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Die Psychologie der Magie (viel zu lesen!)
tralala * schrieb am
25. Mai 2006 um 9:53 Uhr (712x gelesen):
Die Psychologie der Magie
Hallo ihr da,
und ihr anderen dort *g*.
Einige Postings haben mich dazu bewegt mal ein paar Gedanken meinerseits zusammen zu fassen und zu sehen wie eure Gedanken dazu aussehen.
Zu erst mal:
„Es gibt Magie und sie bestimmt in vielfacher Form unser Leben“, nur ist es meist so dass wir es nicht mal merken.
Aber hier glaube ich beginnt schon eine Schwierigkeit, die Schwierigkeit des Verständnisses.
Magie was ist das überhaupt?
Nach den Jahren der Beschäftigung damit und den Jahren hier kann ich nur sagen: „ Sie ist alles und sie ist nichts!“
Jeder hat irgendwie eine eigene Definition davon, manche gleichen sich, andere weichen stark von einander ab.
Das Bild der Magie ist ein rein SUBJEKTIVES Bild, welches sich eine Person selbst „erschafft“.
Meiner Ansicht nach erklärt dies auch oft die „Probleme“ die entstehen wenn sich 2 oder mehr „Magier/Hexen“ zusammenfinden und mit einander reden.
An dieser Stelle möchte ich den Sprung wagen zur Psychologie,
der Sprung ist zwar, an sich, nicht weit oder schwer aber die Landung ist, wie ich finde,
ab und an etwas heikel *g*.
Was ist den bei allen Magischen oder auch Naturwissenschaftlichen Beschäftigungen das was immer anders und immer neu ist??
Dies ist der Mensch!
Ein Mensch verändert sich von Minute zu Minute, vielleicht sogar im Sekundentakt ohne dass es uns überhaupt bewusst wird.
Uns bewusst wird?? In unser Bewusstsein dringt?? Unser Bewusstsein??
Puh Landung geschafft, auch wenn ich halb in einem Dornengebüsch landete *gg*
Unser Bewusstsein ist das was uns ausmacht, unser Bewusstsein ist wir!
Oder doch nicht??
Hier werde ich mal einen Post den ich vor einiger Zeit schreib hinzu setzen
Unser Bewusstsein—nur eine „Erfindung“ unseres Gehirns??
Grundlegend möchte ich keinerlei Weltbild zerstören sondern NUR einen Teil aktueller Forschungen zur Diskussion stellen.
Inwieweit diese der „paranormalen“ Wirklichkeit Rechnung trägt sei Außen vor.
Wir alle hier wollen unsere Umwelt bewusster wahrnehmen, unser „Selbst“ bewusster erkennen,
unser Bewusstsein erweitern.
Doch nur wenigen ist scheinbar klar was den „Bewusstsein“ eigentlich ist oder was es sein könnte.
Auch wird in „philosophischen“ Diskussionen oft nur von dem „einen“ Bewusstsein gesprochen.
Nach Erkenntnissen unterschiedlicher Bewusstseinsforscher gibt es aber DAS Bewusstsein nicht.
Es wird unterschieden zwischen zwei Formen von Bewusstsein
--dem Hintergrundbewusstsein
und
--dem Aktualbewusstsein
wobei das Hintergrundbewusstsein länger andauernde Gefühlserfahrungen beinhaltet
wie z.B.
Körpergefühl (dies ist mein Körper den ich fühle),
Identitätsgefühl (ich besitze eine Identität, ich weiß wer ich bin),
Kontrollgefühl (ich kontrolliere und verursache meine Körperbewegungen und mein Handeln),
Lokalisationsgefühl ( Mein Selbst und mein Körper an einem Ort in Raum und Zeit)
Realitätsgefühl (ich weiß was Realität ist und was Vorstellung)
Auf diesem Hintergrundbewusstsein setzt das Aktualbewusstsein auf
Zum Aktualbewusstsein gehören der bewussten Sinneswahrnehmung von Vorgängen im Körper und in der ihn umgebenden Welt, außerdem die Vorgänge des Erinnerns, des Vorstellens sowie des Denkens.
Auch zählen aktuelle Emotionen und Bedürfnisse, wie Müdigkeit oder Hunger dazu.
Ferner werden auch Wünsche, Absichten und Willensakte zum Aktualbewusstsein gezählt.
Die Fachleute bezeichnen das Zusammenspiel von Hintergrundbewusstsein und Aktualbewusstsein als „Strom des Bewusstseins“.
Dieses Bewusstsein kann verschiedene Zustände annehmen, die allgemeinste Art von Bewusstsein ist die Wachheit, auch Vigilanz genannt.
Diesem Zustand stehen geringere Zustände gegenüber, wie: „Dösen, Benommenheit, Tiefschlaf, verschiedene Stadien der Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma.
Ein uns allen bekannter Bewusstseinszustand dürfte die Aufmerksamkeit sein
Wenn wir uns bewusst mit etwas beschäftigen, unsere Aufmerksamkeit auf ein Ziel fokussieren, treten andere Geschehnisse zurück.
Sie werden ausgeblendet aus unserem Bewusstsein.
Bei einer Diskussion über das Bewusstsein sollte man nicht vergessen, dass vieles was um uns herum und auch in uns geschieht sowie auch mit uns nicht Zwingenderweise auch von unserem Bewusstsein begleitet werden muss.
Denken wir da mal an ein Embryo im Mutterleib, während der Geburt und an die ersten 3 Lebensjahre.
Bis zu diesem Punkt ist die Entwicklung des Gehirns noch nicht soweit fortgeschritten,
das „Bewusste“ Handlungen wirklich stattfinden können.
Wie die bisherigen Forschungen ergeben haben sind uns nur solche Dinge bewusst,
die mit der Aktivität der sechsschichtigen Großhirnrinde (zum Teil auch einfach Cortex bezeichnet) einhergehen.
Allerdings wurde beobachtet dass viele Teile des menschlichen Gehirns, die am Hervorbringen von Bewusstseinszuständen beteiligt sind, selbst völlig unbewusst arbeiten.
Eine dieser Teile mit, durchaus grundlegender Bedeutung, ist die retikuläre Formation.
Diese liegt unterhalb des Thalamus, neben dem dorsalen Raphe-Kern sowie dem Nucleus tegmentialis (ev. Anatomische Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen)
Der Raphe-Kern wird umfasst von der so genanten medianen Kerngruppe.
Für Gefühle und Kognition ist der Raphe-Kern von entschiedener Bedeutung, von ihm laufen Nervenbahnen in viele andere Bereiche des Gehirns, unter anderem auch in den Thalamus und von dort in den Cortex.
Viele von den Dingen die uns im Prinzip bewusst sein könnten, sind uns nicht aktuell bewusst.
Bestimmte Zustände des Bewusstseins, insbesondere der Zustand der Aufmerksamkeit, treten immer dann auf, wenn unser Gehirn mit Geschehnissen oder Situationen oder Problemen konfrontiert wird, welche neu und unbekannt oder als wichtig eingestuft worden sind.
Die Einteilung was neu oder wichtig ist nimmt unser Gehirn mit Hilfe der verschiedenen Gedächtnisarten vor. Diese „Klassifizierung“ wird bei allem was unser Gehirn wahrnimmt vorgenommen und diese Klassifizierung entscheidet ob etwas deutlich, nebelhaft oder gar nicht in unser Bewusstsein tritt.
Wichtig, aber bekannt ist eine Kategorie, welche viele der täglichen Dinge und Geschehen einnehmen, deren „Feststellung“ nur eine geringe Aktivierung des „Bewusstseins“ zur folge hat.
In diesem Sinne könnte man das Bewusstsein als besondere Art der Informationsverarbeitung ansehen, welche im Zusammenspiel mit komplexer Handlungsplanung in der Lage ist Situationen und Probleme zu bewältigen, die für die unbewusste Verarbeitungsebene einfach zu kompliziert sind.
WAS hat das nun mit Magie zu tun?
Nichts, oder doch?
Gehen wir doch mal noch ein kleines Stück weiter, ein kleiner Hupfer sozusagen, zur Neurologie.
Neurologie?? Was will der den damit??
Eine berechtigte Frage aber die versuche ich gleich zu beantworten. Ob es gelingt werden wir sehen *g*
Es ist nun mal so dass wir Menschen ziemlich „materiell“ sind und vielfach von der Materie „abhängig“ sind.
Unser Bewusstsein „lebt“ im Gehirn *zwinker*, bewegt sich durch neuronale Verknüpfungen, springt von einem Axon zum anderen und jongliert mit Informationen aus den Sinnesorganen und anderen Hirnregionen. (die Neurobiologen mögen mir diese Beschreibung verzeihen und mein Bewusstsein auch)
Ich möchte nun nicht entscheiden was zuerst da ist, das ich bzw. unser Bewusstsein oder die neuronale Hirnstruktur.
Aber es ist nun mal so das wir oft in bahnen „denken“ ohne das wir daraus ausbrechen können.
Vieles geschieht „automatisch“ weil es dafür eine Struktur im Gehirn gibt, welche es uns ermöglicht diese Abläufe nicht bewusst zu überwachen.
Fahrrad fahren z.B. ist etwas das man bewusst lernen muss, was aber während der Lernphase dann durch unser Gehirn umgesetzt wird in neuronale Strukturen die abrufbar sind.
(Neurologen und Hirnforscher mögen mich berichtigen wenn ich was Falsches schreibe)
So geschieht es auch mit anderen Dingen Auto fahren z.B.
Nun möchte ich mal soweit gehen und behaupten dass „Unsere“ Beschäftigung mit dem Paranormalen, den Magischen auch auf Neuronalen Strukturen beruht.
Das wir kaum eine Chance hatten NICHT im Bereich des Übersinnlichen zu landen.
Aber ist das nun wirklich so, konnten wir gar nicht wählen??
Liegt alles in unserem Gehirn und dessen Neuronalen Verknüpfungen begründet?
Greift hier das Magische Gesetz der Resonanz?
Nehmen wir nur von der Welt das wahr was unseren Verknüpfungen entspricht?
Ist das die „Magie“?
Aus dem uns umgebenden ALLES unsere Welt heraus zufiltern??
Ich denke die Frage was zuerst kommt Bewusstsein oder Magie, Psychologie oder Ich-Wahrnehmung, Hexische Rituale oder Neurologische Verknüpfungen ist wie die Frage:“ Was war zuerst da Huhn oder Ei?“
Diese Frage beantworte ich meist damit: „Der Hahn! Denn ohne Hahn wird aus dem Ei kein Huhn!“
Grüsse
dasT
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Diskussionsverlauf:
- Die Psychologie der Magie (viel zu lesen!) ~ tralala * 25.05.2006 09:53 (10)