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re: @Asherah -Zeit, Alter, Jugend ...
Morgan * schrieb am
27. Oktober 2006 um 10:31 Uhr (590x gelesen):
Hallo Blaze,
Du sprichst mir, mit fast allem, was Du hier schreibst, aus der Seele. Ich habe mich in die Diskussion unten nicht eingemischt, weil das ein sensibles Thema für mich ist. Aber ich bin genau wie Du der Meinung, dass hier Feigheit mit Tugend verwechselt und auf die Existenz eines Kindes geschoben wird. Das klingt jetzt härter, als ich es meine, natürlich will ich nicht alle Argumente von Asherah vom Tisch wischen und mich auch nicht aufs Podest stellen, denn ich habe, ganz bewusst, keine Kinder. Aber ich finde diese ganze Beschreibung dessen, was man tun und wie man leben sollte, total spießig-verkopft und erschreckend unfrei. Und in der Atmosphäre soll ein glückliches, aufrechtes Kind aufwachsen?
Ich bin noch nicht mal mit den Affären und One-Night-Stands einverstanden, wobei ich dazu sagen muss, dass ich von One-Night-Stands grundsätzlich nichts halte, da bei sexuellem Austausch Energien hin- und her fließen, die man nicht von jedem haben möchte. Wenn man allein erziehend ist und Affären hat, gehört das aber nunmal zum Leben dazu, dass man Partner sucht, Kind oder nicht.
Man kann dem Kind nicht auf Grund des Lebens auf rohen Eiern das eigene Karma abnehmen. Meiner Ansicht nach führt diese Einstellung außerdem zu einer versteckten Unzufriedenheit, die irgendwann auch das Kind mitbekommt. Es ist irgendwie typisch für unsere westliche Gesellschaft, so intellektualistisch und verkrampft an die Erziehung eines Kindes heran zu gehen. Dazu nur Folgendes: vor einigen Jahren sah ich eine Dokumentation über die Situation in Afghanistan, vor allem über das Leben der Kinder dort. Es wurde unter Anderem dort ein Arzt interviewt, der kranke bzw. durch den Krieg geschädigte Kinder betreute. Dieser Arzt wurde irgendwann gefragt: "Was machen Sie denn mit den Traumata der Kinder? Wie werden die abgebaut?" Daraufhin lächelte dieser Arzt nur und sagte: "Ach wissen Sie, Trauma, das ist so ein westliches Wort. Wir denken nicht so, in guten wie in schlechten Zeiten. Es gibt immer nur das Leben, für die Kinder und für uns. Und das Leben ist, wie es ist. Mal mit guten, mal mit schlechten Zeiten." Ich habe die Aussage nie vergessen. Zwar stammt sie aus einem Land, das in dem Moment von einer Katastrophe geschüttelt war, aber sie beinhaltet einen Kern, der grundsätzlich wahr ist. Und diesen Kern umgehen wir nicht, indem wir die Erziehung unseres Kindes auf dem Reißbrett entwerfen, uns selbst opfern und damit von vornherein den Horizont des Kindes einschränken.
Gruß, Morgan
> Hallo Asherah,
> ich möchte gern noch auf deinen Beitrag weiter unten eingehen, sorry, dass ich erst jetzt Zeit dazu finde.
>
> > Ich denke, jeder hat seine Portion Verantwortung und Schicksal zu tragen. Ob schwere Unfälle nun mit dem alltäglichen Mutter-Sein zu vergleichen sind, glaube ich weniger, weil in beiden Fällen ganz andere (v.a. auch psychische) Bedingungen gefragt sind.
> Blödes Beispiel: Von Unfällen, Krankheiten und Unglück ließe ich mich auch nicht abhalten. Aber wenn man dabei die Verantwortung für ein kleine Seele trägt, die nicht für sich selbst entscheiden kann, sieht es anders aus. Würdest Du z.B. einen Trip nach Spanien per Anhalter machen, wenn dein 6 Jähriges Kind an Krücken geht?
>
> Ja, das würde ich! Nicht, wenn es dem Kind schlecht geht, aber wenn es die Situation über einen längeren Zeitraum gewöhnt ist und z.B. bei einem Besuch auf dem Jahrmarkt gut mit den Krücken klar kommt.
>
> > Ich möchte damit nicht sagen, was schlimmer wäre... mitnichten. Sondern nur darauf verweisen, dass es nicht eins zu eins vergleichbar ist. Auch nicht in Hinblick auf das, was man allgemein "erwachsen" nennt. Da redest Du über Anti-Virenprogramme... ja, über so was kann man sich mit Partner streiten oder nicht. Aber z.B. wenn Du alleinerziehendes Elternteil wärst, würdet man - egal wie sehr man möchte - das Geld fürs Kind ausgeben - im Fall der Fälle wenn es knapp ist und man verzichtet dem Kind zu liebe (und von Herzen) auf viele Dinge, die einem selbst wertvoll wären.
>
> Glaubst du, wer 6 Monate im Krankenhaus verbringt und dabei 13 Mal oberiert wird, muss auf nichts verzichten? Ich denke es gibt nur eine Art von erwachsen sein und das hat etwas mit Verantwortung, sich selbst und anderen gegenüber zu tun.
>
> > Auch die geistig-emotionale Freiheit nimmt ab. VOR ALLEM bei sensitiven Familien wie bei uns. In dem Alter, wo meine Tochter noch über die sog. geistige Nabelschnurr mit mir verbunden war, war es z.B. sehr extrem und gewisse Dinge DURFTE ich einfach nicht denken oder fühlen, weil es das Kind mitbekam. Auch jetzt noch (sie ist 6) ist ein sehr, sehr starkes empathisches Band vorhanden, welches es nicht immer leicht macht. Anderseits gibt genau dies so etwas wie ein gesunde Bodenhaftung, ich möchte hier nicht darüber klagen. Sondern nur sagen, dass man eben einfach nicht mehr so KANN und DARF wie damals, als man jung und frei war. Egal ob es um Spiritualität oder "banales" wie Partnerschaft / Sex geht. Bsp. scheute ich früher magisch gesehen nicht das kleinste Riskio: Wenn ich darauf gehe, gehe ich drauf. Kann ich heute nicht mehr so sehen, weil es jemanden gibt, der mich unabänderlich braucht. Und es helfe auch nichts, wenn ich meine Sexualität so frei wie mit Anfang 20 lebe, denn die Kleine würde all das ja mitbekommen und (in meinem speziellen Fall) wäre das sicherlich nichts empfehlenswert...
>
> Hier muss ich dir zustimmen, One Night Stands und Affären schaden dem Kind, aber würdest du das heute überhaupt noch wollen, oder legst du heute aus deiner Erfahrung heraus vielleicht andere Maßstäbe an?
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> > Und es geht freilich auch über profane Dinge wie Wohnungseinrichtung. Als ich 23 war lebte ich in meiner Traumbude: Alles komplett schwarz. Aber in so einer Wohnung zieht man keinen kleinen Engel groß... ergo bleibt für mich selbst nur eine kleine Ecke.
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> Ich kenne Gothics die sehrwohl in der Lage sind ihr Kind in einer "gruft-gerechten" Wohnung groß zu ziehen. Wenn man sucht findet man sogar Gruft-Klamotten für Kinder ab 3.
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> > All dies bliebe z.B. "nur" durch einen Unfall unangetastet.
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> Wie ich dir oben zu erklären versuchte, bestehen deine Einschränkungen oft nur aus deinen, dir persönlich auferlegten, Schranken. Geht nicht, gibt es nicht! Du bestimmst was geht und was nicht und niemand schreibt vor, dass du als Mutter ein kleinbürgerlich-spießiges Leben führen musst.
>
> > Zu all dem anderen hast Du ein klein wenig ein falsches Bild bekommen. An allen voran ist der Neid nur ein kleiner und eher zweitrangiger Aspekt. Außerdem umgebe ich mich viel mit Jüngeren, allerdings an der Universität... hier habe ich auch Freunde. Bloss brauche ich diesen - wenn auch sehr lieben, intelligenten und tiefsinnigen - Nachwuchswissenschaftlern nicht mit Magie oder anderen Interessen kommen. Hier bleibt eine Lücke.
>
> Sorry, das ist Blödsinn, eine Bekannte von mir hat sogar eine Diplomarbeit über Magie geschrieben, außerdem laufen auf jedem Kampus hunderte von Leuten herum, die sich für Esoterik interessieren. Vermutlich bist du nur zu feige den ersten Schritt zu tun und deinen Freunden gegenüber das Thema anzusprechen. Ich unterhalte mich selbst mit Informatikern über paranormale Phänomene.
>
> > Auch bin ich offen für respektvolle oder suchende Jugendliche oder für ihre Probleme. Ich bin offen für ihren frischen, unverbrauchten und spontanen Geist und auch die anderen Vorteile. Ich erwarte NICHT, dass sie selbe Erfahrungswerte haben. Meine beste Freundin ist ebenfalls 10 Jahre jünger.
> > ABER...
> > Mädchen wie diese Freundin scheinen mir heutzutage mehr und mehr die Ausnahme zu sein.
>
> Frag mal wie alt die Leute hier durchschnittlich sind *g*
>
> >>> sondern Menschen die noch Träume haben und spontan sind, ohne ständig Angst vor den Konsequenzen zu haben.>>>
>
> >Hmm... ja, hier kann man einharken.
> > a) Ich habe noch meine Träume und ich bin unverbesserlicher Optimist
>
> Das ist gut
>
> > b) habe für mich keine Angst vor Konsequenzen, allerdings dann wenn es mit meine Kleine betreffen würde, denn sie kann nun mal nicht für sich alleine entscheiden.
>
> Hast du sie denn nach ihrer Meinung gefragt? Ich denke, sie kann mit 6 Jahren mehr entscheiden als du glaubst. Wenn du ihr aber alle Entscheidungen abnimmst, so wird sie mal sehr unselbständig.
>
> > c) Spontanität und Mutter-Sein schließt sich aus. Dies ist keine Klage. Es liegt in der Natur der Dinge. Das weiß man vorher, damit rechnet man. Mich also durch Jugendliche in der Spontantität anregen zu lassen, führt langfristig eher zu einem "Zerreißen" denn eine Verbesserung...denn was bringt es, wenn die Wünsche mehr und mehr geweckt werden und nicht gelebt werden können? So geht es nun mal zu.
>
> Schließt sich das wirklich aus? In den kleinen Dingen des Lebens vermutlich schon, du kannst nicht ohne Babysitter in die Disco. Aber du kannst in den Ferien spontan deine (und ihre) Sachen packen und in Urlaub fahren. Ein Abiturient muss auch auf die Ferien warten und jedes Wochenende "spontan" in die Disco gehen, das ist nicht wirklich spontan. *g*
>
> > Und hier kommt nun der "gefährliche" Gedanke des wirklichen Erwachsen-Werdens. Z.B. dass man manchmal glaubt oder zweifelt, dass man sich wohler fühlen würde, wenn man sich NICHT ständig mit dem beschäftigt, was man nicht haben kann. Z.B. Sponantität. Es würde es emotional leichter machen, damit umzugehen. Aber so bin ich nun mal nicht. Ich kann mich nicht so sehr selbst belügen. Wenn es mir einst gelingen soll, dann bin ich tatsächlich "alt" geworden.
>
> Ich glaube du schiebst in Wirklichkeit die Verantwortung für dein spießiges Leben auf deine Tochter ab, gibst ihr die Schuld dafür. Ich wiederhole, "Geht nicht, gibts nicht!" - nur bedarf manches etwas größerer Planung, wenn ein Kind dran hängt, beispielsweise musst du bei einem spontanen Urlaub auch für das Kind die Koffer packen um nicht nur Kuscheltiere im Koffer zu haben.
>
> ...
>
> > Der Großteil der Jugend hat KEINEN Respekt vor dem Alter. Das liegt z.T. wohl auch an klassichen Generationskonflikten und in der Natur der Sache.
>
> Das kann man nicht pauschalisieren, es liegt nicht am Alter, sondern an der spießigen Einstellung, vor der die Jugend keinen Respekt hat. Außerdem stelle ich immer wieder fest mit wie wenig Respekt die Erwachsenen die Jugend behandeln. In dieser Situation setzen sich die jungen Leute nur zur Wehr.
>
> > Auch erinnert es mich an eine Diskussion zwischen zwei meiner Seelenverwandten. Der eine bringt jedem ein extrem (vielleicht zu hohens) Maß an Respekt entgegen, solange bis jemand diesen Respekt durch Fehlverhalten verspielte. Ein anderer hingegen ist der Meinung, er behandelte alle respektlos (z.B. absichtlich in der Funktion eines Narren und Spiegels)... und zwar solange, bis man sich seinen Respekt "verdient" hat.
>
> Wer andere respektlos behandelt, kann nicht erwarten selbst mit Respekt behandelt zu werden.
>
> > Worauf möchte ich hinaus? Was heißt hier Respekt verdienen?! Sollte man sich nicht generell respektvoll verhalten? Und ich respektiere die Jugend! Definitiv! Was mich wütend macht ist - wie in den anderen Post beschrieben - wenn ich von der Jugend angegriffen werde und dass dann auch noch völlig unverschuldet und grundlos. Was zumindest hier bei uns vor Ort bedauerlicherweise Gang und Gäbe ist.
>
> Wenn ich respektlos behandelt werde, dann spreche ich die Leute höflich und respektvoll an, um zu fragen, weshalb sie sich mir gegenüber so verhalten. Man kann durch solche Gespräche verhindern in die Schublade "alt und spießig" gesteckt zu werden.
>
> > Du sagt "hat man sich den Respekt verdient"... was soll ich tun? Mich bei pubertären, verzogenen Gören anbiedern, um Anerkennung keifern und mich rechtfertigen, weil ich älter bin? - Wohl kaum, oder?!
>
> Ist es nicht besser ein einziges Mal das Gespräch zu suchen, als Jahre lang dumm angemacht zu werden?
>
> > Wer mich näher kennen lernt, respektiert mich auch. Es gibt ja die berühmten Ausnahmen von der Regel, mit denen ich mich ausgesprochen gut verstehe. Aber hier lokal in meinen Kreisen sind z.B. Jugendliche so drauf, dass man die und die KLamotten, Markenprodukte etc. benötigt.. und man nur DADURCH Respekt erhält. Oder durch die Anzahl der Sexualpartner. Soll ich mich dem etwa anpassen, nur damit es eine Chance gibt, mich mit ihnen zu unterhalten? Wohl kaum.
>
> Warum fragst du die Kids nicht mal, was an Markenklamotten so toll sein soll? Wenn sie dann sagen, die Klamotten sind cool, dann würde ich ihnen offen sagen, dass ich ihr Denken für engstirnig halte und wert darauf lege, dass meine Kleidung keine großen Werbeaufdrucke trägt.
> Was den Sex anbelangt, mein Vater sagte mal zu mir, jedesmal wenn du Sex hast kann ein Kind entstehen, auch mit Verhütung, also überleg dir genau mit wem du Sex hast. Außerdem habe ich genug Erfahrungen gesammelt und das Interesse an One Night Stands verloren, weil ich mich nicht ständig auf eine neue Sexualpartnerin einstellen möchte. Mit solchen Argumenten kann man auch mit jungen Leuten eine Diskussion führen und dadurch ihren Respekt verdienen.
>
> >>Du könntest alles tun was die jungen Leute tun, dir fehlen nur die Freunde, mit denen du diese Dinge tun könntest. Und weshalb fehlen dir die Freunde? Weil du sie durch deinen Neid auf Distanz hältst und dich lieber mit Menschen abgibst, die sich ebenso einschränken wie du.>>>
>
> > Dies hat sich wohl mittlerweile - so hoffe ich - schon geklärt. Nein, ich kann nicht alles tun was die jungen tun! Das beginnt schon finanziell, weil ich mein Geld in so "blöde" Sachen wie Essen, Kleidung, Miete, Lehrbücher für die Uni investieren muss und eben nicht frei verfügbartes Taschengeld habe, dass ich zu Ebay trage ohne mir über irgendwas Gedanken machen zu müssen.
>
> Ich habe in meiner Zeit auf der FOS 300 DM Taschengeld bekommen und musste davon meinen Sprit für ein Auto zahlen, meine Mitschüler hatten sogar noch weniger Geld und doch waren wir spontan übers Wochenende in Berlin (740 km Entfernung).
>
> > Und Freunde habe ich auch. Allerdings eben decken sie einen wichtigen Bereich (Magie, Spiritualität etc.) nicht ab.
>
> Als ich begann offen mit meinen Freunden über Paranormales zu reden, war ich überrascht wie viel positive Resonanz ich bekam. Ein Freund, den ich schon 6 Jahre kannte, erzählte plötzlich, dass seine Mutter eine Gesundbeterin ist. Das hatte er zuvor nie erwähnt. Ich höre ständig "mit dir kann ich ja offen darüber reden, du hältst mich nicht gleich für verrückt" und dann erzählen mir Leute, von denen man es nie erwartet hätte, von ihren übersinnlichen Erfahrungen.
>
> > Zum Abschluss, und nicht böse gemeint... Du scheinst ja nun schon einige Jahre auf dem Buckel zu tragen. Dafür finde ich es wenig schade, dass Du trotzdem nie gelernt hast Dich in "ELTERN" hineinzuversetzen... So magst Du zwar geistig und auch sonst die mehr Jugend bewahrt zu haben, aber es fehlt dann womöglich auf der anderen Seite. Vielleicht sollstet Du in deinen Bekanntenkreis mal mehr Eltern hineinholen um neue Denkanstöße zu bekommen, statt Dich "nur" der Jugend zu widmen. Dies bezieht sich vor allem auf solche Aspekte wie Sponantität, die Du hier als Beispiel aufzählst als auch Sätze wie "Du kannst alles tun, was ein Jugendlicher tut". Sorry, so viel über den Tellerrand sollte man schon schauen können, dass dies als Elternteil (v.a. "alleinerziehende Mutter") definitiv nicht geht. Aber das dies kein DRAMA oder keine KLAGE ist, sondern die Natur der Dinge. Ein ganz natürlicher Prozeß, der seit Jahrmillionen stattfindet.
>
> > Ich kann mich an Zeiten erinnern, da waren jedes Wochenende Freunde mit Kindern bei mir zu Besuch. Wir sind zu jener Zeit oft spontan an den See zum Grillen, in einen Freizeitpark, Zoo oder zu einer Wildfütterungsstelle im Wald. Wir sind zum Oktoberfest in München, ins Kino usw.. Kinder lieben mich, weil sie das Gefühl haben von mir mit Respekt behandelt zu werden. Das heißt aber auch, dass ich gewisse Erwartungen an die Kinder stelle, denn auch bei mir muss man sich den Respekt verdienen. Kinder machen Fehler, es geht mal etwas zu Bruch, dann erwarte ich, dass das Kind, welches den Schaden verursacht hat, auch bei der Beseitigung der Spuren hilft. Die Kinder helfen dabei gern, weil sie mich nicht enttäuschen wollen.
>
> Ich hoffe, ich bin dir nicht zu sehr auf die Zehen getreten, aber ich bin weiterhin der Meinung, auch mit Kindern hat man noch Spielräume für Spontanität. Wenn man sich selbst zu sehr einschränkt, dann leidet darunter die Lebensqualität und man fristet ein trauriges und frustrierendes Dasein. Ich glaube, genau das ist dir passiert, ohne dass du selbst bemerkt hast, wie du in dieses Fahrwasser geraten bist und nun findest du keinen Weg mehr aus dieser Situation. Da hilft nur umdenken!
> ciao
> Blaze
>

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