Re: Die Neurobiologie der NDE - gibt es diese ?
Besucher schrieb am 3. Januar 2004 um 12:02 Uhr (799x gelesen):
> Was die Risiken anbelangt bin ich nicht ganz einig mit
> dir, zumal dissoziative Substanzen (Ketamin, DXM)
> verglichen mit anderen Psychedelika einen stark
> beeinträchtigenden Effekt auf das Gedächtnis auszuüben
Ja, aber generell ist Ketamine das am wenigsten schädliche Dissoziativum und damit DXM vorzuziehen. Ferner werden beispielsweise in der Ketamine-gestützten Psychotherapie diese nachteiligen Wirkungen duch Verabreichung zusätzlicher Substanzen kompensiert. Hochproblematisch ist eben der langfristige Gebrauch.
Auf der anderen Seite hätte danach ein John C. Lilly niemals so alt und rel. geistig klar bleiben dürfen ;-)
> Ausserdem wird das Setting aus persönlicher Erfahrung
> generell unter dem Einfluss starker Psychedelika (v.a.
> DMT, Salvia) zu einem Belanglosigkeitsfaktor.
Das geht mir persönlich genauso. Unter Ayahuasca fällt es mir ungemein schwer, an irgendwelchen Ritualen zu partizipieren. Da bin ich immer gleich out-of-body und werde dann von anderen Teilnehmern immer ermahnt, mit aufzustehen ;-))
Ohne hier ein 2. Drogenforum aufzumachen und Deine Zeit überzustrapazieren, würde mich noch folgendes interessieren :
Hast Du DMT geraucht ? Unterschiede zu Salvia ? NDEs und/oder OBEs ?
Ich habe trotz teils exzessiven Salvia-Konsums (sogar als hochkonzentrierte Flüssigkeit sublingual) nie wirklich hohe Trip-Stufen erreicht wie beispielsweise unter DMT.
viele Grüße,
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