollten ihre unbewußten Konflikte aufgearbeitet haben und selber fertig therapiert sein (und nicht antherapiert oder schlimmer noch, aktuell in Therapie). Schließlich SOLL ein Klient einen Therapeuten als Spiegelfläche benutzen, das ist der gewollte Ablauf einer Therapie ... und in Spiegeln, die dreckig sind, kann man sich nur verzerrt wahrnehmen. Daraus folgt, dass gute Therapeuten sehr sehr selten sind und schlechte Therapeuten, die die psychischen Störungen ihrer Klienten vertiefen und vermehren leider schon fast die Regel.


> Das spirituelle Prozessing als eine weiterentwickelte Form der Psychotherapie trägt dem Spiegelprinzip von vornherein ganz bewußt Rechnung indem Supervisoren immer genau das aktuelle Fall-Problem des Klienten aufgreifen, um bei ihren zu überwachenden spirituellen Therapeuten nachprüfen zu können ob es hinreichend bei ihnen selbst erledigt ist...........erst das garantiert dann weiteres erfolgreiches Arbeiten.............

Interessanter Ansatz: sowas nennt man dann "den Bock zum Gärtner machen". Das wäre also so, als wenn man einen trockenen Alkoholiker, der die Ursache seiner Sucht noch nicht überwunden hat einen anderen Alkoholiker therapieren lässt und wenn dann der "Therapeut" wieder anfängt zu saufen ist das ein Zeichen dafür, dass er sein Thema noch nicht aufgearbeitet hat und dass der "Klient" so eines Therapeuten dadurch sein eigenes Problem noch weiter verstärkt wird wahrscheinlich einfach so hingenommen. Klingt für mich äußerst verantwortungslos und hat ein bischen was von Menschenversuchen; der Klient wird vom Therapeuten als Messwerkzeug mißbraucht.


> Im spirituellen Bereich ist das selbstverständlich, Psychotherapeuten kann man das jedoch aber noch nicht erzählen........es ist bekannt, dass sie das spirituelle Spiegelprinzip für eine Projektion des Klienten halten........es wäre ja auch ein wenig viel verlangt, wenn "studierte", akademisch und gesellschaftlich "anerkannte" Psychologen zugeben müssten, von ihren Klienten nicht sehr weit entfernt zu liegen und sie immer genau das als Fall vorgesetzt bekommen, wo sie selbst noch dran arbeiten müssen.............

siehe oben
Ein verantwortungsvoller Therapeut mit z.B. eigenen Mißbrauchserlebnissen wird Klienten ablehnen, deren Thema ebenfalls Mißbrauch ist, ganz einfach, weil er weiß, dass er nicht unbelastet an so einen Fall rangehen kann.
Aber in den von dir geschilderten Fällen soll ja dann grade ein Therapuet mit eigenen Mißbrauchserfahrungen ausgerechnet Klientel mit solchen Erfahrungen "therapieren" und je weniger er dann emotional auf seine Klienten und sein Problem reagiert, als desto "reifer" wird er dann angesehen, dabei wird dann einfach mal außer Acht gelassen, dass grade das Abspalten der emotionalen Ebene ein eindeutiges Zeichen davon ist, dass der Mißbrauch eben noch nicht abgearbeitet wurde, sondern einfach "abgespalten" wurde (ein schamanisch Tätiger würde da wohl von Seelenverlust sprechen).
Gruselig, einfach nur gruselig. So eine Form der Therapie züchtet sich ihr eigenes Klientel heran, welches dann mit Sprüchen wie "du verstehst das nicht, du bist noch nicht so weit" und "schau mal bei dir, warum dich das so stört" gefügig und mundtot gemacht, also weiterhin mißbraucht wird.
Dazu füge man dann noch ab und an ein "du trägst nur dein Karma aus vergangenen Leben ab" zu und schon hat man dem Mißbrauchsopfer auch noch die Schuld an diesem Mißbrauch zugeschustert.
Perfekt, genauso funktioniert Mißbrauch.


Grüße

Elfentraum

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