happy & robust durch das "Böse"
Max schrieb am 5. November 2003 um 12:16 Uhr (440x gelesen):
Hallo ihr Lieben,
ein guter Freund hat mir vor einiger Zeit etwas sehr interessantes erzählt. Er meinte, dass ein Mensch, der seine Zimmerwände schwarz streicht, und dann in diesem Zimmer einen Teil seines Lebens verbringt, Endorphine produziert, die ihn glücklich machen. Weil also von außerhalb dunkle Einflüsse auf den Menschen einwirken, geht sein Körper dann dazu über, zu diesem dunklen Part einen Gegenpol zu schaffen, und "positive" Energien freizusetzen. Ich finde, dass dies recht logisch klingt, reagiert der Körper doch zum Bleistift auf Krankheitserreger mit einem Schub an Gesundmachern, und zudem soll ja jedes Licht auch Schatten mit sich bringen und demnach wohl auch jeder Schatten von einem Licht begleitet werden (yin-yang).
Ich frage mich seitdem auch, ob ich begriffen habe, wieso "die Satanisten" mit dunklen Symbolen arbeiten, d.h. verzerrte Ziegenbock-Köpfe, viel Schwarz, viel Hölle u.a. verwenden, um sich nach außen hin zu repräsentieren. Setzen sie sich und andere vielleicht bewusst "dem Bösen" aus, um körperintern die Produktion von Glückshormonen und Lebenskraft anzukurbeln? Ich würde das für ein denkbares Erklärungsmuster halten.
Ferner spiele ich mit dem Gedanken, meine Wände nun verstärkt mit Postern z.B. von Giger zu pflastern, die ja auch recht morbide und ... düster sind, um mich vielleicht zu immunisieren gegenüber negativen Einflüssen, die von außen (oder von innen) auf mich zukommen. Wenn sich ein Mensch häufig den Schattenseiten des Lebens aussetzt, muss er doch beinahe zwangsläufig die Angst vor ihnen verlieren.
Was meint ihr?
Herzliche Grüße
Mäxchen
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Diskussionsverlauf:
- happy & robust durch das "Böse" ~ Max - 05.11.2003 12:16 (18)