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@myrrhe
Narahari das schrieb am 9. Februar 2005 um 16:37 Uhr (664x gelesen):

Hare Krsna liebe Myrrhe,

--ich habe es mal hier hochgeholt, weil es mittlerweile schon so tief unten lag.

du hast recht, es gibt keine gewaltlose Ernährung. Es gibt überhaupt kein gewaltloses Leben, in gewisser Weise. Aber ich wollte einmal bewußt machen - und das ist voll gelungen, wie ich merke -, wie sehr mit zweierlei Maß gemessen wird.

--Du denkst Dir ist es gelungen zu zeigen, daß doch sehr mit zweierlei Maß gemessen wird. Wie kommst Du darauf?

Viele derer, die sich - mit Recht! - über das Leid von Tieren beklagen, werfen die Spinne in ihrem Haus ins WC und reißen das "Unkraut" aus ihrem Gartenbeet aus. Ohne nachzudenken. Sie tragen Schuhe aus Leder, Kleidung aus Seide, sie benutzen an Tieren getestete Kosmetika, und sie nehmen Medikamente, für die Tiere getötet werden.

--Sollten sie, wenn siedenn so handeln, lieber wieder Fleisch essen, damit ihr Verhalten wieder stimmig würde?
(ich kenne Hunderte von Leuten die keine Lederschuhe tragen oder auch nur bewußt eine Mücke töten)

Zweierlei Maß! Und das ist es nun einmal, da kommt niemand drüber hinweg. Alle Argumente dagegen gehen ins Leere. Wer wertet? der Mensch wertet. Um sich reinzuwaschen von möglichen Gewissensbissen, klassifiziert er in wertvoll, weniger wertvoll, kleine Seele, große Seele, Einzelseele, Gruppenseele, freiwillige Opfer etc. Obwohl außerhalb unserer Seinsebenen keine Klassifizierung besteht. Aber es ist praktisch und entbindet von Gedanken, die man sich machen müßte. Und ablenkenderweise kann man mit dem Finger auf andere zeigen, die sich anders verhalten.

--Warum gibt es außerhalb unserer Seinsebene keine Klassifizierung, wie kannst Du dies wissen, wenn es außerhalb deiner Reichweite liegt?
Das ganze Universum, ja selbst die spirituelle Welt ist klassifiziert. Einheit in Vielfalt (Qualitativ und Quantitativ). Eins und doch verschieden bis in
die höchste Ebene. Nicht der Mensch allein, Gott selbst teilt ein!

Du denkst, das tue ich auch? wenn du das denkst, hast du mich nicht verstanden. Das zeigt ja auch deine Äußerung am Ende des postings, ich sollte aus meiner "Komfortzone" rauskommen. Nachdenken tue ich schon sehr lange über die ganze Thematik, sonst hätte ich das ja nicht geschrieben - und ins Schwarze getroffen damit. Ich habe eines gelernt:
Jedes Sektieren, jeder Fanatismus - nicht nur was dieses Thema betrifft, sondern allgemein - ist ein Schuß, der nach hinten losgeht. Denn es trennt, statt zu verbinden. Fanatiker jeder Couleur sind von ihrem Umfeld, vom Leben selbst eigentlich, getrennt, ohne es überhaupt selbst zu merken. Sie sind selbst-verliebt, fühlen sich selbst-erhöht. Und damit schaden sie sich selbst. (Ich meine jetzt nicht dich damit! sondern allgemein.)

--Wenn wir Liebe wollen, dann sollten wir das tun, was Gott von uns will und nicht soviel selbst spekulieren was richtig und falsch ist.
Das dies von denjenigen die keine Beziehung mit Gott wollen als Affront gesehen wird ist klar. Was soll passieren, wenn die Wahrheit in die
Unwissenheit eindringt, es führt zu Konfrontationen.
In den Schriften wird oft von der Fackel oder dem Schwert des Wissens gesprochen. Warum? Weil hier die Spreu vom Weizen getrennt wird.
Hier wird die Finsternis des Bewußtseins erhellt und eine scharfe Trennung von Egowillen und Gottwillen gezogen. Das führt zu Trennungen,
was ist das Problem? Warum soll sich die Wahrheit mit der Unwahrheit vermischen?

Ich selbst lebe seit vielen Jahren nach biologischen Richtlinien, verwende Kosmetika ohne Tierversuche, nehme so wenig wie möglich Medikamente, kaufe meine Kleidung möglichst bewußt ein. Das alles aber ohne Sektiererei, aber dafür mit dem Bemühen, achtungsvoll mit dem umzugehen, was mich umgibt. Wobei ich mir durchaus bewußt bin, daß ich oft Fehler begehe und leider auch nicht immer achtsam genug bin.

--Das ist sehr gut, doch ist bio ist auch noch kein spiritueller Fortschritt, genausowenig wie vegetarische Ernährung. Selbst Esel sind Vegetarier!
Gott stellt die Regeln auf, nicht wir.

"Achtsamkeit", das ist die Essenz: und zwar jedem Leben gegenüber.

Auf jeden Fall, deswegen bringe ich alles, was ich esse, zuvor als Gabe dar und so wird es karmafrei.
Krsna gibt diese Anweisungen in der Gita und an anderer Stelle.

Ich denke ich habe verstanden, was Du sagen willst, doch ist dies noch nicht der Weisheit letzter Schluß. Wir sind sehr begrenzt, auch ich, sonst würde ich
weniger leidenschaftlich und mehr versiert Dich in Deinem Herzen berühren können. Vielleicht eines fernen Tages, wer weiß?

Alles Liebe und auch viel Licht auf Deinen Pfaden liebe Myrrhe

Narahari das

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