Musik, die stimuliert
Taja Eh schrieb am 7. März 2006 um 17:32 Uhr (671x gelesen):
Hallo Füchsin................
*** Weibliche Teenies kreischen kollektiv bei Konzerten und würden am liebsten ihre sie ansingenden Popidole auf der Stelle vernaschen. Männliche Teenies ebenso bei weiblichen Popstars.
Nein würden sie nicht. Das orgastische Verhalten der Teenies ist für sie der ekstatische Ausdruck ihres Respektes, ihrer Achtung, ihrer Dankbarkeit und ihrer allgemeinen erotischen Lebenslust an einen Musiker der es versteht ihre Gefühle in den Songs wiederzugeben. Sie haben in den Konzerten zu meist ihren tatsächlichen Liebhaber dabei, der auch nie auf die Idee kommen würde deswegen eifersüchtig zu sein...............................auch dann nicht, wenn seine Freundin während des Konzertes ein Orgasmus bekäme, er wüßte es gilt im Grunde ihm....................hast Du mal als Teenie ein Stones-Konzert miterlebt ?
*** Da wird ein Mick Jagger trotz tiefster Falten nicht als Opa anesehen, sondern plötzlich von beiden Geschlechtern begehrt - und alles nur wegen dem Gesang und den rhythmischen Tönen...
Definitiv nicht deshalb, sondern begehrt wird die Lebenshaltung, das Lebensgefühl, das Daseinsfeeling welches die Musik beschreibt. In Konzerten wird all die empfundene Bewunderung über viele Wochen gehörter Songs rausgelassen. Es ist prinzipiell nichts anderes als wenn ein Klassik-Publikum einem Pianisten standing Ovations gibt, nur weil begeistert geklatscht wird, würden die Damen des Saales noch lange nicht mit dem Pianisten in das Bett hüpfen wollen. Allerdings wird eine Dame der Klassik das Verhalten von Popteenies natürlich völlig missinterpretieren. Sie kann die Lebensgefühle eines Popteenies kaum nachvollziehen.
*** Bei Männern ist der Sexualtrieb mit Aggression verbunden, kein Wunder dass entsprechende Märsche, Kriegsgetrommel, Wutschreie und Technogehopse in der Musik Eingang fanden.
Wobei Frauen ja offensichtlich ihr Vergnügen daran haben............................................
*** Bei Frauen ist der Sexualtrieb mit Entspannung gekoppelt, die lieben sanfte Schmusemusik, intelligente Balladen und klassische Sphärenmusik. Selbst der Tanz ist vermutlich aus dem Balzritual der Geschlechter entstanden....
Scheinbar gibt es nur Männer die ohne Death Metall Potenzprobleme hätten ?
*** Man kann mit Musik (Tönen und Rhythmus) jemanden gesund machen oder in den Wahnsinn treiben. Man kann mir den richtigen Tönen jemanden geistig fördern, in die Trance geleiten, in andere Welten.
Trance ist eine Superlative der Hypnose und führt zu extremen Bewußtseinsverlust, während Hypnose der Normal-Zustand vor der Erleuchtng ist. Es sei denn Du verstehst unter Trance und Hypnose etwas anderes als ein moderner Reinkarnationstherapeut, aus dessen Sicht ich ja gewöhnlich argumentiere.
*** Die USA setzte irre laut gespieltes "Black Metall" im 1. Golfkrieg ein, um die Irakis in ihren Schützengräber psychisch und physisch zu vernichten und sie am Schlafen zu hindern.
Das ist eine merkwürdige Ente, die sich hartnäckig hält um den USA unfaire Kriegsmittel vorhalten zu können. Es gibt nämlich tatsächlich Leute, die meinen ordentliche Granaten und Bomben wären im Gegensatz zu Death Metall-Beschallung kein Kriegverbrechen.
Gruß Taja

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