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re[7]: Entwicklung -> Erleuchtung
myrrhe * schrieb am 16. September 2008 um 10:14 Uhr (949x gelesen):

Hi kA,

>
> Interessant, also kann man als Mensch seine Persönlichkeit aufgeben?
> Du meinst sicherlich im Gegenzug für das höhere Selbst -> die Seele?
---
wieso gebe ich meine Persönlichkeit auf, wenn ich von irdischer Anhaftung loslasse? ist für dich die Persönlichkeit mit dem irdischen Leben verbunden?
>
> > Sehr schön hat das der sterbende Jörg Mauthe (ein österr. Kulturpolitiker und Schriftsteller) beschrieben, der seinen nahenden Tod so beobachtete, daß er wahrnahm, wie er "einen Fühler nach dem anderen löste".
>
> Nun hat das aufgeben der Persönlichkeit aber nichts mit dem irdischen Tod des Körpers zu tun, oder doch?
---
nein, natürlich nicht.
>
> > Durch immer wiederkehrendes Anhaften und Freiwerden in immer anderen Konstellationen lernen wir, frei zu werden vom immer neuen Inkarnieren.
>
> Was genau ist denn eine In"karnation"?
---
sich in einem Körper, wie stofflich er auch ist (lat. carnum= Fleisch) eine bewußt gewählte Begrenzung in der Existenz wählen.

>
> > Und so lernen (ein unzureichendes Wort, aber mir fällt kein besseres ein) wir schließlich, frei zu werden von In"karnationen" (wo auch immer, auch feinstofflich), von der Dynamik des Lebens, vom punktgebenden Bewußtsein.
>
> Rückkehr zum Allbewußtsein?
> Aber wie kann man dann noch körperlich Mensch sein?
---
eben - deshalb ja das Freiwerden-Müssen, das Loslassen der Fühler, um Allbewußtsein erfahren zu können.

>
> > So wie das Selbst seine Inkarnationen zurückholt, so holt die Seele ihr Selbst zurück ins Sein. (Das ist jetzt sehr eingeengt formuliert, aber beschreibt, was ich meine.)
>
> Hmm, den ersten Teil verstehe ich nicht (wenn ich überhaupt bisher was verstanden habe *lacht*).
> Wie kann das Selbst seine Inkanationen zurückholen?
---
Stell dir das Selbst - den Lebensaspekt der Seele - als Krake vor, die ihre Arme, jeder Arm eine Inkarnation, ausstreckt. Ist die IK beendet, zieht sie den Arm zurück, d.h. sie nimmt alle die Erfahrungen dieser derzeitigen Persönlichkeit in sich auf. Die Persönlichkeit bleibt immer bestehen, dennoch ist sie aufgegangen in der Gesamtpersönlichkeit.
So wie du als Mensch deine Kindheit in dich integriert hast. Du bist dennoch noch immer das Kind, weil es Teil von dir ist, aber du bist auch noch viel mehr.

>
> > Natürlich ist es richtig, solange man von Anhaftung und Lösung, von Einssein spricht, solange ist man selbst gebunden. Das ist auch normal in unserer Existenz. Ich denke, das, was du geschrieben hast über das Eins-Sein, sind Anklänge, aus unserer Sicht. Nur der wirklich Erleuchtete, und davon gibt es nicht viele, wird mehr erfahren als Anklänge.
>
> Was ist ein Anklang?
---
Mit Anklang meine ich einen Hauch dessen, was es darstellt - einen winzigen Ausblick, wie ein Guckloch, durch das wir schauen.

>
> > (Trotzdem: pars pro toto - der Teil steht fürs Ganze.)
>
> Im Sinne von der Teil ist das Ganze, weil der Teil das Ganze in sich hat?
---
ja.

Gruß,
myrrhe

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