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re[3]: Biologie?!
anton * schrieb am
3. Oktober 2006 um 21:52 Uhr (622x gelesen):
> > Salü ashera
..... ich stelle mich deinen Fragen
> 1. Das Pflanzen neue Verbindungen schaffen, neue "Stoffe" entstehen lassen, dass sie Elemente "Produzieren" ist definitiv logisch. Darüber dürfte man sich einig sein?
>
:::::::::::: Nicht nur Stoffe, sondern neue/andere chemische Elemente!
> 2. Wieso, wenn die Pflanzen all diese - an sich schon erstaunlichen Dinge - können, wieso sollten sie dann noch irgendwelche anderen, energieaufwändigen Umwege gehen? Was sind die proximaten und ultimanten Gründe? WARUM tun Pflanzen so etwas? Wieso sollte eine Pflanze was-weiß-ich aus Phosphor Schwefel machen, wenn sie zig Möglichkeiten hat, anders Schwefel herzustellen?
>
:::::::::::: Nicht darum; sondern die Pflanze produziert genau das was sie benötigt, aber in ihrem aktuellen Standort nicht in der benötigten Quantität und Qualität vorhanden ist.
> (Vielleicht Gottes Rache um uns Rätzel aufzugeben damit wir nicht zu übermütig werden)
>
:::::::::::: Woher hast du dieses Gottesbild? Kannst du dir auch einen Gott vorstellen, der die Rahmenbedingungen ermöglicht und die Ausführung der Schöpfung (Evolution?) überlässt?
> 3a) . Welche Pflanzen? Welche Experimente? Bitte mehr Details! Genau Details. Denn mit bloßen "abgeschriebenen Überschriften" lässt sich nun mal nichts anfangen.
>
:::::::::::: Diese kannst du leicht selbst finden ....
> 3b) Auf Wikipedia ist folgendes zu finden:
> "Herzeele schreibt, dass Samen, die in destilliertem Wasser unter Abschluss von UV-Licht (Glasglocke) keimen, plötzlich einen erhöhten Gehalt an Kalium, Phosphor, Magnesium und anderen Elementen aufweisen."
> Dieses Experiment ist zeitgemäß für das 19ten Jahrhundert, aber ansonsten absoluter Bullshit. Dafür gibt es heutzutage ausführliche und ausreichende und exaktere Erklärungen, die es besser beschreiben. Was mich zum nächsten Punkt führt:
>
:::::::::::: Wikipedia ist nicht wissenschaftlich, sondern von Laien, JEKAMI, zusammengetragen.
:::::::::::: Das war mir klar, 1873, waren Atome per se noch unbekannt. Allerdings hat der Seher Jakob Lorber den Atombau, bzw. die Strukturen um 1860 beschrieben und die Zerfallszeiten recht präzise in Milliardstel Sekunden angegeben. Also zu einem Zeitpunkt and em man sich noch mit Sekunden abmühte. Erst Hundert Jahre später tastete man sich sukzessive an die Ergebnisse von Lorber und bestätigt diese.
> 4a) Was weißt Du über "Wissenschaftsgeschichte" und die damalige Zeit? Kannst Du Herzeele in seinem zeitlichen Kontext begreifen?
> Dir ist schon klar, dass Herzeele mit diesen Aussagen absolut in SEINEN Zeitgeist hieb. Damals glaubte man auch noch, dass Bakterien aus dem Nichts entstehen und man war vollkommen "überfordert" mit der Erkenntnis, dass Pflanzen z.B. 500 g Gewicht zunehmen (abzüglich Wasser), aber keine 500 g Erde verbraucht werden. Ein unendlich großes Rätzel. Boah! Da staunten die Wissenschaftler uns saugten sich so einiges aus den Fingern. Bis man die Photosynthese entdeckte, welche aber erst mal einige Zeit kontrovers diskutiert und als "Humbug" abgetan wurde.
>
:::::::::::: Ein Fakt ist nicht deswegen falsch, weil man (noch) nicht alles interpretieren kann. Auch Einstein wurde mit Ergebnissen von Herzeles Beobachtungen konfrontiert, die notabene der allgemeinen Relativitätstheorie wiedersprechen. Aber den Wissenschaftlern welche die Ergebnisse von Herzeele ab Mitte der 1950 er Jahre untersuchten, kannst du diesen Vorwurf nicht machen. Sie haben die Beobachtungen von Herzeele bestätigt.
> 4b) Wir soll(t)en froh sein, dass in den anderen beiden Beispielen aus selber Zeit die Fehler aufgedeckt wurden. Aber in dem anderen Fällen sollen wir an einem Zeitgeist von vor über 100 Jahren festhalten. Nach welchen Kriterien beurteilt man es?
>
> 5.Wenn es so einfach ist und seit 1873 "bekannt", wieso - einen vernünftigen Grund bitte - macht man sich das Wissen nicht - wie in den anderen Fällen - schon längst zu nutzen. Was man hierbei an Energie sparen würde! An Forschungsarbeit!!! Oder alles vielleicht... ja, wer weiß... eine Verschwörung der Kernphysiker, die um ihre Arbeitsplätze fürchten?
>
:::::::::::: Sorry, es geht nicht gegen die Kern- und Teilchenphysiker. Diese beschäftigen sich mit der reinen Materie. Es geht um die Fähigkeiten, die ein biologisches (lebendes) System besitzt. Es ist mir rätselhaft, dass die Fähigkeiten und das Können der Natur, deinen Widerspruch dermassen herausfordern. Du lehnst die Vögel ab, weil sie ohne Kerosin, tausende Kilometer fliegen können, ebenso die Tiefseseefische die ohne Taucherglocke auskommen. Sind diese auch irreal und Hirngespinste?
> 6. Mit welchen vernünftigen Kriterien wagt man es sich als - vermutlicher Laie - hinzustellen und zu behaupten was ALLE sagen ist falsch, was EINER vor über 100 Jahren mit dubiösen, unwissenschaftlichen Methoden machte, ist richtig? Gibt es dafür überhaupt ein Kritierium oder ist es einfach nur allgemeiner Trotz gegen die Wissenschaft und ein generelles DAGEGEN-Schild? Wie rechtfertigt man es EINE einzige Aussage (die von ganz, ganz wenigen später kopiert und aufgegriffen wurden) über den ganzen anderen Rest zu erheben?
>
> 7. Wie kommt es, dass es immer wieder Leute gibt, die meinen, dass die Jahrhunderte gesammelter Studien, Gedanken, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorien wie die von Popper und der Falsi-bzw. Verifizierbarkeit sich allesamt ihren, aber der kleine Schüler von neben an, selbstredend sehr, sehr viel schlauer ist?
>
> 8. Jeder kann heutzutage wissenschaftliche Thesen aufzustellen. Sinnige und Unsinnige. Ja, wie unterscheidet man sie denn? Nach welchen Kritierien? Ich verweise da auf Punkt 7. Viele, sehr viel intelligentere Leute in sehr vielen Jahren haben sich da schon ihre Gedanken gemacht, die man nicht einfach so aus Lust und Laune zur Seite schieben kann.
>
:::::::::::: Du widersprichst dir selbst, das sind doch alte Theorien, wie die von Galiläi, Kepler, Newton und und.... Alles falsch was sie beobachtet haben?
> Letztendlich ist das für mich nur wieder ein Zeichen für die "Verwirrung", die herrscht. Schenken den Menschen ein übermässiges Wissensangebot, und sie wissen nicht mehr, was sie glauben sollen und verdummen deswegen von ganz alleine. Sorry, für mich ist das alles "Willkür". Es sei denn natürlich, Dir gelingt es vernünftige Antworten auf meine Fragen zu finden. Zum Beispiel nach welchen Kriterium Du für Dich bestimmst, dass einer (und seine wenigen Kopierer) recht habe und sich die GESAMTE Wissenschaft ansonsten irrt? Oder wie kommt es, dass man manche Dinge der Wissenschaft gerne annimmt und froh über den Fortschritt ist, aber auf der anderen Seite vermeintlich alles verwirft? Willkür und unreflektierte Vorurteile.
>
> Noch einmal möchte ich darauf verweisen: Für 1873 war Herzeele sehr, sehr sinnig. Heute würde man so etwas als überflüssig bezeichnen. Ich widerhole: Wieso sollte die Pflanze (WELCHE PFLANZE?!) so etwas tun, wo es doch so viel bessere Methoden gibt? Und wieso sollte das die Erklärung sein, für etwas das DAMALS rätzelhaft, aber heute ein alter Hut ist, der schon in-und-auswendig aufgeklärt ist?
>
:::::::::::: So so! Du entscheidest darüber welche Methode die bessere ist und vermutlich auch die beste ist. Haben die Wissenschaften und die Technik die beste aller Methoden - und sieht es darum so verschissen aus in der Umwelt?
> Da könnt ich auch echt die Bibel wortwörtlich nehmen. Also... ein Prophet vor x Jahren hat mal gesagt... und der hat recht. Punkt aus Ende.
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Ciao und liebe Grüsse
anton
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