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re[4]: Seelenfamilie
Albine schrieb am 1. November 2006 um 16:41 Uhr (702x gelesen):

Hallo Asherah,

> Das bringt mich z.B. in diese seltsame Beziehung zu meinem Gemahl. Wir sind - rein rechtlich - getrennt. Es musste auch Zeiten geben wo Wut und Trauer (und ganz kurz auch Hass) zu Verarbeitung der MENSCHLICHEN Liebe aufkommen mußten. Verarbeitung. Aber im Grunde sind wir noch genau wie früher... wir werden nie getrennt sein. Nur die Definitionen und Auslebungen sind Wandlungen unterworfen. Im nächsten Leben werden wir wohl ausnahmsweise nicht Mann-und-Frau. Und das ist wiederum einer der Haken an der Sache:

Natürlich - nach einer Trennung ist der Mensch doch ein Stück weit noch immer so, wie man ihn geliebt hat und er trägt noch immer die Gründe n sich, weshalb man ein Paar wurde.


> Eine Ehe / Beziehung mit einem Seelenverwandten ist meistens so jenseits einer menschlichen Norm, dass das Wort im eigentlichen Sinne nicht mehr zutreffend ist.

Aber was ist verkeht daran, wirklich seelenverwandt in einer Ehe zu sein? Ich denke - wenn die Seele genug Erfahrung gesammelt hat, dann wird auch die Ehe funktionieren. Funktioniert sie nicht, ist die Seele einfach noch nicht so weit.
Beeinträchtigt das aber die Seelenverwandtschaft? Ich denke nicht.

> Ja, viele Menschen reden sich ein der Partner wäre ein Seelenverwandter. Dies ist eine Sehnsucht nach Sicherheit, die es in einer recht religionslosen und scheidungsgebeutelten Zeit nicht zu geben scheint. Aber den Richtigen oder gar die "Dualseele" erkennt man eigentlich sofort und ohne Umschweife. Doch das weiß man nur, wenn man es einmal erlebt hat... alles andere lässt zu viel Raum für Spekulationen.

Ja - ich gebe dir recht. Ich denke - sagt der eine "So war es damals und... DAS war der Beweis für mich", denkt der andere vielleicht ganz anders darüber. Das ist auch völlig logisch, da jeder Mensch einfach anders ist, eine andere Geschichte in sich trägt und darum die Geschiche eines anderen nur bedingt verstehen oder nur ähnlich interpretieren kann. Es ist ähnlich wie mit dem Deuten von Träumen - jeder kennt sich selbst am besten und kann daher auch für sich selbst am besten deuten!

> Bei uns war es so, dass wir schon vor dem ersten Treffen voneinander wußten.

*schmunzel*
Auch voneinander geträumt??

>Mehr oder weniger bewußt. Dass wir oft knapp aneinander vorbei gingen, jedesmal wenn die Zeit noch nicht reif war... aber immer gab es die Möglichkeit. Wir waren verabredet, so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich glaube, die erste Begegnung hatten wir, da war ich 7 Jahre alt...erinnere mich nur vage, aber sehr gut an das Gefühl als ich als 7 Jährige einen Jungen auf einem überregionalen Turnfest sah (anhand der Urkunden weiß ich, dass er an diesem Tag auch dort war) und mich das erste mal der Welt entrückt und auf kindliche Art und Weise verliebt fühlte.

- süüüüüß -
Ich kenne diess Gefühl. ER lebt heute längst woanders. Ich war früher stürmisch in ihn verliebt. ABER genau diese Seelenverwandtschaft hat letzlich dazu geführt, dass wir nicht lange ein Paar blieben - wir wollten uns beide mit Samthandschuhen anfassen, weil wir uns beide einander zu schade waren (*kicher*).
Heute sind wir gute Freunde - er ist immer da, wenn ich ihn brache - er ist im Hintergrund, aber er ist da. Wir beide sind unsere Wege gegangen und akzeptieren diese. Egal b es uns gut geht oder schlecht, wir wissen voneinander - ohne Brief oder Telefonat...
Ih fiel damals auf das Gefühlrein und dache "Liebe", heute weiß ich "Liebe ja, aber Seelenliebe".
:-)

>Mit 9 hatte ich ständig wiederkehrende Alpträume in den Abgrund zu stürzen. Zu dieser Zeit hypnotisierte er seinen Kumpels und suggerierte ihn das Bild, sie stürzen in einen Abgrund. Mit 16 lief er auf einem Fest an mir vorbei und ich ließ meinen damaligen Freund scherzhaft stehen, lief dem Fremden hinterher und sagte "So, das wird mein Ehemann!" Meine Freundin hielt mich zurück, alberten. Und als wir uns 3 Jahre später endlich gegenüber standen... in einer Situation die ich einem Gedicht zwei Jahre zuvor exakt beschrieben hatte... nun ja... sagen wir es so: Das Umfeld war recht entnervt, weil wir von erster Minute an synchron sprachen und die Sätze des anderen vollendenten. Wir brauchten einige Monate um zu lernen mit den Energien umzugehen. Auf Partys schlief der eine in der Ecke, der andere drehte richtig auf... dann ein Wechsel... genau umgekehrt... Heute ist es "nur noch" so, dass wir Bekannte wenn wir gute Laune haben damit in den Wahnsinn treiben, dass wir die ganze Zeit nonverbal kommunzieren...

Das mit dem "das wird mal dein Mann", kam von meiner Mama. Auch sie ist sehr sensitiv und hat diese "Bindung" wohl irgendwie gespürt.
Ein klärendes Gespräch vor mittlerweile 5 Jahren beies jedoch "WIR gehören zusammen, doch nicht als Paar - dafür wären wir uns zu schade bzw. wir wussten genau, das würde nicht gut gehen und es wäre schade drum gewesen, wenn wir darum auseinander gegangen wären, denn keiner von uns wollte diese Bindung missen". Wir hatten nie Sex...
:-)



> Und so in etwa müsse das meiner Meinung nach laufen, dann kann man sicher sein.

FÜR DICH müsste es so laufen. Doch das heißt nicht, dass es so auch für andere läuft. Einen anderen Selenverwandten lernte ich wiedrum auf ganz anderem Wege kennen und auch da bin ich mir sicher "Wir gehören zusammen".

> Mindestens ein bis zwei Punkte sollten schon erfüllt sein, alles andere ist vermutlich nur nachträgliches Schönreden.

Oder einfach nur die Bekanntschaft, die Du machen durftest.

Viele Grüße,
Albine


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