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Harry Potter und der "echte Stein der Weisen"
Asherah * schrieb am
30. September 2006 um 11:20 Uhr (603x gelesen):
Die historischen Legenden des 'Stein der Weisen' und des Nicolas Flamel im Vergleich zu 'Harry Potter und der Stein der Weisen' über Alchemie und Newton bis hin zu diversen Geheimgesellschaften und dem Grafen von Saint-Germain.
"Unter dem Stein der Weisen (lat. Lapis philosophorum; arab. El Iksir, daraus im Deutschen Elixier) stellten sich die Alchemisten eine Substanz vor, durch die man unedle Metalle in Gold oder Silber verwandeln könne. Eine derartige Umwandlung ist den Alchimisten niemals gelungen." (Wikipedia).
Zumindest muss man eingestehen, dass es keinerlei wissenschaftlichen Beweis dafür zu geben scheint, dafür jedoch allerlei Legenden, und genau dies beflügelt nicht nur den Geist moderner Alchemisten, Adepten und Suchender, sondern auch den Geist diverser Autoren wie zum Beispiel J.K.Rowling, die Schöpferin des bisher unvollendeten Harry Potter Universums, dessen Urknall mit eben genau jenem Stein begann (Band 1 - Harry Potter und der Stein der Weisen). Da Rowling damals selbst weder glauben noch absehen konnte, dass ihr Werk zum größten Bucherfolg aller Zeiten werden sollte, war sie bemüht ihren ersten Band - den Auftakt zu einem siebenteiligen Romanzyklus - weitgehenst abgeschlossen zu halten. Zumindest von Band 1 ist offensichtlich, dass sie sich dabei einer bestehenden Legenden bediente und dieser weitgehenst treu blieb: Der Legende des französischen Alchemisten Nicolas Flamel, der dank des Lapis Philosophorum das hohe Alter von 600 Jahren erreicht haben und dessen Grab nach seiner Exhumierung verlassen sein sollte (s. weiter unten).
Doch worum genau handelt es bei diesem - angeblich nicht existierenden - Stein der Weisen'?
Rowling stellt ihn als einen faustgroßen smaragdähnlichen Kristall dar, der bis zum Einsetzen ihres Handlungstranges in der Hochsicherheits-Zauberbank Gringott in einem unterirdischen Verlies(A.d.Red.: eine Art Tresor) mehr oder weniger in Vergessenheit geriet. In Wahrheit jedoch waren die Alchemisten nicht auf der Suche nach einem wortwörtlichen Stein, sondern lediglich einer Substanz, die, in geringen Mengen einem unedleren Metall beigegeben, dieses in ein edleres verwandeln sollte. Dabei ging es nicht nur um die Herstellung von Silber und Gold, sondern es gab allerlei Abstufung in seiner Wirkungen und er war unter anderem auch unter den Namen "Roter Löwe" und "Rote Tinktur" bekannt.
Natürlich ist ein riesiger Edelstein in geistigen Raum der Vorstellung und Fantasie sehr viel greifbarer als eine Substanz, von der es nur geringe Mengen bedarf, doch zumindest blieb Rowling also der Farbwahl treu.
Einer solchen Substanz, die zu solcherlei Transformation im Stande wäre, erhoffte man sich fernerhin einige andere wundersame Aspekte. Ja, bisweilen sprach man gar wortwörtlich von der Unsterblichkeit.
"Aus dem 'Stein der Weisen' sollte sich auch eine Universalmedizin gewinnen lassen, die auf den menschlichen Körper heilend, stärkend und verjüngend wirken sollte" (Wikipedia)
Die Alchemie wird heute oft der Vorwurf der Scharlatanerie und 'Goldgier' nachgesagt, doch nicht allen ist bewußt, dass es die Wissenschaft im heutigen Sinne damals noch nicht gab und vor allem nicht strikt zwischen Religion, Philosophie und Naturwissenschaft getrennt wurde. So galt beispielsweise einer der bekanntesten Physiker aller Zeiten - Sir Isaak Newton - lediglich als ein Philosoph. Erst zu seinen Lebzeiten (Mitte des 17.Jahrhunderts) begann sich das Weltbild diesbezüglich grob geschätzt zu ändern: Durch zu viele Scharlatane war die Alchemie so sehr in Verruf geraten, dass Newton es deutlich vorzog seine Verbindung zu der eltitären und geheimen verheimlichen um seine Philosophia Naturalis Principia Mathe

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