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Vampir:
Energievampir (wiki)
Vampir:
Astralvampir (wiki)
re: ... aber nein :-)
Asherah * schrieb am
3. Oktober 2006 um 7:50 Uhr (588x gelesen):
>> Sondern soll einfach zum Nachdenken anregen. Am Anfang haben sie die geistlichen Häupter dagegen gewehrt, daran zu glauben, dass die Erde rund ist - heute würde niemand mehr daran zweifeln. Und so ist es mit vielen Dingen.>>>
Hehe. Noch etwas zum Nachdenken: Das stimmt nicht. Das ist die damalige "Medienhetzte" gegen die Kirche gewesen. Die Menschen waren nicht gar nicht so dumm wie man es von ihnen denkt.
Zum anderen:
Ja, jeder hat seinen Glauben. Aber das Thema hier geht um Wissenschaft und Fakten. Da hat "Glaube" nichts zu suchen. Den Glauben kann man durchaus in anderen Aspekten einbringen, formen, leben etc... Und wenn Glaube soweit geht unrationell zu werden und z.B. Fakten zu verleugnen, dann ist einiges aus dem Gleichgewicht. Es wäre - überspitzt gesagt - nicht für meine Entwicklung und mein Überleben tauglich - wenn ich GLAUBEN würde, ich könnte fliegen und dies als "wissenschaftlichen Fakt" annehme...
Kurz: Am besten wäre wohl ein Maß an Spiritualität und Glauben UND Fakten und Wissenschaft.
Warum ich mich "ägere"...
... und es ist schon ganz recht, dass es extra in "...." steht, denn es ist nicht wirklich Ärger...
... ist das im Bereich "Eso vs. Wissenschaft" Unwahrheiten verbreitetet, aufgesaugt und bejubelt werden. Gar nicht jetzt auf "diesen Fall" bezogen, sondern es begegnet mir immer wieder. Vor allem hier in den Paras-Forum. Über die Zeit hat sich da einiges bei mir angesammelt. Ob Glaube oder Wissenschaft, es sollte immer der "Wahrheitsfindung" bzw. "Weiterentwicklung" dienen, egal für welchen Weg man s ich entscheidet.
Aber manche Leute benutzen die "Tendenz zur Gläubigkeit" für Verdunklung und Profit aus. Das sollte nicht gefördert werden und schon gar nicht befürwortet. Bestensfalls ignoriert. Allerhöchstens.
Ich betrachte sehr ausführlich die Entwicklung unserer Gesellschaft bzw. der "magischen Subkultur", und ich kann die Entwicklungen gar nicht gut heißen. Ich sehe auch definitiv keinen Vorwärtsstreben wie manche "Lichti" es gerne hätten, sondern im Gegenteil: In den letzten Jahren wird fleißig abgebaut. Ein wichtiger Bestandteil daran ist "Pseudo-Wissen". Man "wirft" den Menschen etwas hin, dass wissenschaftlich klingt oder scheint. Sie haben keine Möglichkeit es wirklich zu prüfen oder das Wissen einzuordnen, schlucken es, weil es ihrem Weltbild und ihrem "Hauptsache anders"-Tendenzen (welche oft einher gehen) bedient... Aber vor allem: Weil sie ja glauben, dass sie sich auf Wissenschaft und Fakten beruhen, werden unverzüglich sämtliche Bestrebungen weiter zu suchen oder weiter darüber nachzudenken eingestellt. Wer GLAUBT gefunden zu haben, der SUCHT nicht weiter.
Der bescheidene Satz: "Ich weiß, dass ich nichts weiß!" gilt nichts mehr in dieser Zeit. Jeder glaubt zu wissen. Glauben und Wissen haben keinerlei Grenzen mehr, verschwimmen von einem Ying und Yang zu einen nutzlosen grauen Kreis.
Und dann eben noch die "Hauptsache-Anders-Tendenz", die stärker wird. Nehmen wir mal wirklich sämtliche Formen der pubertären (wertfrei gemeint) und spätpubertären Selbstfindung hier davon aus... bleibt es immer noch bei diesem Trotz. Was gesucht wird, ist eine "Identifizierung", was heutzutage ebenso erschwert ist durch das Pseudo-Zusammenhalt, ~Toleranz und Akzeptanz.
Blödes Beispiel:
Einmal Hexe, immer Hexe. Entweder man spürt es in sich. Oder nicht. Heute ist dem kaum noch so und man wandert einmal durch sämtliche Gruppen, probiert alles aus, jedesmals sich selbst einredet, man hätte nun sein wahres Ich und "one and only" gefunden. Gerade in jüngeren Kreisen: Heute ist man Vampir, morgen Werwolf, übermorgen eine lichte Elfin. Und weil das alle so machen, muss es ja gut sein...Aber man kommt nirgends wo wirklich an.
Wobei Veränderungen freilich gut und willkommen sind, aber es gibt auch ein paar Konstanten in uns, die eben... nun ja... konstant sind. Und das sollte man schon unterscheiden können.
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Mir ist durchaus bewußt, dass diese "Ausführungen" hier in keinerlei Verhältnis zum Ursprungs Unterthreat stehen. Denn sollte man hier eher als Auslöser sehen, und die Ursache mag jene sein, dass ich es viel, viel zu oft beobachten muss. Vor allem jener Aspekt, dass dem Menschen Wissensbrocken hingeworfen werden, diese jedoch meistens keinerlei Ahnung haben, wie sie damit umgehen sollen, in welchen Kontext es zu werten ist... und aus was eigentlich gutem (=Wissen) wird etwas nutzloses oder gar hinderliches. Ich mag mir das einfach nicht mehr schweigend anschauen.
Ich akzeptiere jede Meinung, egal ob Wissenschaftlich oder Glaube, wenn sie begründet ist. "Es ist halt so!" und "Mir gefällt das halt entgegen den Fakten besser als das andere" sind KEINE Begründungen. Und genauso geht aber der "durchschnittliche Eso" mit wissenschaftlichen Halbwissen um. Es ist im Grunde das selbe Niveau wie wen man aus gutdüng die Bibel wörtwortlich nimmt. Bloss dass sich die Widersprüchlichkeit und Kirchenzensur der Bibel mittlerweile einigermaßen rumgesprochen hat. Aber in wissenschaftlichen Dingen wird das selbe Prinzip meist noch gut gehießen.
So wurden mir beispielsweise schon oft "wissenschaftliche AußemseiterThesen" entgegen geworfen, aber die Fragen, wieso diese These bevorzugt wird, oder ob die Leute wissen, wie sich "Wissenschaft" definiert und was Pseudo-Wissenschaftlich ist und was nicht... erhielt ich von jenen Person darauf hin NIE (!!!) eine Antwort, sondern in aller Regel nur Schweigen oder Aggression.
Fernerhin: Wie wütend wird ein "Esotheriker" (und ähnliches) wenn ein Wissenschaftler sich in dessen Glauben einmischen will, der davon gar keine Ahnung hat? Aber umgekehrt wird es heutzutage nahe zu als "hipp" angesehen.
LG
Asherah

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