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Überwindung der Begierden ist die Freiheit
positiv schrieb am 3. Juni 2005 um 16:36 Uhr (677x gelesen):
> du sagst also man darf sich, wenn man sich spirituell orientiert nicht einfach mit anderen am Sex erfreuen und auch nicht seinen Körper, und sich selbst alleine lieben ????
Man KANN sich gar nicht an weltlichen Dingen erfreuen, wenn man Gott über alles liebt. Das ist die Befreiung, die wahre Freiheit. Man überwindet durch die wahre Liebe seine "Sucht" nach Selbstliebe. Und diese Seligkeit ist ein unendlich schöneres Gefühl.
>
> - Das ist doch eine ziemlich traurige und leblose Geschichte...sex nur als zweck für seelen die reinkarnieren wollen!?
Alles schlechte, was du überwinden "sollst" scheint trostlos. Jemand der rauchen will, würde es trostlos ohne Zigaretten finden. Die Nichtraucher sind aber nicht abhängig, sondern frei. Genauso ist es mit genüßlich den Magen vollstopfen und mit Sex - mit allem!
Das Liebesgefühl zu Gott übertüncht aber jede "unsaubere" Liebe, in Momenten der Barmherzigkeit bist du niemals "scharf" an niederen Begierden.
Deshalb heisst es auch, dass man nicht mit saurem Gesicht fasten soll. Das fasten steht hier auch für "Sexentzug", so man das ernstlich will. Denn wer in solchen Phasen Gott liebt, dessen Gehirn verzweigt ganz anders, dem stört es nicht mehr, wenn er das bisherige Schlechte gegen das Gute eintauschen soll. Wer es aber zwangshaft macht, "weil es so gehört", der handelt nur äusserlich ähnlich, aber nicht spirituell, denn Spiritualität ist Liebe zum Wahren und Guten und wer dieses liebt, der trauert nicht um das Vergängliche.
Sex ist für die meisten die schwerste Überwindung, die größte Verführung. Mit dieser starken Bindung zum Fleischlichen ist es nicht leicht, spirituell weit fortzuschreiten.
Leider wurde aus diesem ursprünglichen Wissen in den Kirchen lauter abartige Empfehlungen gemacht. Da geht es plötzlich um "Sex vor der Ehe", "Verhütungsmittel" oder "Homosexualität" ja oder nein. Mangels Hintergrundwissen scheinen alle Emfehlungen nur mehr willkürliches Verlangen der Kirchen an die Schäfchen zu sein und tatsächlich wissen ja nicht einmal mehr die Pfarrer bescheid, dass es vielmehr um die begierliche Leidenschaft an sich geht, welche Zorn und Gier samt allen anderen negativen Gefühlen, also Sünden, erzeugt.
Dabei braucht man sich nur das 10. Gebot genauer durchzulesen. Du sollst nicht *begehren* deines Nächsten... und alles was sein ist. Also überhaupt nichts, auch nicht seinen/ihren Körper.
Das Wissen darum birgt aber eine gewisse Gefahr, denn wenn ich dies nun weitergebe, sündigt jeder absichtlich, der sich nicht daran halten will. Deshalb sind auch alle Gebote und alle himmlischen Werke gewissermaßen verhüllt.
Da du aber danach fragst, soll es dir nicht vorenthalten sein. Übrigens beschreibt Swedenborg, wie Engel über die Stirn mit Menschen kommunizieren, es könnte also durchaus sein, dass dich dein Schutzgeist warnen will. Ich hab da auch so meine Erfahrungen gemacht, bis ich das endlich verstand.
Geistig leben heisst einfach im Sinne Gottes Werke zu tun und alles Materielle ist dafür nur ein Werkzeug. Liebt man das Werzeug statt den wahren Zweck dafür, liebt man nicht mehr Jesus über alles und verliert somit die demütige Empfangsbereitschaft für den hl. Geist, die Kraft.
Andere sexuell zu verführen hat somit auch mit töten zu tun, man ist so was wie ein Drogendealer.
Doch wie gesagt, es ist der letzte Schluss der spirituellen Entwicklung, deshalb steht es auch unter "21"
Sieh mal die Absätze 21 der Bergpredigt:
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: "Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein."
Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
Dies passt zu 5. Buch Mose 5.*21*
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Acker, Knecht, Magd, Rind, Esel, noch alles, was sein ist.
Übrigens wirken Sonnenheilmittel (feinstoffliche Mittel) wesentlich besser während sexueller Enthaltsamheit. Auch dies ist ein Zeichen, wie die erwähnte Kraft Gottes dadurch im Menschen ansteigt.
Alle Hinweise Jesu, Mose und Krshnas zielen auf dasselbe ab, nämlich, wie es uns durch Überwindung der fesselnden Begierden besser geht.
Liebe Grüße,
positiv

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