logo


Beiträge: 0
(gesamt: 0)

Jetzt online
0 Benutzer
14 gesamt
Hexenforum   Paranormal Deutschland e.V.

Hauptforum  Heilerforum  Hexenforum  Jenseitsforum  Literaturforum  OBE-Forum  Traumforum  Wissensforum  Nexus  Vereinsforum  ParaWiki  Chat 

Ressort: Hexen Kontakt Suche Login
Ansicht: Klassisch | Themen | Beiträge | rss

re[3]: Seelenfamilie
Asherah * schrieb am 1. November 2006 um 13:18 Uhr (737x gelesen):

Ja, man sucht sich - aus gewisser Perspektive - seine Familie aus. Aber gerade je mehr man sich liebt, desto schwieriger Aufgaben gibt es. Und natürlich gibt es auch "negatives Karma", dass dafür sorgen kann weltlich/sterblich in eine Familie geboren zu werden... im einem Leben Feind, im nächsten Schwester und Bruder.
Ich bin z.b. auch der Überzeugung, dass meine eigenen Eltern garantiert nicht zu meiner "Seelenfamilie" gehören, aber sie mir aus - irgendeinem! - Grund ausgesucht zu haben...aber mit "denen" habe ich nichts gemeinsam. Trotzdem scheint es so etwa zusätzlich wie ein Familien/Ahnenkarma zu geben *schulterzuck*

Aber genauso definiere ich Seelenverwandschaft: Dass nichts - kein Streit, kein Hass - diese Verbindung aufheben kann. Ja, es kann Streit geben... aber die Bindung bleibt.
Das bringt mich z.B. in diese seltsame Beziehung zu meinem Gemahl. Wir sind - rein rechtlich - getrennt. Es musste auch Zeiten geben wo Wut und Trauer (und ganz kurz auch Hass) zu Verarbeitung der MENSCHLICHEN Liebe aufkommen mußten. Verarbeitung. Aber im Grunde sind wir noch genau wie früher... wir werden nie getrennt sein. Nur die Definitionen und Auslebungen sind Wandlungen unterworfen. Im nächsten Leben werden wir wohl ausnahmsweise nicht Mann-und-Frau. Und das ist wiederum einer der Haken an der Sache:
Eine Ehe / Beziehung mit einem Seelenverwandten ist meistens so jenseits einer menschlichen Norm, dass das Wort im eigentlichen Sinne nicht mehr zutreffend ist.

Weiter unten wurde ich nach meiner Definition von Dualseele gefragt. Ich mag dieses Wort nicht. Es impliziert, dass es nur eine einzige andere gäbe, und das glaube ich nicht. Bei meinem Gemahl und ich sehe ich es so, dass unsere vereinigende Seele im Laufe der vielen gemeinsamen Leben schlichtweg eine Rollenverteilung/Eigenschaftenverteilungen angenommen haben, vielleicht auch in Hinblick auf Lektionen, und wir uns deshalb so perfekt ergänzen. Potentiell halte ich dies aber auch mit anderen "Seelenbrüdern" für möglich. Er und ich sind halt nur durch die Jahrhunderte aneinander gewöhnt.

Ja, viele Menschen reden sich ein der Partner wäre ein Seelenverwandter. Dies ist eine Sehnsucht nach Sicherheit, die es in einer recht religionslosen und scheidungsgebeutelten Zeit nicht zu geben scheint. Aber den Richtigen oder gar die "Dualseele" erkennt man eigentlich sofort und ohne Umschweife. Doch das weiß man nur, wenn man es einmal erlebt hat... alles andere lässt zu viel Raum für Spekulationen.

Bei uns war es so, dass wir schon vor dem ersten Treffen voneinander wußten. Mehr oder weniger bewußt. Dass wir oft knapp aneinander vorbei gingen, jedesmal wenn die Zeit noch nicht reif war... aber immer gab es die Möglichkeit. Wir waren verabredet, so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich glaube, die erste Begegnung hatten wir, da war ich 7 Jahre alt...erinnere mich nur vage, aber sehr gut an das Gefühl als ich als 7 Jährige einen Jungen auf einem überregionalen Turnfest sah (anhand der Urkunden weiß ich, dass er an diesem Tag auch dort war) und mich das erste mal der Welt entrückt und auf kindliche Art und Weise verliebt fühlte. Mit 9 hatte ich ständig wiederkehrende Alpträume in den Abgrund zu stürzen. Zu dieser Zeit hypnotisierte er seinen Kumpels und suggerierte ihn das Bild, sie stürzen in einen Abgrund. Mit 16 lief er auf einem Fest an mir vorbei und ich ließ meinen damaligen Freund scherzhaft stehen, lief dem Fremden hinterher und sagte "So, das wird mein Ehemann!" Meine Freundin hielt mich zurück, alberten. Und als wir uns 3 Jahre später endlich gegenüber standen... in einer Situation die ich einem Gedicht zwei Jahre zuvor exakt beschrieben hatte... nun ja... sagen wir es so: Das Umfeld war recht entnervt, weil wir von erster Minute an synchron sprachen und die Sätze des anderen vollendenten. Wir brauchten einige Monate um zu lernen mit den Energien umzugehen. Auf Partys schlief der eine in der Ecke, der andere drehte richtig auf... dann ein Wechsel... genau umgekehrt... Heute ist es "nur noch" so, dass wir Bekannte wenn wir gute Laune haben damit in den Wahnsinn treiben, dass wir die ganze Zeit nonverbal kommunzieren...

Und so in etwa müsse das meiner Meinung nach laufen, dann kann man sicher sein. Mindestens ein bis zwei Punkte sollten schon erfüllt sein, alles andere ist vermutlich nur nachträgliches Schönreden.







zurück   Beitrag ist archiviert


Diskussionsverlauf: