re: Hass und Liebe
Spica * schrieb am
8. November 2006 um 17:08 Uhr (647x gelesen):
hallo.
danke für eure antworten...
das jeder "liebe" anders definiert und etwas anderes darunter versteht ist klar. besonders "verliebt sein" wird oft mit liebe verwechselt. da kann ich mir dann auch schon vorstellen, dass man einfach blind ist für die unangenehmen seiten des gegenübers, auch wenn sie von beginn schon offensichtlich sind...
<<<Wahre Liebe ist sehr selten. Leute die wahrhaft lieben, werden oft als Idioten verachtet: z.B: Kuck dir den dämlichen Trottel an. Der lässt sich von der verlogenen Schlampe ausnehmen. Die verarscht den doch nach Strich und Faden. Und der merkts nicht mal. >>>
ich weiß nicht, ob ich das als wahre liebe bezeichnen würde...für mich wäre das wohl eher ein fall von "hörigkeit" oder "emotionaler abhängigkeit"... wahre (bedingungslose) liebe bedeutet für mich auch frei von anhaftungen zu sein. damit meine ich, menschen der liebe willen gehen zu lassen. sich zu lösen, wenn die liebe nicht erwidert wird. sich selbst genug zu lieben, um sich dieses leid zu ersparen, aber trotzdem den anderen in liebe gehen zu lassen...das würde ich in diesem fall als wahre liebe bezeichnen.
@ myrrhe
das mit der polarität verstehe ich. aber ein "dazwischen" zwischen liebe und hass gibt's doch, oder? gleichgültigkeit...es gibt ja auch menschen die man weder liebt noch hasst...na ja, aber mein thema waren ja eigentlich auch die zwischenmenschlichen beziehungen, und die extreme die da herrschen können. ich meine da auch nicht nur liebesbeziehungen, sondern auch freundschaften. das mit dem ehepaar war auch nur ein beispiel. gleiche szenen findet man ja auch unter freunden.
kennt jemand von euch eigentlich fälle wo es umgekehrt war, wo aus hass liebe wurde?
alles liebe
spica

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