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Tibet:
Tibetische Weisheit
re[6]: traum und wirklichkeit
erwinio * schrieb am
18. Dezember 2009 um 16:06 Uhr (1336x gelesen):
Hallo butterfly
für mich war Eckhart nur am Rande Theologe... Seine Worte basieren nicht auf einer Art Wissenschaft, sondern auf der Erfahrung der Einheit, der unio mystica.
Es ist richtig, was Du schreibst. Unser Auge ist nicht Gottes Auge - solange wir anhaften an diesem "uns" oder "ich".
Wenn Du Dich aber verlierst, wenn Du verschmelzest, wenn Du Goethe's "stirb und werde" erfährst, dann verschwinden Grenzen, Dualitäten, Gut und Böse. Dieser Erfahrung ist nichts mehr wegzunehmen, nichts mehr beizufügen. Alles ist verstanden, alles erklärt - aber nichts zu beschreiben.
Das findest Du übrigens in allen Religionen, egal ob mit Gott (Judentum, Christentum, Islam) oder ohne Gott (Teile des Buddhismus).
Gemeinsam ist zudem den meisten, die diese Erfahrung machen und darüber berichten, dass sie gekreuzigt, gesteinigt oder enthauptet werden. Der Buddhismus ist hierbei vielleicht eine kleine Ausnahme, da er nicht dogmatisch eine Kluft zwischen Mensch und Gott aufbaut, sondern eher den Weg aufzeigt, diese abzubauen.
erwinio
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