logo


Beiträge: 0
(gesamt: 1)

Jetzt online
0 Benutzer
14 gesamt
Hauptforum   Paranormal Deutschland e.V.

Hauptforum  Heilerforum  Hexenforum  Jenseitsforum  Literaturforum  OBE-Forum  Traumforum  Wissensforum  Nexus  Vereinsforum  ParaWiki  Chat 

Kontakt Suche Login
Ansicht: Klassisch | Themen | Beiträge | rss

re: Indirekt zum Thema
Anemone * schrieb am 15. November 2006 um 10:44 Uhr (599x gelesen):

> Es gehört wohl mit zu diesem Thema. Es gibt Verrückte und es gibt... Verrückte! Woher weiß man wer zu welcher Art gehört?!

**** ja....
>
> Es gibt gewisse Täterprofile. Einzelgänger. Waisenhaus. Kindesmisshandlung. Bettnässer in der Kindheit. Etc. etc. etc.
>

*** das sind "standarterklärungen von normalos.....ok, es gibt professionelle kriminalisten die sich auf solche täter spezialisieren um zu lernen wie der täter denkt und fühlt. diese leutz sind wichtig.
wobei mir wirklich oft der kamm schwillt, wenn ich solche dinge höre wie.."war im kinderhaus, hatte ein schlechtes elternhaus, schlechten umgang" ect. das sagt nicht wirklich was über den menschen aus... und das muss nicht alles massgeblich an seinen werdegang schuld sein...es ist MITschuld aber nicht nur....

> Und woher weiß man wer davon nun wirklich "austickt" und "wer nicht"?

** tja, das ist halt DIE frage, ich sage mal -gar nicht!- doch, man kann seine fühler ausstrecken und vorsichtig sein.

>
> Mir hat jemand zu meinen letzten Geburtstag ein Buch über Kriminalfälle aus meiner Region geschenkt. Da hab sogar ich sehr hartgeschottener Horrorfilm das Grausen bekommen. Wenn man quasi liest wie in der Kneipe "nebenan" (okay, in nächsten Vorort...*g*) vor 10 Jahren zufällig ein paar ausgebrochenen Sträfling der Sprit ausgeht, sie in eine ländliche bayrische Kneipe gehen und dort dann Amok-Laufen und den Schafskopf-Stammtisch bayrischer "Opis" niederschossen...

**** ist ja richtig übel.
>
> Dann muss man sich klar werden: Es kann immer und überall geschehen. Mit Grund oder ohne. Man muss ich fragen: Will ich wirklich mein Lebtag lang in Angst leben? Und falls die Antwort "nein!" lautet, dann kommt die Sache mit der Wahrscheinlichkeit. Ausschließen kann man das Übel nie. Aber man kann sich damit trösten dass die Wahrscheinlichkeit dass dies und jenes geschieht bei 1 zu 1 Million liegt. Oder so ähnlich.

*** es gibt gewisse verhaltensmassnahmen, die man sich selbst erarbeitet oder die man evtl. lernt z.b. selbstverteidigung oder,oder,oder....im krassen notfall wie bei der stefanie, wäre auswandern und neuer name für mich auch ein weg.

>
> Aber zurück zur meiner Eingangsfrage. Ich las also in diesen Buch über die Werdegänge der Täter. Es waren viele einzelne Geschichten. Oft hatten sie einen "typischen Lebenslauf". Entweder psychologischer Art oder der kriminellen Art. Und dann wurde mir klar, dass ich mindestens eine solche Person kenne, die regelrecht perfekt in diese "Profil" hineinfällt. Und jetzt? Wie geht man damit um?

*** ja ich "kenne" 3 an der zahl, denen ich eine sehr kriminelle ader und abnormales bzw. perverses und brutales vorgehen durchaus zutraue.... bei alle 3 hab ich von anderen meine inneren bedenken von anderen bestätigt bekommen (z.b. der eine hatte die fische seiner freundin vergiftet, einen jungen welpen totgetreten weil dieser auf den teppich pinkelte, ein reh angefahren und sich darüber amüsiert, beruflich hatte er mit leichen zu tun, auch mit wasserleichen und ergötzte sich laut mehrerer aussagen daran usw.). die begegnung fand meist durch bekannte statt und ich hatte nie wirklich was mit diesen menschen zu tun, halt nur ihre gegenwart...war für mich schon fast unerträglich...allerdings nicht aus angst...es war eher wie so ein negativer, böser soog....
>
> Sollte man also nun anfangen grundsätzlich alle Menschen, die im Waisenhaus aufwuchsen, die als Jugendliche straffällig wurden, die von ihren Eltern misshandelt wurden und Einzelgänger sind... und ähnliches (ihr wisst schon was ich meine)... sollte man nun all diese Menschen, die nur um so verzweifelter nach Liebe und Aufmerksamkeit lechzen... sollte man sie von nun an "sicherheitshalber" von vorne herein vermeiden und diskriminieren, auf dass es ihnen noch schlechter geht?! Um sie erst so richtig in das Elend zu stürzen?!

*** nein !! im gegenteil.... wie ich oben schon schrieb, gibt es bei bestimmten tätern einige übereinstimmungen. doch aus erfahrung weiss ich auch, dass nicht jeder der ne kaputte kindheit und jugend hatte gleich ein krimineller wird. mein lieblingsmathelehrer war ein heimkind und hatte viel schlimmes mitmachen müssen...er hatte eine wunderbare gabe uns das rechnen beizubringen...leider ist dieser schon auf der anderen seite.
>
> Oder sollte man vielleicht genetische oder neurobiologische Methoden (er-)finden, mit denen man die "Bösen" von den "Guten" faktisch beweisen kann?! Nach der Geburt ein Gentest machen und dann wegsperren? Oh Vorsicht!!! Das haben vor gut 60 bis 70 Jahren schon mal welche versucht und die "bösen" dann in Gaskammer geschickt...
>
*** oh oh ash, nein !!

> Die traurige Wahrheit ist - und das werfe ich ganz besonders gerne in einem Paraforum/Esokreis ein:
>
> Das "Böse" gibt es immer. Überall. Man muss endlich lernen, damit zu leben!!! Und am besten man beginnt gleich mit seinen eigenen Schattenseiten...

*** ganz dolle zunick :))
>
> ... und ich für meinen Teil werde meinen persönlichen Psychopathen weiter treffen. Aber ich gebe zu: Mit unguten Gefühl und Sicherheitsmaßnahmen.

***und wer weiss, vielleicht hilft es ihm ja auf irgendeiner art und weise, seine neigungen, seine schwächen zu kontrolieren .


liebe grüße,
anemone

zurück   Beitrag ist archiviert


Diskussionsverlauf: