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das Muster jedes einzelnen
myrrhe schrieb am 4. Februar 2005 um 14:09 Uhr (484x gelesen):

Liebe Eventuelle,
>
> Du sprichst auch von "Resonanz" , und wenn ich Dich richtig verstehe, meinst Du, ich kann nur das sehen und hören, was in mir schon vorhanden ist? Meine Reaktionen entsprechen also ziemlich genau dem Muster, welches ich durch meine Erfahrungen und der Bereitschaft, Neues aufzunehmen und zu integrieren, zu reflektieren und zu verarbeiten, selbst geschaffen habe? Mit anderen Worten: Mit dem, was ich sage, erzähle ich allen anderen ziemlich genau, wer ich bin?

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Ja, so ähnlich würde ich es beschreiben. Du filterst tatsächlich durch deine Muster (auch durch die Uraltmuster deiner Familie!), Erfahrungen etc. Deine Erscheinung vermittelt dem Gegenüber ein Bild von dir - und es liegt an ihm, wie viel er davon lesen, umsetzen kann ... aber natürlich auch umgekehrt!

>
> Das würde ja folgendes bedeuten:
> a) ich muss immer damit rechnen, dass mich jemand anders versteht als ich es selbst tue.

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natürlich. Wenn er dein Umfeld nicht kennt, wenn er dich nicht kennt, wenn er nicht hinschauen will, dann kann das sehr leicht geschehen.

> b) wenn ich möchte, dass mich jemand versteht, muss ich genau in dem Muster sprechen, in dem der andere sich befindet.

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nein. Sei einfach "du selbst", sieh dich als "gleich", auf einer Ebene, mit dem anderen. Versuche, dich dem anderen innerlich anzunähern, ihn zu verstehen - dann erleichterst du dem anderen wiederum, sich dir anzunähern (wenn er das will, den Wunsch hat).

> c) wenn man zu vielen spricht (wie z.B. hier im Forum) und man möchte, dass es a l l e verstehen, sollte die Sprache möglichst einfach, nachvollziehbar und im Konsens mit dem heutigen Sprachgebrauch sein?

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ja. Aber das wird kaum gelingen, erstens weil jeder anders spricht, und zweitens, weil du deine eigenen Erkenntnisse Erfahrungen natürlich als "Kenner der Materie" rüberbringst, und ein Neuling kann das eventuell nicht verstehen. Es ist ein Spagat, einerseits "für Neulinge" zu schreiben (klingt oft wie "von oben herab"), andererseits aber in voller Intensität von dem, was man fühlt, zu schreiben.
Der Nachteil der virtuellen Welt, wie ich finde: Gerade in posts ist es eben schwer, nonverbal zu kommunizieren, weil man viele Gesprächspartner hat, nicht nur einen.
>
> Am interessantesten finde ich den Gedanken, dass ich mit dem, was ich sage, allen anderen erzähle, wer ich bin. Was meinst Du, wieviele das wohl wissen?

----

Je offener die Menschen sind, mit denen du (direkt) kommunizierst, je mehr sie die Seele in dir sehen wollen und sich nicht an ein paar Worten festhängen - je mehr du selbst bereit bist, ohne Maske zu kommunizieren und damit etwas von dir preiszugeben: desto mehr Menschen werden wissen, wie du bist. Zumindest zu einem mehr oder weniger großen Teil.

alles Liebe dir,
myrrhe

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