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Re: Brauche Tips zur Konzentration bei Meditation
Fjirdom schrieb am 22. August 2002 um 3:35 Uhr (1485x gelesen):
Hallo,
ja die Einschlafprobleme hab ich irgendwie nicht, weil ich so und so schon seit einigen Jahren unter chronischer Schlaflosigkeit leide und so auch beim Meditieren nicht einschlafen kann (aber glaubts mir, ich würd lieber pennen).
Zählen darfst du nicht, sonst kannst du dich nie aufs wesentliche konzentrieren.
Das Abschweifen ist normal, das kenn ich nur zu gut, aber ich denke mir, so schlecht kann das gar nicht sein, denn so ist man irgendwie offen für Inspirationen, die durch die Meditationen hereinkommen.
Die Abschweifungen kommen ja auch spontan, nicht wahr?
Und, zum Buch: Versteif dich nicht so drauf, sonst geht irgendwie alles in die Hose :) und schon meditierst du über das Buch und nicht über dich ;)
Zähle nicht, bleib auf der Wiese, lass die Bilder kommen, sie haben sicherlich was zu bedeuten, sind bloss jetzt noch irgendwie unklar.
Das Zucken ist normal, solange sie unkontrolliert sind, dein Körper verlangt nach Änderungen der Posen und wenn du nicht nachgibst bzw. nicht da bist, dann macht er es einfach von alleine.
Und von wegen dem Abschweifen nochmal.
Ich denke, das kann für irgendwetas gut sein. Meditation ist ja schliesslich nicht nur Konzentration, um über etwas nachzudenken, sondern reine Entspannung, um für Anstösse zum späteren Überlegen bzw. für ganz neue Dinge und Dinge, die man gerne wissen möchte, offener und besser zugänglich zu sein.
Ob ich wirklich richtig liegt, weiss ich selber noch nicht, ich bin selbst noch Übender, aber ich versteife mich nicht so sehr auf Bücher. Ich lese sie zwar, mache aber das, was drin steht, nicht zum Gesetz, sondern nehme sie nur als Hilfe zur Selbstentwicklung und ich fahre meist sehr gut damit.
Versuchs mal, mach was eigenes, zähle nicht, probier was neues (die Mucke kannste ruhig laufen lassen), das kann gar nicht falsch sein.
Und wenn du beim Strand wohnst, dann hock dich einfach da hin und lass dir vom Meeresrauschen helfen, dich vollkommen zu entspannen.
Also ich wenn voll entspannt bin und stelle Fragen, dann fängt plötzlich mein Kopf an zu wobbeln und zu wabbeln, ich komme mir vor, ich würde schräg liegen und mein Kopf wird zu Gummi. Ich mach da immer den Fehler, dass ich aus Angst aufschrecke und alles umsonst war.
Übrigens, falls das hier jemand liest: Was bedeutet dieses Wabbeln und Wobbeln des Kopfes??????????
In diesem Sinne,
Viel Glück,
Fjirdom
> Huhu,
> seit einer Woche übe ich mit speziellen Visualisierungsübungen, die ganz prima klappen, und autogenen Training / Meditation für die Selbstrückführung. Mit Hilfe einer dazugehörigen CD. Die Stimme ist prima und die Dudelmusik auch. Ziel ist die Selbstrückführung. Dabei war ich bereits 2 x mehr oder weniger erfolgreich.
> ABER ...
> ich kann mir schöne Wiesen vorstellen, sehe mich da rumtoben doch diese Zahlen, 20 - 1 und ich entspanne meine Füsse etc ...auweia ... 1. fangen meine Muskeln meist an zu zucken, 2. ich fange an Bilder zu sehen, die da aber dann nicht hingehören. Ich verliere die Konzentration und schweife buchstäblich ab. Es fällt mir sehr schwer die Konzentration zu halten. Oder mir fällt dies ein und das ein ...
> Als ich aber die Anleitung dazu im Buch gelesen habe, war ich so entspannt, daß ich bei der Anleitung zur Selbstrückfuhrung schon Bilder eingeschossen bekommen habe, die für mich weitaus realer waren als die Bilder bei der "echten" Meditation. Will sagen, da war ich mir 100 % sicher, daß das so war.
> Wie kann ich besser die Konzentration bei den Übungen halten ohne abzuschweifen. Ich kann stundenlang z.B. aufs Meer gucken, ohne zu denken, oder wenn ich Übungen LESE das lesend ausführen, aber so wie andere : sitzen oder liegen und dann das machen, da verhaspel ich mich dann.
> Verlange ich zuviel auf einmal bzw. zuviel zu schnell? Hat einer von Euch Tips, oder soll ich doch lesend Selbstrückfuhrung durchführen ... dann sehe ich die Bilder im Hinterkopf, ich kann das nicht erklären. Wenn ich einen Roman lese, sehe ich dazu zeitgleich ebeso einen Film. Ich hoffe, Ihr versteht, was ich meine.
> Was tun?
> Conny

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