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Re: Kelten - Steine und Holz
Midnightghost schrieb am 19. September 2004 um 23:36 Uhr (508x gelesen):

Hallo Blaze,

da gehst du von einigen Irtümer aus.
Wie so viele.

Die Menschen, die zur Zeit von Hallstadt und davor,
Salz und die verschiedenen Erze abgebaut haben,
waren keine Kelten.

Es stimmt,
den Keltenfürsten brachte es Reichtum ein,
aber nicht dem normalen Bergman,
der kein Kelte war.

Für einen echten Kelten war der Bergbau etwas sehr unheimliches. - Und vorallem nichts, was ein Krieger und Nomade tun würde.

Im Grunde waren sie die Eroberer - die Herren,
die das abgebaute Erz erbeuten,
und dann weiter gaben,
an Schmiede und an Händler.

Was aber auch ganz natürlich ist.

Als die Kelten,
mit ihren Pferden und Viehherden nach Europa kamen,
trafen sie nicht auf einen leeren Raum.

In Europa lebte ein europäisches Urvolk,
das sich teilweise von Ackerbau, Fischfang,
Jagt oder vom Bergbau ernährte.

Erst die Nomaden,
wie z. B. die Kelten brachten den Krieg,
mit aus ihrer Heimat.
Erst die Kelten brachten bewehrte Siedlungen auf.

Die Ureuropäer kannten so was nicht.
Ihre kleinen Siedlungen waren nie bewehrt.
Darum werden sie ja auch von schul-wissenschaftlicher nicht als relevante Siedlungen gewertet. Und deshalb auch nicht genauer untersucht.

Die Kelten,
waren auch keine Ackerbauern,
es liegt ihnen nicht.
Genauso wie die Kelten keine Erzbauern sind.

Die Kelten sind Nomaden, Rinder und Pferde sind des Kelten Ding. Und für die ärmeren Kelten, die Schafe und Ziegen.

Aber nicht Getreide, Obst und Schwein.
Oder gar Bergbau.

Kelten:
Einige keltische Stämme haben durch aus immer wieder, sich entgültig irgendwo angesiedelt.
Griechenland:
Die Dorer z.B. sind ein keltischer Stamm, der heute zu einen Stamm zählt, der sich mit der Zeit, mit der griechischen Urbevölkerung vermisst hat und dann in ihnen aufgegangen ist.

Türkei - Schwarzmeerküste.
Dort leben noch heute Türken,
die hellheutiger sind als sehr viele Deutsche,
warum?
Weil sie die Nachkommen eines keltischen Stammes sind,
der in die Türkei eingewandert ist.

Italien:
Po-Ebene, sehr viele Menschen aus kleinen Dorfern,
sind Nachkommen von Kelten,
teilweise aus den verschiedenen Raubzugen,
Teilweise aus anderen Gründen.

Spanien:
Galicien ist mehr keltisch als iberisch.

Portogal:
Ist ein keltischer Misch-Masch.

Afrika:
Nordafrika:
Berber - mehr keltisch als arabisch.

Warum?
Weil irgend wann ein keltischer Stamm sich aufgemacht hat und mit ihren Pferden und Viehherden weiter gezogen ist.
Und dann sich ein Teil irgendwo angesiedelt hat und die jeweilige Urbevölkerung unterworfen hat.
Sich auch in den Jahrhunderten und teilweise Jahrtausendenden mit der jeweiligen Urbevolkerung vermischt hat.

Diese Wanderungen ist auch heute das Problem der schul-wissenschaft, die Kelten genau abzugrenzen.
Denn ein Stamm zog weiter, ein neuer Stamm kam an und füllte die Lücke des alten Stammes auf.

Wobei meisten nur der keltische Stamm weiter zog, die Urbevölkerung blieb zurück.

Ausserdem als Nomade,
schlept man keine Steine mit sich herum.
Ein unnützer Ballast.

Auch die Götter von Nomaden hausen nicht in einzelne Steine.

Ach ja,
die Menhiere und Co. wurden ursprünglich nicht von den Nomaden, wie z. B. den Kelten erbaut, sondern schon sehr viel früher von der europäischen Urbevölkerung.

Die Nomaden haben sie nur übernommen, wie so vieles.

Warum hat Holz für einen Nomaden einen höheren Wert, als ein ein Stein?

Es liegt am Nomaden-Leben.
Ein Baum ist sehr viel mehr Wert als ein normaler Stein.
Die Blätter können an das Vieh verfüttert werden.
Ein Baum spendet schatten.
Ein Baum ist für vieles zu gebrauchen.
Ein Baum lebt.

Ein Stein lebt nicht, aus der Sicht eines Nomaden.
Normaler weise ist ein Stein wertlos.

Gruß

Midnightghost

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