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In der Mitte sein
Asherah * schrieb am
31. Oktober 2006 um 9:18 Uhr (669x gelesen):
> ja, wenn du die liebe in allen dingen spürst - ein gigantisches gefühl von unsagbarer
> macht, die alles zusammenhält und dich durchflutet - die dich mit unendlicher stärke
> überkommt und so behutsam und achsam mit dir umgeht, dass es dir die tränen der
> rührung in die augen treibt - ein gefühl von ungekannter glückseligkeit in dir blüht -
> das ist die mitte.
> ... und dann kommt einer daher und pisst dir ans bein ;)
>
Komisch... auch das (ebenso wie das Betrachten des Mondes, dass ich sehr ähnlich wahrnehme wie Nahash) würde ich nicht als Mitte beschreiben. Denn es sind ja eher die Ausnahmen. Unter "in der Mitte sein" verstehe ich wiederum, wenn man dieses Gefühl stabilisiert in den Alltag einbauen kann. Das "Mondgefühl" kann man schon relativ gut mit den Alltag nehmen für eine Weile aber die "allumfassende Liebe" oder "gigantische Gefühle" sind nur kleine Leuchtfeuer, die uns den Weg zeigen...
Für mich kenne ich mehre Arten von "in der Mitte" sein...*grübel*...
Das eine ist, wenn ich im Kreise meiner Seelenfamilie bin und das nicht zur Gast. Zu Erklärung: Früher hatte ich ein gewisses gigantisches Gefühl bezüglich dieses Seelenfamilie dauerhaft als Lebensgefühl. Z.B. war ich mir meiner Andersartigkeit und all meiner lieben Seelenverwandten bewußt, wenn ich nur zum Bäcker ging... heute, da jeder getrennte Wege geht, ist es nur noch sporadisch.
Aber dies alles könnte man auch "nur" als Gefühl von Seelenheimat bezeichnen. Denn bei all dem war ich niemals im "HIER" (dafür im JETZT, eventuell) und es war so jenseits, dass ich defenitiv als Mensch auch nicht in meiner Mitte war, z.B. das Körpergefühl blieb oftmals außen vor... Bis auf ein paar bestimmte wiederkehrende Verhaltensweisen innerhalb der Seelenfamilie, die ich hier nicht nennen möchte. Aber es hatte nichts mit Mensch-Sein zu tun, obwohl ich mich dann "ICH SELBST" und "NUR ICH SELBST" fühlte...
Und ein ganz andere Art und Mitte erlebe ich heutzutage, wenn es mir gelingt die verschiedenen z.T. sehr kontroversen "Einzel-Leben" die ich führe zusammen zu bringen. Immer dann, wenn menschliches Mutter-Sein, spirituelles Vampirsein und ehrgeiziges Studenten-Sein Hand in Hand gehen. Was selten der Fall ist, aber eigentlich meine Lebensaufgabe ist. Dann fühle ich mich geerdet und in meiner Mitte, aber im Gegensatz zu oben nicht 100%ig ich selbst.
In beiden Fällen ist oder war mir wichtig, dass ein gewisser Gefühlsstatus dauerhaft bleibt um es so oder so als "Mitte" zu bezeichnen. Vor allem, wenn man dazu neigt, mal "die allumfassende liebe" oder "pure Magie" zu spüren um danach wieder in den Alltag zu versumpfen ist es doch ein HIN und HER und damit so ziemlich das genaue Gegenteil von "Mitte", welche dann wohl nur zufällig auf dem Weg von einem HIN zu einem HER gestreift wird.
Früher verglich ich oft mit einem Pendel, dass auf und ab schwingt. Da läge die Mitte ganz klar zwischen den beiden Höchstausschlagen nach links oder recht. Da, wo das Pendel steht... erstaunlicherweise an seinem Tiefpunkt. Dort, wo einem weltliche Emotionen nichts mehr anhaben können. Wo man nicht himmelhochjauchzend oder zu tode betrübt fühlt... sondern einfach nur... IST.

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