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Turbulenzen unserer Zeit
Sabine * schrieb am 10. Februar 2006 um 9:27 Uhr (604x gelesen):

Hallo,


Um in diesen Turbulenzen, denen wir mehr und mehr ausgesetzt sind, nicht unterzugehen und zu verzweifeln, erkenne, daß diese kommen und gehen, während es etwas gibt, das immer still, ewig, in Liebe und in Frieden ist, unabhängig davon, was geschieht.

Nachfolgende Sätze sind genau auf diesen Fokus gerichtet und sollen nicht den Eindruck vermitteln, dass wir untätig rumsitzen sollen, sondern es gilt weiherhin voller Tatendrang dem Leben zu begegnen und ihm nicht auszuweichen. Hierin liegt ein Paradoxon vergraben was auch in folgendem Satz zugrunde liegt: "In der Ruhe liegt die Kraft"

Wenn ich auf eine Situation anspringe, sie verändern und in Bahnen lenken will, dann habe ich bereits verloren. Ich werde solange durchgeschleudert, bis ich mich in meiner Hilflosigkeit dem was ist hingebe und erkenne, daß ich die Geschehnisse des Lebens nicht beeinflussen und kontrollieren kann.

Niemand kann das Leben unter seine Kontrolle bringen, auch wenn wir uns noch so bemühen.

Es geht darum zu erkennen, daß dich und mich nichts zerstören kann. Das, was wir sind, ist unzerstörbar und ewig. Der innere Frieden, die unendliche Stille, ist nicht von äußerem Frieden abhängig. Auch in all den Herausforderungen ist immer nur der Frieden, die unendliche Liebe, die Freiheit des Seins bzw. Bewusstseins. Erkenne, das was wir sind, ist unabhängig von äußeren Geschehnissen.

Ich kann das Leben nicht unter meine Kontrolle bringen und ihm meinen Stempel aufdrücken. Wenn ich das will, befinde ich mich im Kampf. Ich kämpfe den Kampf, das Leben meinen Erwartungen entsprechend verändern zu müssen. Ich glaube, nur dann glücklich zu sein, wenn mein Leben sich so entwickelt, wie ich es mir vorstelle.

So versuche ich das, was ist, in die Richtung zu lenken, die ich für richtig erachte und von der ich mir Glück verspreche. Doch das ist hoffnungslos. Das Leben in seiner unendlichen Variationen geschieht so, wie es geschehen soll. Sobald ich versuche, das, was ist, verändern zu wollen, erzeuge ich Leid und befinde mich im Kampf. Ich versuche, die Situationen so zu verändern, daß sie "dann endlich richtig" sind, so wie ich sie erwarte.
Aud diese Art und Weise verfolge ich ein Ziel, durch das ich meine Aufmerksamkeit in die Zukunft lenke. Damit bin ich auf der Ebene der Zeit gefangen und verlasse den gegenwärtigen Moment. Ich bin gefangen in Vergangenheit und Zukunft und glaube, daß alles so, wie es ist, nicht vollkommen ist. Ich kann das Leben und auch die Menschen nicht nach meinen Vorstellungen formen, kontrollieren und manipulieren.

Du kennst sicherlich Situationen, in denen du von anderen Menschen erwartet hast, daß sie sich anders verhalten sollen. Wie oft war es dir nicht möglich, sie zu verändern oder sie davon zu überzeugen, daß ein anderes Verhalten besser wäre. Gott sei Dank. -

Woher will ich wissen, daß ein anderes Verhalten besser wäre? Ich stosse an Grenzen, verspüre Hilflosigkeit, wenn sie nicht das tun, was ich erwarte. Manchmal glaube ich, dass es dir schlecht geht, weil sich jemand auf eine bestimmte Art und Weise verhält. Ich glaube sogar, daß es dir besser gehen würde, wenn sich der andere nur verändern würde. Damit begebe ich mich in eine Abhängigkeit. Ich mache meinen inneren Frieden (meine Kraft) von dem Verhalten eines anderen Menschen abhängig. Ich mache mich abhängig von meinen Vorstellungen, wie sich jemand anderes zu verhalten hätte. Wenn sich jemand scheinbar im Ungleichgewicht befindet, so ist das genau das, was geschehen soll. Ich habe kein Recht zu manipulieren. Es ist so, wie es ist. Jetzt kommt wieder mein Trotz zum Vorschein: Ich habe kein Recht? Es geht nicht um Recht . Das Recht selbst ist ein Falle für die Kraft-Quelle und Paulus sprach es mit folgenden Worten aus:"Das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse was ich nicht will tue ich". Wer den Text verstanden hat, erkennt, dass unser Rechtssystem nicht zur Disposition steht.

Finde den Frieden, auch wenn du und andere Menschen sich anders verhalten, als du es erwartest. So kann es Streit und Kritik, auch Situationen geben, die dich in stärkstem Maße herausfordern. Doch da ist immer der Frieden in und Jenseits all dieser Geschehnisse. Lade die Herausforderungen und Momente der Hilflosigkeit ein, um durch sie die Meisterschaft zu erlangen.
Wenn du dich nicht mehr gegen das Leben sträubst und nicht nur an der Oberfläche nach einem harmonischen Leben suchst, nimmst du das, was ist, an und findest den Frieden inmitten all der Turbulenzen.

Momentan ist eine Zeit starker Sprengkraft. Was zu einem Zeitpunkt vereinbart wurde, ist im nächsten Moment schon überflüssig. Vieles, was du jetzt planst, sieht im nächsten Moment völlig anders aus. Vieles, was du erwartest, geht nicht in Erfüllung. Das ist die Herausforderung, in jedem Moment ganz neu zu sein. Das ist die Herausforderung, dich an nichts festzuhalten und dich nicht zu identifizieren. Die Zeit ist so schnell und turbulent, daß nichts, was zu gelten schien, im nächsten Moment noch gelten muß. Große Flexibilität ist gefragt. All die Gerüste der Erwartungen, die wir dir geschaffen haben, sind im nächsten Moment schon dazu herausgefordert zu sterben. Die Geschehnisse dieser Zeit sind so schnell und intensiv, daß gerade wenn wir alles unter Kontrolle haben wollen und uns an einzelnen Dingen festhalten, die Hilflosigkeit und der Druck so groß werden, daß wir gezwungen werden, uns hinzugeben. Je stärker wir an dem, was in der Vergangenheit noch galt, festhalten, desto größer ist das Leid.



Zum Alltag auch hier im Forum

Oft geschehen auch Auseinandersetzungen mit anderen Menschen. Du gerätst in Situationen, die dich an deine Grenzen bringen. Das sind wahre Geschenke. Denn all diese Menschen und Situationen zeigen dir, wo du in Verstrickungen und Identifizierungen gefangen bist. Wenn du es wirklich ernst meinst und im Bewußtsein des Einen erwachen willst, dann sieh die extremen Herausforderungen dieser Zeit als ein Geschenk. Durch die größten Schwierigkeiten werden die Anhaftungen und auch die Kontrolle, die du über dein Leben zu haben scheinst, gesprengt. All das sind Übungen für deine Meisterschaft, die Ewigkeit, den Frieden, auch in den schwierigsten Situation zu erkennen und zu finden. Du kannst dir sicher vorstellen, daß dazu alles von dir verlangt wird. Wenn du wahrhaftig frei sein willst, dann lade das, was dich an deine Grenzen bringt, ein, um diese zu überschreiten und dich der Unendlichkeit des Seins hinzugeben.


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