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re: Musik, zu der man resoniert
myrrhe * schrieb am 7. März 2006 um 16:19 Uhr (743x gelesen):

Hallo Füchsin,

Musik stimuliert in dem Maße, wie wir zu ihr resonieren - das ist wie mit allen Dingen. :-)
Es hängt zunächst einmal mit unserer Herkunft, unserer Kultur zusammen, dann mit unseren Mustern, unserer Vergangenheit und daraus unseren Hörgewohnheiten, welche Musik uns an-spricht. So spricht mich mit Sicherheit eine andere Art von Musik an als Menschen, die 20 Jahre jünger sind als ich.
Bei bestimmten Musikgattungen kommt noch ein anderer Aspekt hinzu, den die Musik selbst eigentlich nur unterstützt: die Erotik. Teenies flippen bei Stars nicht wegen ihres Gesangs aus, sondern wegen ihres Körpereinsatzes, gestützt durch die ausgeklügelten Shows, die sie liefern. (Klar, daß die Art der Musik das unterstreicht.) Was meinst du, warum so viel Brimbrambrorium gemacht wird um Beleuchtung, Kleidung, Aufstellung, Bewegung usw.? Stell dir Mick Jagger vor, still auf einem Stuhl sitzend, ein Lied klampfend. Glaubst du, er wäre das geworden, was er ist?
Also hat Musik sehr oft auch mit gar nicht auf den ersten Blick erkennbaren Themen zu tun. Samy Molcho könnte dir da mit Sicherheit einiges erzählen. ;-)

Massen"hysterie" hat vor allem etwas mit Elementalen zu tun. Hier geht es um Verstärkung von Signalen - jeder, der so einer Show beiwohnt, gibt seine eigenen Signale ab, die sich mit denen der anderen vereinen. Der Einzelne gibt seine Persönlichkeit ab zugunsten einer großen Massenpersönlichkeit, einem Masse-Elemental. Das ist bei Musikshows nicht anders als im Fußballstadion, bei Demos, politischen Versammlungen etc. Und gerade deshalb sind Massen auch so gut lenkbar.
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Töne wurden schon oft als "hörbare Farben" bezeichnet. Sie sind Schwingung, ebenso wie Gedanken, Farben, feste Materie. Alles ist Schwingung. Und da dies so ist, wirken Töne auch auf uns, da wir ebenso Schwingung sind. Das erklärt auch das Resonanzprinzip. Musik wirkt daher ebenso wie Farben auf unsere Chakren, auf unser ganzes Sein - und nicht zufällig werden bestimmten Tönen auch oft Farben zugeordnet, ebenso wie den Chakren. Da es aber auf die Resonanz ankommt, kann man im Grunde genommen keine festen Zuordnungen treffen. Nicht immer ist der Ton C rot, nicht immer ist die Farbe der Heilung grün, nicht immer ist das obere Chakra weiß. So ist es auch mit Musik: nicht immer ist eine disharmonische Musik störend statt heilend - wir empfinden andere Harmonien als etwa die Inder, die mit Dritteltönen arbeiten und nicht mit unserem tonikal-temperiertem System.

Unser System (basierend auf Dur und Moll) ist erst wenige Jahrhunderte alt, aber wir leben und fühlen mit ihm, wir sind generationen-lang mit ihm groß geworden. Noch im Mittelalter waren Halbtöne wie Cis und Des, zwei heute scheinbar gleiche Töne, unterschiedlich (dafür hatten alte Orgeln zwei Manuale), was die Modulation in entfernte Tonarten schwierig machte. Man kannte zunächst überhaupt nur Einklang und Quinte und Oktave. Dann kam die Quarte hinzu. Die Terz wurde erst im 13. Jahrhundert "entdeckt"! Und der Tritonus (übermäßige Quarte), sogenannter "Diabolus in musica" war noch lange verpönt. Heute kennen wir zwar in der Theorie harmonische (konsonante) und disharmonische (dissonante) Intervalle, aber wir empfinden sie gar nicht mehr so.

Du siehst - Pauschalieren geht nicht. Und ebenso wie die Musik sich über die Jahrhunderte ändert, ja, in den verschiedenen Kulturen unterschiedlich ist, ebenso verhält es sich mit jedem einzelnen Menschen. Wenn man Menschen intuitiv ihre Chakrenfarben sehen läßt, sie zu Kristallen greifen läßt, sie Töne zu Stimmungen zuordnen läßt, kann man staunen, wie unterschiedlich sie empfinden. Daher erfordert es, etwa bei der Heilarbeit, ein immer neues Einstellen und -fühlen auf jeden Einzelnen. Jeder Mensch ist individuell und resoniert individuell.

Natürlich ist es richtig, daß man mit bestimmter Musik, aber auch richtig angewandt, Menschen manipulieren, aufstacheln, aggressiv oder massenhysterisch machen oder sie sexuell erregen kann. Hier geht es aber nicht nur um die Musik, sondern auch um die oben erwähnten zusätzlichen Themen. Verbale "Einpeitscher", die Präsentation, die Lautstärke und elektronische Verstärkung von Musik, die Wahl der (elektronischen) Instrumente, die Körperhaltungen - all dies ist beteiligt an der gewollten Beeinflussung von Menschen.

Wer aufmerksam ist, wer im Augenblick lebt und nicht in Gedanken daran, was er grad erledigen will (Einkäufe), der bekommt sehr genau mit, wo und wie Manipulationsmittel eingesetzt werden. Mich z. B. nerven in Supermärkten oder Kaufhäusern nicht nur die Musik, sondern z. B. auch die Gerüche. Alles in allem sollen unsere eigenen Empfindungen sozusagen "zugeschüttet" werden, so daß wir, gleichgeschaltet, das tun, was bezweckt ist.

Lieben Gruß,
myrrhe

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