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re: Fragen an alle Horror- und Gewaltfilmfreaks
sensus schrieb am 28. Februar 2006 um 20:59 Uhr (645x gelesen):

Hi,

also ich kenne bestimmt alle Schwarzenegger und Stallone Filme. So ziemlich alles in der Richtung. Auch die Meisten guten neuen und alten Horrorfilme, und mitlerweile bin ich mehr auf der Schiene die ganzen Psychofilme zu bearbeiten.

Ja, und nebenher spiele ich noch viele indizierte Computerspiele oder solche ab 18 möglichst mit viel Blut; so Ego-Shooter die Richtung.

Also mal ganz ernsthaft, mitlerweile spiele ich diese Spiele einfach nicht mehr wegen der Gewalt, sondern einfach deswegen, weil ich die Entwicklung der Grafik unheimlich interessant finde, ok, und wenn man dann mal ein Spiel spielt, von der Story her gut aufgebaut, dass dann darstellen kann, wie sich im Blut, das sich auf dem Boden ausbreitet die Umgebung spiegelt, dann gehört das halt dazu *grinst*

Es gibt auch noch andere, in denen man zum Beispiel eine Katze aufsammeln, und über seine Shotgun schieben kann, mit dem Arsch zu erst ganz durch, so dass dann der Lauf aus dem Mund herausguckt. Nach ein paar Maal abdrücken, wenn die Katze verschliessen ist, kann man sich die nächste suchen.

Ich finde sowas eher witzig, als das ich dann Abends im Bett liege und mir ausmale, wie ich irgendwanneinmal, wenn ich mal einen Führerschein haben sollte, in der Mittelstraße (Innenstadt, Fußgängerzone) am besten "Carmageddon" spielen könnte, und dementsprechen mein Auto tune, mit irgendwelchen Spießen oder so, damit möglichst viele Menschen sterben und daran in ihre Einzelteile zerfetzen, wenn ich da volle Pulle durchfahre.

Wie schon erwähnt haben solche Spiele enormen Funcharakter. Man kann dort ausleben, was man im wirklichen Leben niemals tun oder sogar wagen würde. Man kann von dem alltäglichen Trott abschalten und sich in eine andere Welt begeben. Wenn man damit umgehen kann, sehe ich da kein Problem.

So, und nachdem ich erstmal diese krasseren Beispiele geliefert habe, möchte ich noch auf die Filme eingehen.

Ich wurde mit dem Wissen erzogen, dass ein Film ein Film ist, und nichts mit der Realität zu tun hat, egal in wie fern er sich als solcher tarnt (Blair Witch Projekt, Das St. Francisville Experiment). Und damit gleichzeit, immer den Sinn eines Films zu hinterfragen/erforschen, sprich das, was er einem selbst vermitteln will.

Egal was ich mir anschaue, wenn ich keinen Sinn finde, hat er mir entweder gefallen oder nicht, und wenn doch, dann nehme ich sogar etwas für mich konstruktives mit.

Ich will mich nicht davon lossagen, dass alles, was man in sich reinlässt, einen prägt und für immer seinen Teil in einem haben wird, dass weiss ich, und manchmal sage ich einfach: Nö, diesen Film brauche ich grad nicht. Oder: Es gibt sinnvolleres als Computerspielen. Aber wenn man sich dessen bewusst ist, dann weiss man genau, in welchen Situationen der Film, oder das Spiel Auswirkungen hat, und kann es dann dementsprechend bearbeiten. Die Träume sind so ein Beispiel, in denen sich alles erlebte vermischt, egal ob Film, oder Realität.

Doch es gibt bei allem 2 Seiten, einmal diejenigen, die da wirklich lange nicht so viel reininterpretieren, sich dem ganzen aber trotzdem ab und zu mal hingeben, und damit umgehen können, und auf der anderen Seite diejenigen, die später mal zum Gewaltverbrecher werden, was wohl der geringste Anteil sein dürfte.

Dann gibt es noch viele dazwischen, die nicht genau wissen, wo sie hingehören. Die, die gar nicht fern sehen, oder nicht ganz auf dem neusten Stand sind. Oder welche, für die es sogar etwas bringt, oder wieder welche, die sich ihre eigenen Filme darauf fahren und welche, die es zu ihrem Beruf machen um den User in ihre geschaffene Welt des Abenteuers zu entführen.

Diese sogenannten Gewaltspiele haben sich mitlerweile regelrecht zu einem Sport entwickelt - "E-Sports" - und es wird im Team gekämpft oder Mann gegen Mann. Manche verdienen sich auch hiermit ihr Geld. Und wenn diese Technik erstmal so weit ausgereift ist, dass man nur noch am Computer kämpft anstatt im RL Kriege zu führen dann hat das, soweit ich das sehe, ein ziemlich positive Entwicklung vor sich. Selbst die neusten Atombomben werden heutzutage nur noch am Computer simuliert, da die Sprengkraft mitlerweile so hoch ist, dass RL Tests irreparable Schäden anrichten würden.

Naja, und abschließend ist zu sagen, dass sich jeder Mensch sowieso immer das gibt, zu was er sich hingezogen fühlt. Aber zu sagen, ein Mensch fühlt sich zu Gewalt hingezogen, weil er ein "Spiel" spielt, das gewalttätig ist, halte ich für falsch. Vielleicht spiegelt es für ihn etwas ganz anderes wieder... und dann gibt es noch unheimlich viele andere Sparten wie Sexfilme *g* oder Märchen oder Abenteuer, oder Rollenspiele etc...

Man könnte sagen, zusammengefasst, all das ist eine Realitätsflucht, das was du dir reinziehst, und das, was ich mir gebe. Na und? Ich stehe dazu und kann damit umgehen, da ich beides voneinander trennen kann; kloppe mich nicht, mache keinen an, und fahre mir keine Filme, bin sehr objektiv und kann trotzdem verstehen, dass das für dich nichts ist. Na und? Freu dich doch und mach dein Ding klar, lass jedoch den anderen auch ihre Freude.

Notfalls kann man immer noch getrennte Wege gehen.

So, und geschockt? *breitgrinst*

Mach dir nix draus, ich habe noch sehr viele andere Seiten und eigentlich bin ich ein ganz Lieber ;)

sensus

PS: Im Übrigen kann selbst ich deine Story nicht so ganz nachvollziehen, denn diese Sessions wären selbst mir viel zu absurd ! Zumindest könnte ich aus einer solchen nichts für mich positives draus ziehen und finde deswegen, dass du genau richtig gehandelt hast. Ich wäre mit Sicherheit auch gegangen, wenn nicht schon eher (Frischluft).

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