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wertfreiheit vs liebe?
felina * schrieb am 2. März 2009 um 19:37 Uhr (1122x gelesen):

hi anton,

> >>>>>>>>>> und schon winde ich mich am Angelhacken! Man darf nur ein einziges Mal daneben tippen, schon schnappt die Falle zu. Ja, es ist so, das ist Mist was ich da angab. Ich hatte schon eine Ahnung als ich es absandte ....

ich wollte dich gar nicht quälen! ;)
>
> OK: Back to the roots. Das Originalzitat stammt aus einer leider, verschwundenen Zusammenfassung von Jakob Lorber. Es heisst dort: "Gott hasst die Menschen". Es traf mich wie ein Keulenschlag. Warum wird Gott solchermassen zitiert?

so empfinde ich das auch. und außerdem als krassen gegensatz zu dem, wie gott eigentlich definiert wird und eigentlich auch nur sein kann. wer etwas hasst, hasst eigentlich immer den teil seiner selbst, der mit dem verhassten in resonanz tritt. insofern wird gott hier selbsthass untergeschoben. und das ist für mich absurd.

> Mit den Jahren beobachtete ich, wenn Du in die gedankliche Nähe des Absoluten gelangst, wird dein Bewusstsein blitzartig ausgelöscht. Es ist real schwer zu beschreiben, aber man ist weg, in einem Loch, ohne jede Empfindung. Es ist eine Art von Tod der Induvidualität als Mensch. Und diesen Effekt bezeichnete Lorber wohl auf die zitierte Weise.

ja, sozusagen die opferung eines kleinlichen teils des egos auf einem altar, der etwas höherem gewidmet ist. ich verstehe das vollkommen, zumindest vom idealen gedanken her. im übrigen bezieht sich das in meinem empfinden nicht nur auf gott und die schöpfung, sondern letzten endes auf ALLES im leben. wo ich nicht absolut sein kann, zumindest für eine zeit, da bin ich eigentlich auch nie wirklich gewesen.

> Aber die Bezeichnung ist gänzlich daneben, weil Hass impliziert eine Auslese zwischen liebenswerten und zu verabscheuenden. Und diese Eigenschaft kennt das Absolute nicht. Sobald es differenzieren würde, wäre es mit dem Absoluten "Aus". Unsere Heimat wäre uns für immer verschlossen.

eben, daran hatte ich mich ja gestoßen. mit anderen worten: das ABSOLUTE KANN nur wertfrei sein, da es sich außerhalb der polarität befinden muss. denn sonst könnte es nicht absolut sein. und insofern gibt es keine gegensätze und auch keine seiten, für die es eintreten kann.

> Um in die Nähe des Absoluten zu gelangen, ohne dass der Auslöscheffekt auftritt, muss jeder seine eigene, individuelle Integrität finden. Einfach ausgedrückt, man muss sich so akzeptieren wie man ist. Mit dieser eigenen Reinheit wird jeder vom Absoluten angenommen. Da interessieren unsere Schmutzflecken nicht, denn sie sind ja immer auch ein Teil des Absoluten.

das ist eigentlich klar, und trotzdem sehr schön und tröstlich, es so zu lesen.

Aaaaaber, und nun kommt meine fette frage, die seit unserem gedankenaustausch heute morgen in meinem kopf rumgeistert: wenn das ABSOLUTE nicht wertet, wenn also unser ziel eine völlige wertfreiheit ist - was ist dann LIEBE?

lieben gruß



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