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re[2]: Die Zeit, Jugend und Alter
Asherah * schrieb am 25. Oktober 2006 um 13:48 Uhr (609x gelesen):

Ich danke Dir für deine Antwort. Sofern es nicht als Spam aufgefasst wird, werde ich bei Gelegenheit (bald) auch gerne eine Zusammenfassung des Threats schreiben. Denn zu dem Thema hat irgendwie jeder eigene Gedanken und Erfahrung, aber von dem, was ich meinte - obwohl das andere auch interessant ist - entfernt man sich gerne.

Deswegen möchte ich - erst mal willkürlich und hier - nochmals darauf hinweisen, dass ich mich spirituelle ganzheitlich mit dem Thema "Ins hier und jetzt" finden beschäftigte. Dazu gehört nicht nur sich selbst irgendwie einordnen, sondern auch Gesellschaftskritik - oder Lob über den Zeitenlauf. Was ist wirklich anders als früher, was ist eine normale Abweichung, was eine besonders bedenkliche? Wie geht man als "zeitlose Seele" mit der Zeit um.

Mein Umgang/ klar kommen mit der Jugend ist eines der Unterpunkte. Man scheint - vielleicht aus meinen ersten Post - den Eindruck zu gewinnen, dass ich die Jugend nicht respektiere oder allzu sehr neidisch bin. Zugeben, die ersten sponaten Formulierungen mögen diesen Eindruck begünstigen.

Wie du schriebst: Jeder wünscht sich die irgendwann mal und ab und zu die unbefangene Jugend/Kindheit zurück. Das meinte ich mit "bißchen neidisch".Betonung liegt aber darauf, dass ich meine Erfahrungen nicht missen möchte. Dass ich nicht tauschen würde wollen.

Ich schrieb auch: "Bisweilen hasse ich die Jugend regelrecht". Hier liegt die Betonung auf "bisweilen". Nicht generell. Aber so manche Expemplare. Und die scheinen mir vermehrt zuzunehmen. Mag sich aber auch um ein lokales Phänomen handeln? Ich weiß es nicht!

Und das ist der Punkt. Ich möchte u.a. - für mich selbst - heraus finden, wieviel an der Jugend selbst liegt. Wieviel an der veränderten Zeit/Gesellschaft. Wieviel an mir. Was ist "normales älter werden", was ist spezifisch nur für mich oder nur für "Spirituelle":

Ganz allgemein: Wenn man ohnehin "irgendwie anders" ist als die Norm, fällt es immer schwer sich irgendwo einzuordnen, weil man nie weiß ob es ein natürlicher Prozeß ist, an einem selbst liegt oder an den anderen.

So hast Du mich z.B. mit deinem Post daran erinnert, dass es in meiner Jugendzeit unter Gleichaltrigen auch nicht besser war. Hier hab ich vielleicht das persönliche Problem, dass meine Jugend auf dem "biederen Dorf" statt fand während ich als Erwachsene nun die Freuden der Stadt erlebe. Das mag auch eine Rolle spielen, so dass man schlecht einschätzen kann ob es am Alter liegt oder an der Örtlichkeit/Sub-Gesellschaft, mit der man sich umgibt...

Ich pflege zu sagen... und diesen Satz hätte ich gerne mal von Außenstehenden interpretiert:

"Ich hasse pubertierende Menschen. Die hasste ich schon, als ich selbst noch in der Pubertät war."

So muss ich zu geben, zu meiner Zeit nicht mit Gleichaltrigen klar gekommen zu sein, weil ich "irgendwie anders" war. Was ich vielleicht vergessen habe ist vielleicht, dass ich jetzt Studiere und plötzlich komme ich sehr, sehr gut mit anderen Menschen aus, während ich damals auf dem Land absolut soziophob und misantrop war. Liegt das nun an einer besseren Situation (man kann sich die Freunde an der Uni aussuchen, in der dörflichen Schule nicht!) oder liegt es daran, dass man sich im Laufe der Jahre veränderte?

Viele solcher Fragen.

Dann mag es noch so sein, dass ich durchaus (!!!) Verständnis habe, wenn jemand erst mal negative Erfahrungen machen muss. BLOSS muss man manchmal auch egoistisch denken: Was bringt es mir, wie bringt es mich ganz persönlich weiter, wenn ich mich ständig nur mit Leuten umgeben würde mit Erfahrungen, die schon definitiv abschloss? Natürlich kenne ich den guten Einfluss jugendlich-frischer Impulse. Aber es sollte nicht das einzige sein. Eine wundervolle Ergänzung. Aber nicht alles. Und da beißt sich die Katze in den Schwanz: Wo sind die Gleichaltrigen, die für die andere Seite des Gleichgewichts sorgen sollen?!

Oder geht es am Ende gar nicht um Gleichaltrige mit selben Erfahrungsgrundgerüst, sondern um Gleich-GESINNTE?! Und die waren in jedem meines Lebensalter knapp... Beispielsweise komme ich (übrigens 30) mit einem 5 Jahre jüngeren Stundenten besser klar als mit einem 5 Jahre älterem Gothic/Magier etc...Das ist z.B. etwas, dass ich nicht verstehe. Sollte doch umgekehrt sein, oder?

Fragen über Fragen...

Aber bitte nicht vergessen, dass ich hauptsächlich "magisch" über die Zeit nachdenke und diskutieren möchte... das geht nämlich gerade alles so ein wenig unter.

Liebe Grüße,
Ash



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