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angst vorm untergang....
coonsche schrieb am 5. Mai 2005 um 7:58 Uhr (715x gelesen):

haben viele menschen, deshalb verdrängen sie sehr gut und gerne.
deshalb bauen sie sich ein *luftschlösschen* mit sonnigen und heiteren räumen.
achten auf ihr nach aussen wehendes kleidchen, sind immer darauf bedacht, nach aussen schön und fleckenfrei da zu stehen.

dann gibt es noch den aspekt, den du ansprichst:

>Und macht es Sinn, das Leiden um uns herum nicht zu nahe an uns heranzulassen?

...da kommt es doch auf unsere eigene stärke an, auf unsere eigene einstellung, oder?
bin ich geübt im umgang mit eigenen problemen, so kann ich doch eher an die probleme anderer rangehen.
verwerfe ich aber auch die eigenen probleme und lebe in einer illusion, die da aussieht wie: "Alles ist wunderschön und ich habe gar keine probleme- zumindest nicht nach aussen"....so kann ich gar nicht nach anderen schauen( also wirklich mitfühlen und helfen), da es zu viel werden würde für die eigene psyche. denn das eigene ungetier ist ja nur ver-schoben und nicht wirklich ver/bearbeitet. also wird das weggedrückt und so ist eben auch kein platz für andere da.
das irrwitzige daran ist allerdings, dass jeder dieser menschen gerne auf andere schaut, um von sich selbst abzulenken. also auch wieder ein aufbau einer illusion. schau wie es den anderen geht, was die anderen machen....da geht es mir ja richtig gut. und wieder wird das eigene verdrängt und das fremde ebenfalls, denn das fremde wird nicht wirklich angeschaut, nur ver/be-urteilt.

ich glaube das kommt durch unsere *entscheidungsfreiheit*.
wir können uns immer und überall entscheiden, wie wir vor gehen.
es kommt durch die erziehung, durch den gesellschaftlichen schliff, welcher von anfang an die *verblendung* aufrecht hält.

wer sich mit der gedankenkraft auseinandersetzt, weiß um die kraft von worten und gedanken...auch so ein aspekt;)
sehe ich das leid anderer, so färbe ich meine gedanken ein.
es programiert sich *leid* in uns hinein. das können wir aber nicht gebrauchen, also halten wir uns fern von *leid* auf dieser welt.
auch so ein irrweg.....denn leid gehört dazu, und ist zum lernen da.

allerdings finde ich die *ver-urteilung* nicht sehr gut, vonwegen: dann geben wir eine 10 € spende.....
denn wie sollen menschen helfen? sollen alle hinfahren?
auch 10 € können helfen....können ein kind von vielen ernähren...

manch einer weiß sich eben nicht anders zu helfen....und spendet dann eben geld. gibt symbolisch etwas von sich an den leidenden menschen irgendwo da draußen.

und das hauptthema dieses artikels, der mordende vater.....das ist ein problem, was jeden angeht. nicht der mord an sich, sondern das miteinander generell.

wenn menschen schon im kindergarten lernen würden, konflikte zu lösen, probleme ansprechen zu dürfen, probleme bewältigen lernen,schwäche zeigen dürften-um stärke zu gewinnen, geschult würden in sozialem verhalten....hätten wir nicht das problem der antisozialen gesellschaft.

dann wäre uns der nachbar sehr wichtig, dann würden wir merken, dass etwas nicht stimmt mit diesem menschen. wir würden wahrnehmen können, dass da ein familienvater ratlos um hilfe schreit, ganz leise, aber doch laut ;)
und wir könnten helfen.


tja schwierig, schwierig....uns alle umzupoolen!


lie nachdenkl grü
coonsche










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