Re: Bitte um Hilfe
ela schrieb am 24. November 2003 um 13:56 Uhr (484x gelesen):
hallo hps,
ich würde sagen, sei nicht neidisch oder eifersüchtig auf deine schwester.
deine mutter ist nun mal ihr erschienen.
ich weiß wie weh es tut einen geliebten menschen zu verlieren.
bei mir war es 98 mein opa.
(ich hab mehr bezug zu ihm gehabt, als zu meinen eltern)
ich fühlte mich beim lesen deiner worte an meine eigene trauer erinnert.
ich hab nach dem tod von meinem opa ein paar mal von ihm geträumt.
in diesen träumen versuchte er mir zu zeigen, daß er lebt und das es keinen grund gibt,weiter um ihn zu trauern.
wenn deine mutter keine andere möglichkeit sieht, außer übers telefon mit dir in "kontakt" zu treten, so hört sie dich trotzdem.
versuche doch mit ihr zu sprechen.
wein dich bei ihr aus, lass deinen schmerz, die unausgesprochenen worte bei ihr raus.
bitte sie drum, vielleicht nimmt sie dich ein letztes mal in die arme.
nimm dir ruhe dazu.
lass sie gehn, auch wenn´s weh tut.
du wirst sie, so wie sie, deine mutter war, nie wieder sehen, aber ich weiß (wieso jetzt auch immer) das sie jetzt nicht mehr leiden muß.
so groß deine trauer auch ist, sei froh, daß es ihr nun gut geht!
dies soll kein oberflächliches gelaber werden, aber der tod gehört genau so zum leben dazu wie eine geburt.
sei dankbar, daß sich eure wege gekreuzt haben und du eine so wunderbare mutter hattest.
behalt sie im herzen, dann ist sie bei dir.
ich umarme dich und wünsche dir, daß du bald wieder mit einem lächeln an deine mutter zurückdenkst.
ela

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