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re[3]: Ignorieren
Albine schrieb am 10. November 2006 um 8:44 Uhr (651x gelesen):

Hallo Asherah,

> Da stimme ich ihm zu. Das war auch mein erster Gedanke. Jemanden bewußt und betont zu ignorieren ("zu schneiden") ist kein Zeichen von Gleichgültigkeit, sondern ist ein Ärgernis, dass damit kaschiert wird.

Wie gesagt - ich habe das eigentlich nie so gesehen und wusste auch nicht, dass es so rüber kommt. Gut - wenn man sagt "Ich ignoriere dich jetzt" und tut es dann doch nicht, dann wird man irgendwann nicht mehr ernst genommen - das hab ich auch schon bemerkt. ABER ist es immer fair, einfach so die Seegel zu streichen? Bei manchen Menschen - Ja, aber bei anderen... ich weiß nicht. Ich hab meiner ehemailgen Freundin schon offen gesagt, warum ich mich zurück ziehe und mir ihre Meinung JETZT nicht mehr wichtig ist.

> Im Gegensatz zum wirklichen "egal sein", denn dann benimmt man sich ganz natürlich. Dann hat man es nicht nötig den anderen zu ignorieren. Und das... das führt noch viel mehr zum Austicken. Aber auf einer ganz anderen Ebene. Denn eine - das absichtliche Übersehen, Wegsehen, Scheniden - führt zu einem Ärgernis. Es ist eine Beleidigung. Das andere tut einfach nur weh, ohne dass die Betreffendes es wirlich zuordnen können.

Das ist aber auch nicht immer der Fall. Wenn ich nicht antworte, hab ich vielleicht gar keinen Bock auf diesen Menschen oder eine Diskussion mit ihm.

> Denn es gibt ja eigentlich nichts "greifbares" was sie als Ursache sehen können.
Finde ich nicht immer - aber manchmal ist es darum einfach besser, ihnen zu sagen, was Sache ist.

> Stell Dir getrennte Paare vor. Man begegnet sich wieder. Der eine ignoriert den anderen. Ärger. Hass. Wut. Aber man hat einen definierten "Feind". Aber was, wenn der Ex einfach ganz normal tut? So als ob nie eine beziehung gewesen wäre? Als ob es nie ein Schlussmachen, Streit oder Liebe gegeben hätte? Das schmerzt auf einer ganz anderen, sehr viel subtileren Ebene. Und statt auf jemanden wütend sein und zu fluchten, erwacht man vielleicht am nächsten Morgen und fühlt sich einfach nur ganz klein und minderwertig und weiß gar nicht so genau warum...weil... das Verhalten des Ex... war ja eigentlich vernünftig.

Wenn man sich trotzdem drüber ärgert, ist einem der Ex vielleicht doch nicht sooo egal. War mir ziemlich egal, als mein Ex zum selben Zeitpunkt geheiratet hat, wie wir.

> Man hatte ja den dummen Spruch: "Lass uns Freunde bleiben" losgelassen.

Das klappt eh nicht - immerhin ist bestenfalls Liebe mit ihm Spiel gewesen, die enttäuscht wurde und Vertrauen wurde zerstört und ein Teil einer Freundschaft ist nunmal Vertrauen... sehe ich zumindest so.

> Anmerk: Ganz normal verhalten ist auch vernünftig, wenn man dabei ehrlich zu offen ist. Ich meine hier das ÜBERBETONT normal verhalten in einer nicht normalen Situation, d.h. die Besondernheiten der Situation ignorieredend, anstelle der Person.

Das verstehe ich jetzt nicht - kannst du mir das bitte mal ein wenig genauer erklären?

Vielen Dank für deine Antwort,
Albine



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