(BETA) Links zu Beiträgen, Artikeln, Ressorts und Webseiten, die zu diesem Beitrag passen könnten (Alle bisher vermerkten Stichwörter und URLs):
Handlesen:
Die Kunst des Handlesens (*)
re[3]: So in der Art
Sebastian * schrieb am
22. Oktober 2006 um 19:43 Uhr (644x gelesen):
> > Sie bestrafen? Meinst du nach der Art dass ich sie "verführt" habe so zu handeln? >>>
>
> Täter und Opfer. Das eine nicht ohne das andere. Du dürftest sie nicht strafen oder ändern wollen, weil Du Dich hast ausnutzen lassen.
Aber ich habe Einfluss auf sie. Sie ist diese Bindung eingegangen und zwar freiwillig. Hab ich da nicht irgendwie eine Art Verantwortung? Oder was soll das sonst sein was mich da hält?
> > Ich versuche es ja wieder geradezubügeln.
> > Mit mir selbst? Es ist ja eher so dass ich sie nicht so "falsch" lassen will. Was ja irgendwie auch meine Schuld ist. Oder sollte ich das egal sein lassen und mir sagen dass sie es so wollte und sie halt selber damit klarkommen soll?>>>
>
> Ja, in gewisser Art. Sie muss selbst damit klar kommen, aber Du kannst Dir allgemein "Gerechtigkeit" wünschen und daran arbeiten, auch wenn Du selbst dann vielleicht nichts davon hast.
Ja, also mich plagt das nicht. Nicht falsch verstehen. Ich vergesse das durchaus. Mir kommt es nur falsch vor das so "zuwachsen" zu lassen. Was für Strukturen hätte ich dann geschaffen bzw gefestigt?
> > Hm. Strafe... mir wäre lieber sie ändert sich. >>>
>
> Ob sie sich ändert, liegt nicht in deiner Hand. Aber Du kannst dafür sorgen, dass sie auf ihren Weg möglichst viele Chancen bekommt, sich einsichtig zu zeigen und sich zu ändern. In deinem Fall ist es wohl leider zu spät...Wünsch ihr doch, dass sie sich ändert... aber eben "allgemein" , unpersönlich und von Dir unabhängig...
Hm. Ich überlege ob ich da was persönlich nehme. Ich sage mal so, es mag seltsam klingen aber es geht mir nicht mal so sehr um die andere Person sondern eher darum dass ICH da etwas gefördert bzw geschaffen habe was ich so nicht stehen lassen will. Wo ich meinen Segen nicht dazugeben will.
Sie hat einen "falschen Spin" bekommen, einen falschen Weg gebaut und ich will nicht den Endstein setzen sondern lieber das richtig stellen. Ich sehe das wie ein Haus. Man kann es aufbauen und fängt mit dem Fundament an. Ich will das Fundament aber nicht abschließen und ich will auch nicht dass sie das Fundament der Tat abschließt denn dann könnte sie ganz locker darauf aufbauen. Gerade weil ich den Fuß in einem (möglicherweise) Ursprung einer Entwicklung habe und das wäre es in jedem Fall wenn sie glaubt das ist schadlos zu machen und damit ok, will ich das nicht einfach so abschließen.
Weißt du was ich meine. Es geht mir um meine Verantwortung.
Oder habe ich da wirklich keine und nur eine falsche Wahrnehmung...
> > Naja, ich rufe es mir halt ab und zu in Erinnerung damit das "Falsche" wieder richtig werden kann. So hoffe ich.>>>
>
> Lege es lieber in die Hände anderer Mächte wie "Schicksal" oder "Karma".
Naja, deinem Rat folgend habe ich vorhin mal ein wenig überlegt was ich tun könnte. Komischerweise hatte ich nach dem Ritual was ich erdacht hatte Kopfschmerzen unter der linken Schläfe. Keine Ahnung was das heißen soll. Ist aber jetzt weg. *ich blubber hier irgendwas wirres...*
> > Gerechtigkeitsrituale... werde ich mal drüber nachsinnen.
> >
> Ja, tu das. Diese sind so häufig, dass man alleine über Google sehr viele Analogen und Ansätze dazu findet. Beispielsweise entsprechungen der Planeten oder Gottheiten, etc.
>
> Übrigens ist mir das Problem, jemanden "ungestraft" (nicht auf Strafe bezogen, sondern falscher Lehre aus einer Situation) davon kommen zu lassen, nicht unbekannt... Manchmal fühlt man sich so machtlos. Es kann immer mal passieren, dass etwas dumm läuft. Fehler sind dazu daraus zu lernen. Aber wenn man mit einer falschen Lehre raus geht bzw. es ist die eigene Mitfehler ist, dass der andere was falsches mit aus der Erfahrung nahm... ist das ein ziemlich dämliches Gefühl.
Ja. Irgendwie seltsam. Ah ja, jetzt fällt mir ein was mich stört. Die Bindung. Es ist nicht so das ich die Bindung aufrechterhalte sondern für mich ist es so dass ich, wenn ich das abschließen würde ein bleibender NEGATIVER Einfluß in ihrer Vergangenheit wäre. Bis sie ihre Verhaltensstruktur regelt. ICH wäre in ihrer Vergangenheit als ein Einfluß der sie zu etwas gemacht hat was mir mißfällt. Und damit gebunden bis diese Dinge aufgelöst werden.
> Ich denke mir mittlerweile oft, dass ich kein Bock habe der schicksalmässige oder karmatische "Bestrafer" zu sein, derjenige, der den Kopf dafür hinhalten muss, damit andere ihre Lektion lernen. Aber ich wünsche ihnen dann jemanden, der es macht. Wenn sie es nicht bei mir lernten, wünsche ich ihnen, dass sie irgendwann durch jemand anderen einsichtigen werden und vertraue dabei auf das "Schicksal".
Hm. Naja, sicher braucht jeder seine Erfahrungen. Mir wäre es aber lieber ich wäre ein erfreulicher Faktor. Und den Fuß habe ich ja noch in der Tür... Vielleicht wenn ich ihr Gewissen blutend äh wach halte und es mit der Zeit und hoffentlich kommender Reife siegt... Vielleicht hat dann "die liebe Seele Ruh" *hihi*
Grüße!
Sebastian

Beitrag ist archiviert
Diskussionsverlauf: