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re[3]: Der Sultan und das gestohlene Gold
anton * schrieb am 23. Oktober 2005 um 10:36 Uhr (514x gelesen):

Salü Felicitas

> Hallo Anton,
> Wenn Du schreibst, dann könnte ich stundenlang lesen. In Deiner Art zu schreiben steckt Abenteuer, Humor und Verlangen nach Genuss; ein bißchen habe ich mich selber dabei ertappt, wie gierig ich nach Leben sein kann. Aber nun mal zum Traum, Anton...

Danke für die Blumen, aber da gibt es sicher viele andere die Du pflücken, bewässern und wenn sie verwelkt sind, verschmitzt entsorgen kannst. Auch dürften sie leichter zu erreichen sein ... und kannst Du dir eine Verbindung von Feuer und Wasser vorstellen? Entweder erlischt das eine in einem Häufchen trauriger Asche oder das andere verzieht sich zischend in einer Wolke von Dampf...

Übrigens, wem gehören diese Traumblumen? Ich habe doch nur die versteckten Blüten – „Triebe“ angehaucht und mit der Feder gekitzelt. Bin ich daran schuld wenn sie jetzt betörend duften und sichtbar blühen?

> Tjia, vielleicht ist diese weise Frau ja auch Mutter Maria, oder ein von "Gott" gesandtes Wesen, dass mich darauf aufmerksam machen soll, woran es an mir teilweise mangelt, und dass ich dieses nicht vernachlässigen bzw. es vertiefen sollte.

Bist Du deine Kleider? Wohl kaum, was wärst Du denn, wenn nackig? Bist Du dein Verstand? – wäre es so, sähe es bei manchen Menschen dürftig aus – und doch sind sie Menschen. Somit ist der Verstand nur ein Werkzeug. Bist Du dein Herz? Auch nicht, aber wir brauchen ein Herz um zu leben. Bist Du Maria? Nein, sagst Du empört, ich bin ich. Genau so verhält es sich mit der weisen Traumfrau – Du bist nicht diese, aber sie ist ein Teil deines Wesens! Die weise Traumfrau ist dein Gefühl.
Du hast es so treffend beschrieben, da war klar, sie konnte nur dein Gefühl sein und dieses ist unser göttliche Kern. Göttliche Eigenschaften sind für mich „alles akzeptierend, ewig dauernd und auch heilend“. Im Gefühl schlummern unsere Erinnerungen was wir erfahren haben und diese verlieren wir nie. Damit ist erklärbar, dass dein Gefühl nur Du und niemand anders sein kann. Aber wir dürfen selbstverständlich von anderen lernen.

> Die Kette = Bindung; ja, das empfinde ich auch so.
> Der Weinkelch = Den Weinkelch füllen für Genuss und Rausch und Sinnlichkeit und auch Erotik? Einfach mal sich gehen lassen? Würde ich zumindest so deuten und empfinden.

Im Prinzip pflichte ich Dir bei, denn wir dürfen alles Wollen... Ob die weise Frau dem auch beipflichtet, da habe ich so meine Bedenken. Obwohl, mit mir war sie immer nachsichtig ....

Beim Kelch hatte ich Mühe. Meine Assoziation: er ist antik und mit Schmerzen verbunden, schien aber nicht zu den verborgenen Kostbarkeiten deines Traumes zu passen. Zutreffender dürfte der „goldene Kelch vom Gral“ sein. Erforsche mal die Parzival-Sage. Wer den Kelch gefunden hat und aus ihm trinkt wird unsterblich. Er kehrt zu den Göttern zurück.


> Die Engel = verlorene Illusionen? Das stimmt irgendwie. Aber ich glaube auch an "Engel", nicht wie im Bilderbuch.
> Es ist nicht so, dass ich das nicht in mir habe, ich merke schon, dass es oft in mir nach all dem brodelt und dass ich das auch mal leben will, es passiert einfach nur nicht oft. Dabei könnte ich doch nur, wenn ich es darauf ankommen ließe.

Es ist meiner Ansicht nicht wesentlich ob das ETWAS, „oft“ passiert, sondern dass wir es intensiv erleben. Somit – wenn ES passiert – sollte es eine tiefe Spur hinterlassen.

> Das geschmolzene Gold, sowie innen als auch nach außen (das Dach und die Innendecke), könnte doch auch bedeuten, dass in diesem geschmolzenen Gold alles drinnen ist (Ketten, Weinkelche, Engel). Nur ich kann es nicht mehr rückgängig machen. Aber in meiner Schatztruhe, da ist ja noch so viel. Es ist genug da davon, es ins Leben zu bringen (die Bindung, der Genuss, Träume, Phantasien...). Ich habe vielleicht etwas zu lange unter dieser goldenen Decke gelebt und habe diesen Genuss zu Hause mehr verlebt, als draußen zu sein und nach allem zu greifen, was ich zu Hause in meinem Kopf (Das Dach) hab abspielen lassen.

Der Traum zeigt mit dem Gold, dass kostbare Potential, dass in den Menschen steckt. Er sagt auch, dass wir das Gold umformen sollen. Wenn wir es nicht tun, verbleiben uns nur die kleinen Figuren in der Schatztruhe. Das tragische an diesem Traum - er zeigt nicht, wie, und was wir dafür tun müssen und sollen. Das überlässt er immer uns. Das Wesen das hinter der weisen Frau steckt, hat es aus weisen Gründen, so eingerichtet.

> Etwas durcheinander hier bei mir, aber ich bin ein Mensch, der oft beim Schreiben oder reden erkennt. Bin zu zu faul Alles noch mal zu schreiben.
> Fazit: Ich sollte leben, was ich zu Hause in meinem Kopf mir ausmale in meinen Tagträumen.
> Also, ein Mauerblümchen bin ich nun wirklich nicht. Ich habe aber seit einiger Zeit diese Dinge vernachlässigt.
> Die Frau nickt mir zu, um mir zu sagen: "Es ist nicht falsch, was du gemacht hast, es ist aber an der Zeit, Dich an Deinem Reichtum zu bedienen und ihn größer werden zu lassen!"

Meine Erfahrung: nichts ist falsch oder richtig was wir tun! Ergo ist etwas Tun immer das Beste was wir tun können.

> Sie meint aber nicht das Geld, sonder mein Wesen.

> Lieber Anton, auch wenn ich hier etwas durcheinander schreibe, so hoffe ich doch, dass Du hier einen logischen Faden gefunden hast.

Da mutest Du mir einiges zu! Der Umgang mit Nadel und Faden ist Frauensache....

Auf der Suche nach einem Vortrag fand ich heute das folgende: Es könnte auch eine Antwort zu deinem Traum sein:

<< Wenn wir irgendwann aus diesem Leben gehen, zählt nur noch, was wir getan und erlebt haben, und nicht mehr, warum wir etwas nicht getan haben. Deshalb lohnt es sich herauszufinden, wie wir im Leben das tun können, was unser Herz berührt, was uns bereichernde Erfahrungen vermittelt, was unser Leben wesentlich macht. Dann können wir mit einem Lächeln auf den Lippen sterben. >>

Na, so zu sterben ist nicht mein Traum – ich habe es eigentlich nicht vor. Hingegen weiss ich, dass auch in diesem allerletzten Falle, meine Neugierde darauf brennt, zu erfahren was „dahinter ist“. Meine Neugier ist und war immer stärker als jegliche Angst vor den Folgen .... Vielleicht muss es auf der Welt immer solche naiven Menschen geben.

Lach und liebe Grüsse
anton


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