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re: Integrierte Telepathie
myrrhe * schrieb am 10. März 2006 um 9:59 Uhr (649x gelesen):

Hallo Füchsin,

jeder, der sich mit Paranormalem und darüber hinaus mit Spiritualität befaßt, schult seine erweiterte Wahrnehmung ganz automatisch, weil er sich immer mehr darin übt, das Geistige als existent anzunehmen.

Der "normale" Mensch ist darauf getrimmt, das als existent zu akzeptieren, was er mit den Händen greifen und mit den Augen sehen kann. Dann kommen noch ein paar "Wellen" hinzu wie hörbare Töne oder wissenschaftlich nachgewiesene wie Strom, e-Smog, UV, Röntgen, Atom ... usw. Daß aber all diese Dinge eigentlich EINS sind, nämlich Materie - eben grob- und feinstofflich -, und Materie ist Schwingung, das entzieht sich dem "normalen" Bewußtsein. Denn wenn dies integriert wird ins Denken, wird auch deutlich, daß wir in der Lage sind, Materie, Schwingung zu verändern, zu bewegen. Da auch Gedanken Schwingung sind, können wir auch mit ihnen verändern. Der ganze Clou liegt im Focussieren: Wir focussieren nur auf das, was wir kennen. Wir nehmen daher nur das (im Oberbewußtsein) wahr, was wir erfahren haben und kennen. Wenn wir glauben, nur mit dem Körper von einem zum anderen Ort reisen zu können: wie könnten wir dann etwas geistig wahrnehmen, das weiter entfernt ist? Wenn wir von Heute nach Morgen linear denken: wie könnten wir dann etwas geistig wahrnehmen, das erst übermorgen geschehen wird?
Wahrnehmen, daß Raum und Zeit ineinanderfließen können - Gleichzeitigkeit von Ereignissen wahrnehmen, die für uns hintereinander geschehen?

Es geht also um nichts anderes als um die Erweiterung des eigenen Focus. Das heißt: Glaubenssätze und Muster müssen "überprüft" und geändert werden. Das geht nicht von heute auf morgen und bedeutet: Beschäftigung mit dem Geistigen, und das über Jahre. Es bedeutet: Geduld, eigenes inneres Wachstum. Dadurch geschieht zunehmende "Öffnung nach oben". Wer das nicht beachtet, der driftet ab, verliert die Bodenhaftung und glaubt, mehr zu können, als er kann. Oft erlebt .... Falsche Deutungen, die Verwechslung von Phantasie mit Wahrnehmung, die Selbst-Überschätzung die eigenen Könnens und daraus resultierende Wahn-Ideen, scheinbare Kontakte zu hohen Wesenheiten - all dies sind recht deutliche Merkmale für verlorene Selbst-Kontrolle, für Abdriften. Daher ist es so wichtig, seinen eigenen Charakter zu schulen, sich mit seinem Schatten auseinanderzusetzen, auf die geistige Führung zu bauen, sich Zeit zu lassen in allem, seine Wurzeln nicht zu verlieren - kurz: "Mensch zu bleiben". Wir sind sowieso Geist, egal was wir tun - sich seiner geistigen Kräfte bewußt zu werden, bedeutet nicht, die zeitlich-irdischen außer acht zu lassen. Wir sind hier, um sie zu verwenden.

In dem Maße, wie man sich dem eigenen Wachstum "hingibt", im Geistigen lebt, ohne dabei auf die irdischen "Wurzeln" zu vergessen, wird man die erweiterte Wahrnehmung als Teil des Lebens erkennen und integrieren. Dann ist es selbst-verständlich, Signale abzugeben und zu empfangen. Je verfeinerter diese Methoden werden, desto wichtiger wird übrigens auch die Abgrenzung - z. B. gegen die Aufnahme fremder Schwingungen. Deshalb ist die Festigung des eigenen Charakters dabei auch so wichtig.

Ja, natürlich kann man Telepathie für sich selbst nutzen. Es geht aber - wie immer - darum, wie man sie nutzt. Zum Wohle für mich ebenso wie für andere? oder zum egoistischen eigenen Wohle auf Kosten anderer? Mißbrauch geschieht dort, wo man die Freiheit der Persönlichkeit anderer manipuliert. Wieder ein Punkt, warum die Festigung des eigenen Charakters das Um und Auf jeder Entwicklung der Spiritualität ist. Telepathie ist nicht automatisch eine spirituelle Handlung! Sie ist es dann, wenn sie im Einklang mit den geistigen Gesetzen angewandt wird.

Von höheren politischen oder wirtschaftlichen Lagern wird schon seit langem versucht, magische Elemente (nicht nur Telepathie) für ihre Zwecke zu nutzen. Nur glaube ich, daß es nicht wirklich gelingt - also nicht umfassend, sondern höchstens in Einzelexperimenten. Warum? Einerseits verschiebt sich der Focus (weltliche Gier steht geistigen Zielen entgegen), andererseits tragen lichtvolle hohe Wesenheiten ihren Teil dazu bei, daß die geistigen Fähigkeiten nicht zu sehr entgleiten und mißbraucht können. Ich weiß von mehreren Leuten, die ihre magischen Kräfte mißbraucht haben ... und sie verloren ganz einfach ihre Kräfte.

Liebe Grüße,
myrrhe

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