Re: über Vorstellung, Gott und die Welt
Lyana schrieb am 3. Mai 2002 um 15:52 Uhr (613x gelesen):
Ich zweifle nicht daran, dass es die Welt gibt und dass sie einen Sinn hat, auch für uns Menschen, Tiere, Pflanzen. Ich genieße mein Leben und jedes Gefühl, da ich es als etwas besonders ansehe zu leben. Denn sicher kann ja keiner sagen, dass es nach dem Tod weitergeht. Als Materie werden wir sicher fürimmer sein, auch wenn es das winzigste vom winzigsten ist. Die Vosrstellung, dass die Welt nur in unserer Vorstellung existiert ist fast über unseren Menschenverstand hinaus, weil es nur eine Theorie ist, die nicht unbedingt stimmen muss. Betrachtet man nun das so, dass es ein Abschnitt eines anderen Lebens ist (so sagt es sogar die Bibel: das Leben ist wie ein Tal, das durchquert werden muss, um das ewige Leben zu erlangen), sind wir wahscheinlich höhere Wesen.
Was ist für dich (euch) leben?
Das Schlagen eines Herzens, das zum Überleben etwas braucht oder erweitert ihr das ganze auf die reine Existenz.
Der Körper ist also tot - das Leben zu ende? Oder ist der Körper biologisch gesehen tot, die Seele lebt aber weiter, bzw. der andere Teil.
Ein hohes Lebewesen hat eine extrem hohe Vorstellungskraft - ich vergleiche es mal mit einem Traum - du weißt auch nicht immer, dass du träumst, wachst z. B. schweißgebadet nach einem Alptraum auf und erzählst hinterher, dass du einen schlimmen Traum hattest, weil er dir so realistisch vorkam. HINTERHER weißt du, dass es ein Traum war, doch wenn du nicht gerade einen luziden Traum hattest, weißt du es während der Handlung nicht. So vergleiche ich das Leben.
Da ist auch noch die Sache mit dem Sinn des Lebens. Der Mensch (+Leben) entwickelte sich aus den Tieren im Meer, wenn man ganz zurück geht. Man kann also sagen, etwas, dass Gefühle hat und sich in einer welt bewegen kann. Wir lernen und nehmen Gut und Böse mit, lernen was Liebe ist, usw.! Auch wenn das Gehirn mit all den Informationen stirbt, glaube ich, dass Eindrücke und Gefühle sich in unserer Seele verankern und wir sie mit auf die "lange Reise" nehmen.
Auch Nahtod-Erzählungen bestätigen das schöne und gute Ende dieses Lebens - aus wissentschaftlicher Sicht eine von der Natur gegebene Überfunktion des Gehirns, um uns den Abschied möglichst leicht zu gestalten. Manchmal frage ich mich, ob Gott es ist, der zugleich natürlich auch Mutter Natur ist und uns dies so versüßt. Vielleicht war am Anfang das Gute und das Böse und um das Böse zu vernichten, braucht man Seelen die nach dem Guten streben. Vielleicht. Tiere wissen es nicht, aber wir wissen es - das könnte auch sein.
LYANA

Beitrag ist archiviert
Diskussionsverlauf: