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Wann i amal stirb
dbR schrieb am 24. November 2003 um 8:18 Uhr (783x gelesen):

Hallo, liebe Myrrhe!
Deine Texte waren sehr aufschlußreich und charakterisieren das
"Weana Gmüat" so, wie es wirklich ist. Ich habe da auch noch in
Ergänzung zu Deinen Ausführungen einen Liedtext gefunden, den
der leider schon verstorbene unübertreffliche Friedrich Gulda in
seinem vor kurzem auf CD erschienen Album "Friedrich Gulda the
whole Musician" so schön interpretiert

Wann i amal stirb!
Allweil fidel

Wann i amal stirb, stirb, stirb,
Müß`n mi` d`Fiaker trag`n 
Und dabei Zithern schlag`n,
Weil i das liab`, liab`, liab`,
Spielt`s an Tanz laut und hell, 
Allweil fidel!

O liabe Leut`, Leut`, Leut`,
Thuats ös den Strottern sag`n,
Daß auf die Butten schlag`n,
Und singts mit Freud`, Freud`, Freud`,
An meiner Grabesstell`:
Allweil fidel!

D`Madeln von Wien, Wien, Wien,
Wer`n in der Trauer gehn,
Und um die Bahr dastehn.
Es is dahin, -hin, -hin,
Der Geist war, meiner Seel,
Allweil fidel!

Alles Liebe dbR


> Georg Kreisler
> Der Tod, das muß ein Wiener sein

> Da drob'n auf der goldenen Himmelbastei,
> da sitzt unser Herrgott ganz munter
> und trinkt ein Glas Wein oder zwei oder drei
> und schaut auf die Wienerstadt runter.
> Die Geister, die geistern bei ihm umeinand',
> ja, er hat s' in der Hand jederzeit,
> das Glück und das Unglück, den Tod und die Schand
> und die Lieb und den Haß und den Neid
> und den Geiz und die Gier und die Gall und die Gicht -
> ja, da gibts eine sehr große Schar.
> Wie die Geister dort ausschaun, also das weiß ich nicht,
> aber eines ist mir völlig klar:

> (Refrain:)
> Der Tod, das muß ein Wiener sein,
> genau wie die Lieb a Französin.
> Denn wer bringt dich pünktlich zur Himmelstür?
> Ja da hat nur ein Wiener das G'spür dafür.
> Der Tod, das muß ein Wiener sein,
> nur er trifft den richtigen Ton:
> Geh Schatzerl, geh Katzerl, was sperrst dich denn ein?
> Der Tod muß ein Wiener sein.

> Die Mitzi, die Fritzi und die Leopoldin
> san fesche und lustige Madeln,
> hab'n Guckerln und Wuckerln wie a jede in Wien
> und Handerln und Zahnderln und Wadeln.
> Sie werden dem riesigsten Schnitzel gerecht
> und tanzen noch Walzer dabei
> und singen so hoch, wie die Callas gern möcht,
> und ihr Herz ist für jedermann frei.
> Doch auch Wiener Madeln sterben, wenn der Herrgott es will,
> und wenn das einem Madel geschieht,
> dann is's aus mit dem Tanzen, dann lächelt s' nur still
> und singt ganz versonnen das Lied:

> (Refrain)

> Geh Mopperl, du Tschopperl, komm brav mit'm Freund Hein!
> Der Tod muß ein Wiener sein.



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