eso-kommerz oder feine sache ?
katzenhai2 schrieb am 7. Dezember 2004 um 0:10 Uhr (583x gelesen):
>> Ich gehe mal davon aus, daß du unter "Zufall" auch
>> verstehst, daß "etwas uns zu-fällt", und du nicht die
>> wissenschaftliche Definition von Zufall meinst, dann ist
>> die Analogie meiner Meinung nach dennoch vorhanden, da es
>> - meiner Meinung nach - egal ist, ob Wasser flüssig oder
>> fest ist. Im festen Zustand "erstarrt" nur die
>> Information zu einem sichtbaren Muster.
Bei der Entstehung von Wasserkristallen ist der Zufall sehr entscheidend beteiligt. Ich spreche hierbei von der wissenschaftlichen Definition des Zufalls. Bei dem Wasser, daß seelenruhig auf einem Fleck steht und sich nicht bewegt, wirkt der Zufall nicht. Zumal die Wasserkristallgeschichte lediglich aufzeigt, daß Informationen aus dem Zufall "festgehalten" werden können. Das sagt aber nicht aus, daß der Zufall ewig mit dieser Information gefüttert ist. Die Molekühle des Wasser im Eis speichern die Information ja nicht, sie sind nur so erstarrt.
Deine Ausführungen sind nichts weiter als ein Glaube, nicht einmal Indizien für irgendwas. Deshalb sind die Experimente des Herrn Emoto sehr fazinierend, was die Beeinflussung des Bewußtseins bezüglich des Zufalls angeht, aber sie zeigen in keinster Weise irgendeinen Bezug zu einem Wassergedächtnis noch zu einer Veränderung von Wasser auf und gänzlich davon abgesehen, was die Molekülanordnungen im Körper bewirken sollen. Denn was wir sehen sind nur Molekülanordnungen. Den Rest, wenn man irgendwelche energetischen Energien glauben will, bleibt auch nur ein Glaube.
Das ist das, was ich hier aufzeigen wollte: Das sich an jeden Strohhalm geklammert wird und der dann als praktischer Beweis für die eigenen esoterischen Ideen herhält, obwohl er im Grunde gar nichts aussagt.

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