@Jasmine
Sebastian schrieb am 16. Mai 2005 um 17:33 Uhr (594x gelesen):
Hallo Jasmine,
> Ist klar, dass der Täter Opferprojektionen in sich trägt, deshalb sind seine Opfer einander oft ähnlich, doch das Opfer (z.B. ein unschuldiges Kind) sucht sich ja seine Täter nicht aus, ich sehe in diesem Falle keine Projektion, erst bei Frauen, welche z.B. immer wieder brutale Männer wählen. Das ist bereits eine Folgeerscheinung des ersten Missbrauchs.
Seh ich auch so.
> Das von der Projektion von mir stimmt. Ich kann mich darin jedenfalls nicht wiederfinden ;-) Auf der anderen Seite könnte ich z.B. etwas Reales in Dir sehen, das Du selbst nicht erkennen kannst/willst, nur ein Beispiel, aber Grund, weshalb ich meine Wahrnehmung auch immer für mich behalte.
*hihi* Naja. Interessieren würde es mich ja schon.
Mag schon sein, daß man eine gewisse Meisterschaft darin erlangen kann wirklich ohne durch einen persönlichen Schleier zu sehen andere zu erfassen. Schließlich weiß ich auch, daß man es mehr oder weniger kann, weshalb nicht auch gänzlich?
Wenn ich etwas in mir nicht erkennen kann warum sagst du es nicht? Wäre vielleicht nützlich für mich. Oder war das nur allgemein gemeint?
> Ist das dann Projektion und von wem? Da wären wir wieder bei den gelebten und ungelebten Scheinbildern ;-)
Naja. Ich denke in jedem Fall ist es ein Bild. Alles was fest ist hat nicht wirklich Bestand. Oder ist es etwas nicht meßbares, nicht katalogisierbares?
> Aber ich finde, Dein Weg der Annäherung ist OK, deshalb hat mir unser Gespräch auch so viel gebracht, danke ^.^
Ja, ich fand/find es auch nett mit dir zu sprechen. Ist halt manchmal blöd wenn man selbst nicht so viel mitbekommt wie man könnte. Nicht so ist wie es sein könnte usw.
Grüße,
Sebastian

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