(BETA) Links zu Beiträgen, Artikeln, Ressorts und Webseiten, die zu diesem Beitrag passen könnten (Alle bisher vermerkten Stichwörter und URLs):
OBE:
Astralebenen (*)
Astralwandern:
Astrale Welten Lebenslust (hp)
Astralwandern:
Seltsame Erlebnisse (hp)
Astralebene:
Astralvampir (wiki)
Astralebene:
Budaliget (wiki)
Energie:
Energievampir (wiki)
Energie:
Batterie von Bagdad (wiki)
Energie:
Bewusstsein&Materie (wiki)
Handlesen:
Die Kunst des Handlesens (*)
Humor:
Humor (rubrik)
re[3]: Muss noch mal das Thema aufgreifen...
Flamm schrieb am 14. Juni 2006 um 12:59 Uhr (818x gelesen):
Hi Angie,
eigentlich vermeide ich es über eigene Erlebnisse zu berichten, da ich zu den Obe-Verweigerern zähle und versuche stets bei 'mir' zu bleiben. Als Kind hatte ich viele 'Reisen' und bin mit einem freudigem Gefühl und der Erwartung schlafen gegangen der Sehnsucht nachzugehen und unterwegs zu sein. Fast war es ein Ritual und hatte stets denselben Ablauf. Noch heute kann ich das kitzlige Gefühl im Bauch spüren wenn ich 'Autoausweichen' gespielt habe :-) Auf einer Strasse läßt du ein Auto auf dich zufahren und im letzten Moment fliegst du nach oben. Ein herrliches Achterbahngefühl.
Allerdings gab es auch Momente, da habe ich einen Rückzieher gemacht und bin wieder ins Bett. Und zwar dann wenn es zu realistisch wurde und ich die 'Umwelt' so deutlich spüren konnte, daß das 'traumartige' Geschehen zur Wirklichkeit wurde. Also die totale Verlagerung des Bewußtseins in deine Erlebniswelt ohne Unterscheidungsvermögen. Da gab's dann inneren Alarm, der mich ins Bett zurückbrachte.
Warum ich dies erzähle? Weil ich aus heutiger Sicht glaube, daß damals die relative Ungefährlichkeit auf die 'Unschuld' und die Unbekümmertheit zurückzuführen war. Es war gewissermaßen natürlich und gehörte einfach dazu. Und genauso natürlich hörte es irgendwann für viele Jahre auf. Na ja, die kindliche Unbekümmertheit die aus Nichtwissen besteht hört irgendwann auf und das Leben läßt einen nicht immer einen geraden Weg gehen. Die Palette der Emotionen, Gedanken und Handlungen prägt einen Menschen und manches davon hinterläßt Muster und Spuren, die sich auch energetisch bemerkbar machen. Und so tritt Vorsicht und das Gefühl nicht bereit zu sein für bestimmte Entwicklungen anstelle einer relativen Offenheit. Verschließen und Abgrenzung nenne ich das Ganze :-) Und natürlich eine Portion Mißtrauen vor leichtfertiger Neugier und dem Wunsch aus Erlebnishungrigkeit Experimente anzustellen.
Viele machen Obe-Erfahrungen und berichten davon, daß alles ganz ungefährlich sei und einem nicht schaden könne. Diese Aussage ist meiner Ansicht nach nur absolut auf die Person zutreffend die dies äußert. Keiner kann sagen, was einem anderen passieren wird und wie er bestimmte Dinge verarbeiten kann. Die Folgen muß jeder selber tragen. Schon mancher hat Erfahrungen gemacht, die ihn nicht nur haben zweifeln lassen, sondern eine seelische Erschütterung bedeuteten und dann ist man in solchen Momenten allein. Niemand wird dich dort rausholen wenn nicht du selbst. Einmal weil das Gefahrenbewußtsein fehlt und zum anderen weil die eigene Vorstellungs- und Glaubenswelt sehr individuell ist und niemand die Faktoren kennt, die nötig sind die richtigen Mechanismen anzusprechen. Im besten Fall gerät man ins Grübeln und wird andere Prioritäten in seinem Leben setzen als ausgerechnet psychische Abenteuerlust.
Auch die Bewertung negativer Vorkommnisse spielt in solchen Momenten eine untergeordnete Rolle. Ob dies als Prüfung anzusehen ist und unweigerlich zu deiner Entwicklung gehört oder etwas anderes, ist zweitrangig. Im Vordergrund steht die Bewältigung einer unangenehmen Erfahrung. Wie jetzt in deinem Fall. Übrigens, bevor ich es vergesse, das auf dem Rücken hocken von irgendwas kenne ich auch. Diese Erfahrung machen wohl viele, auch in der Form, das sie berührt werden und etwas neben einem liegt. Das Interessante bei mir war, daß ich zuerst immer daran dachte, daß mir meine Katze auf dem Rücken lag. Ich konnte mich zwar in dem Moment wie es bei dir auch ist, nicht bewegen, aber der Gedanke, daß meine Katze mit mir schmust war mir recht angenehm. Du kannst dich zwar nicht bewegen, aber soweit bewußt, daß du denken kannst bist du und da mir einfiel, daß die Schlafzimmertür geschlossen war, konnte es nicht mein Kätzchen sein.
Eigentlich war das Gefühl nicht unangenehm, aber als mir bewußt wurde, das irgendetwas anderes da hockt wurde ich nervös. Wie es bei mir üblich ist wurde ich ärgerlich und sammelte genügend Kraft und wartete auf den richtigen Moment mir einen Bewegungsimpuls zu geben. Sowas klappt nicht auf Anhieb, aber ich habe gelernt, mich erst fallenzulassen und in dem Moment irgendwie Kraft zu sammeln, um mich dann von der Starre loszureißen.
Worauf ich eigentlich hinauswollte ist der gefühlte Unterschied in der Bewertung des 'AufmirHockens'. Solange ein positiver Gedanke damit verbunden war, ist es recht angenehm gewesen, erst der Gedanke an etwas Fremdes brachte so etwas wie Panik hervor. Erklärungen davor, was da auf einem sitzt habe ich leider keine, da kenne ich nur theoretische Überlegungen dazu, die davon ausgehen, daß tatsächlich Energiewesen angzogen werden bis zu rein biologisch-medizinischen Erklärungen, die besagen, daß sensorisch-taktile Empfindungen in bestimmten Hirnregionen erzeugt werden. Teilweise gehen diese Erfahrungen soweit, daß Personen davon berichten auch unsittlich und in eindeutiger Weise berührt worden zu sein. Die Palette ist dort weit gestreut und wie gesagt Erklärungen sind abhängig vom eigenen Glaubenssystem. Versucht man allerdings eine Beeinflußung zu bewirken ist es mitunter angebracht 'mitzuspielen' und sich in ein System zu begeben in dem man selber Einfluß nehmen kann. Vielleicht etwas unklar diese Aussage, aber sie beruht auf der Erkenntnis, daß man willentlich eine Hirnregion nicht manipulieren kann, sowas ist nur über die Vorstellungswelt und Imagination möglich, also eine indirekte Einwirkungsmöglichkeit. Im Grunde eine Arbeit mit Energie, nur daß die Energie personifiziert wird Namen und Bezeichnungen bekommt und damit handhabbar wird. Im Grunde sind wir trotz aller 'Aufgeklärtheit' noch immer magische Wesen und um zum 'Mitspieler' zu werden, tauchen wir immer wieder ein in diese Welt der Symbole, Riten und Energien.
Die Szenerie in der dein Außerirdischer verletzt wurde ist recht aufschlußreich, da sie dir im Grunde zeigt, daß du von dort keine Hilfe erwarten kannst und dich der Angst alleine stellen mußt. Ich sage mit Absicht Szenerie, weil es auf mich wie ein Schauspiel wirkt, welches dir mit Absicht vorgespielt wurde.
Im Grunde eine harte Maßnahme, aber momentan nicht zu ändern. Im Grunde ist das Thema Furcht und Verzweiflung eine Situation nicht bewältigen zu können. Nun kommt das Problem hinzu, daß du durch Medikamente einen Rückzieher gemacht hast und der Situation ausweichst. Ich weiß, dies ist zwangsläufig geschehen, um weiter deiner Arbeit nachgehen zu können. Ist auch nicht so schlimm, da es dich in die Lage versetzt dir eine Strategie zu überlegen und Zeit gibt darüber nachzudenken. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange du die Medikamente einnehmen willst. Was passiert wenn du sie absetzt?
Vielleicht gibt es für dich irgendwann einen günstigen Zeitpunkt an dem du es ausprobieren kannst. Bis dahin kannst du tatsächlich an deiner Vorstellungswelt und deiner Grundbeschaffenheit arbeiten.
Das Tagesbewußsein spielt wirklich ein besondere Rolle, da wir hier die richtige oder auch nötige Energie mitnehmen, die dann das 'Traumbewußtsein' steuert. Sicherlich gibt es Anteile die davon unabhängig sind, aber wiederum geht es um Beeinflußung zugunsten einer positiven Einstellung und einem angenehmen Gefühl.
Es ist richtig, daß es ein aktiver und handelnder Mensch in vieler Hinsicht leichter hat, als ein rezeptiv veranlagter, der Fremdenergien einsammelt. Aktivität ist Erdung, ist die Verbindung mit dem erdhaften, die Grundlage aller Stabilität. Alles was uns Sorgen vergessen macht, was Spaß bringt und uns geistig entspannt bewirkt eine Erdung, meiner Ansicht nach die Grundvoraussetzung für geistig-psychische sowie spirituelle Arbeit. Dazu gehört Sport oder überhaupt ausreichende körperliche Bewegung. Die Bewegung sollte so anstrengend sein, daß negative oder sorgenvolle Gedanken einfach vergessen werden. Es hat keinen Sinn Sport zu treiben und trotzdem gedanklich an den Ängsten kleben zu bleiben.
Zur ausreichenden Erdung gehört auch die Ernährung und die bewußte Zubereitung, das Achten auf Kleinigkeiten und die Konzentration auf die Dinge mit denen man sich beschäftigt. Auch die geistige Erdung gehört dazu. Vorstellung der Verankerung mit der Erde und das Imaginieren einer stabilen Verbindung deines Körpers mit der Erde sind gute Übungen, um allmählich dein Unterbewußtsein umzuprogrammieren. Manche Menschen stellen sich auch vor in einer Erdhöhle oder Grotte zu sein, die birgt, beschützt und behütet.
Desweiteren gibt es die Möglichkeit mit bestimmten Atemtechniken einen Ausgleich des Nervensystems herbeizuführen. So gibt es anregende oder auch beruhigende Atemtechniken.
Vielleicht noch ein Wort zu dem Nein!! und der Abgrenzung. Es muß ein spürbares Nein sein. Ein aggressives Spüren von Belästigung und die entsprechende Reaktion darauf. Fast explosionsartig. Bei mir hat es geholfen, als Personen an meinem Bett auftauchten oder Wesenheiten zu spüren waren, die mich schaudern ließen. Ich habe mich nicht nur verwahrt, sondern sie mit meinem Nein buchstäblich verfolgt und gäbe es einen passenden Vergleich, so wäre der eines brüllenden Löwen angebracht. Nur du bestimmt wer sich nähert und wer nicht. Allerdings gibt es auch positive Erscheinungen, aber diesen Unterschied bemerkt man. Ja, nun plaudere ich schon mehr aus der Schule als ich eigentlich wollte :-)
Das mit dem Pentagramm ist eine zweischneidige Sache, es kann unterstützend sein, aber auch wirkungslos. Allein für sich wird es nichts nützen. Omraam Mikhael Aivanov empfiehlt zwar auch eines, wobei aber vorher, wie in seiner Ausführung 'Wie man sich im Schlaf schützen kann', vorher eine Formel oder bestimmtes Gebet zu sprechen. Die rechte Hand liegt dabei vorn auf dem Sonnengeflecht und der linke Handrücken hinten auf derselben Höhe. Die Formel ist in bulgarisch, aber es gibt auch eine Übersetzung dazu. Dann folgt eine innere Sammlung und anschließend wird mit der Rechten ein Pentagramm in die Luft gezeichnet. Allerdings betont er auch die Wichtigkeit der Lebensweise, wie er schreibt einer vernünftigen und geläuterten Lebensweise. Übrigens gibt er vorher auch Erklärungen zu den Vorstellungen, daß bestimmte Vibrationen und Schwingungen der eigenen Gedanken niedrige Wesen anzieht. Viele seiner Aussagen beziehen sich auf die Kabbala und wie gesagt, die Vorstellung ist unterschiedlich, wobei aber die Wirksamkeit entscheidet, ob etwas nützlich ist.
Eigentlich gibt es noch etwas Wichtiges zu sagen. Aber da es schon ein kleiner Roman geworden ist, muß ich erstmal Pause machen :-) und vielleicht willst du es ja auch gar nicht mehr hören nachdem du dies alles gelesen hast. Aber das mache ich von dir abhängig.
Also, nur Mut *Schulterklopf *, nichts dauert ewig und was eben noch wie ein unüberwindliches Hindernis aussah, spielt vielleicht morgen schon keine Rolle mehr.
Bis dann
Flamm
>

Beitrag ist archiviert
Diskussionsverlauf: