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re[2]: Zombieschwan und buntere und dunkelfarbigere Welten
Sebastian * schrieb am 18. Januar 2006 um 7:22 Uhr (582x gelesen):

Hallo Anton,

lange nicht gelesen. :-)

> Hier mal der Traum:
> Ich träumte ich wäre mit vielen jüngeren Leuten zusammen. Ein älterer Mann war auch dabei und er erklärte einiges. Es war ein wenig wie eine Festlichkeit aber auch ein wenig wie eine Schulung. Es war alles in bunten, satten Farben. Von den Gesprächen hab ich irgendwie fast nichts mehr in Erinnerung, es ging wohl um das Erklären der Aufgabe.
> :::::::: Das könnte ich als die Ungebundenheit der Jugend und die Reife des Alters sehen. Das Leben ist ein Fest und es ist bunt. Aber was ist unsere Aufgabe dabei?

Ja, schon möglich. Vielleicht ein wenig wie wenn in der Gruppe man selbst noch nicht gefordert ist. Es fließt alles so dahin weil die Wege eher vorgegeben sind. Man "schwimmt" praktisch mit der Masse mit. Und auch in anderen Träumen war es mir als wenn es außerhalb dieser "Gemeinschaften" viel mehr gibt. Vielleicht so etwas wie Unerforschtes Gebiet.
Manchmal habe ich in den Träumen solche Gemeinschaften verlassen weil ich mich erhob, weil es einfach langweilig war, wie wenn ich es bereits kenne und so da wegging.

> Dann gab es eine Pause. Eine Schiebetür wurde geöffnet und da standen Tische mit Tellern und Broten mit allen möglichen Belägen. Ich ging einmal die Tische ab, dann zurück und nahm mir ein Brot heraus.
> :::::::: Schiebetür? Was wird da weggeschoben? Eine Ahnung sagt mir, der erste Akt war das Vorspiel (im Paradies?). Akt zwei ist die Erde, der Tisch ist gedeckt und du bedienst dich mit einem Brötchen. Ist es hart?

Das Brötchen war normal und lecker. Es war halt kein besonderes Buffet aber viele Teller mit Butterbroten und Belag. Schinken und alle möglichen (Fleisch-)Sorten.

> Dann waren wir an einem Teich. Ich glaube alle waren dort. Es wurden Kameras ausgegeben und es ging wohl darum Fische zu fotografieren. Ich tat dies, bekam aber, glaube ich, keinen Fisch zu sehen.
> :::::::: Teich? Im trüben fotografieren. Die Aufgabe ist nicht klar. Warum lockst du die Fische nicht mit dem Brötchen? Du solltest mehr Abenteuer Spiele am PC laden.

Das Brötchen war schon vorbei wie ein Szenenwechsel.
Abenteuerspiele find ich auch nett. Leider ist es "nur" fantasieanregend obwohl das ja auch was wert ist. Und manchmal lernt man ja auch trotzdem was dabei.

> Ich experimentierte mit der Kamera, wie sie zoomt usw. und testete alle Regler. Da es nicht klappte oder aus einem anderen Grund wurde die Welt weniger bunt, genauer und ein wenig tiefere Farben.
> :::::::: Die Spielregeln des Lebens erkunden. Nimm die adventure games als Vorbild...., du kannst alles ausprobieren aber nicht jede Einstellung führt zum (gewünschten) Fischlein.

Ja. Ich überlege ob die Welt weniger bunt wurde weil ich die Anderen nicht mehr beachtet habe und ich somit aus ihrem Bereich herausfiel? Versank in der Umwelt in der ich die Kamera testete? Könnte ja für "astrale" Welten gelten. Und ich glaube Träume sind ja doch irgendwie auch so etwas.

> Ich sah, wie jemand neben mir angelte und dachte ich solle vielleicht auch angeln. Ich fragte ihn womit er angle und er meinte mit Zwieback. Gefangen hatte er wohl auch noch keinen Fisch.
> :::::::: Angeln und Zwieback? Du siehst wie andere vorgehen. Der Zwieback, meint das Zwei die zusammengebacken sind? Zwieback im Wasser zerfällt sehr schnelle. So sind heute die Beziehungsraten, sie haben eine kurze Halbwertszeit..... Dieser Begriff sagt aus: wenn von einem Anfangswert nur noch die Hälfte vorhanden ist. Die andere Hälfte (welche?) hat sich verflüchtigt.

Ich habe als Kind mit Zwieback geangelt manchmal. Das hält eigentlich schon. Mit ein wenig Wasser wird das zu Teig der sich nur langsam auflöst. Daher vielleicht Zwieback.
Aber Begriffe können natürlich auch mehr sagen.

> Dann experimentierte ich weiter mit der Kamera. Da kam der Angler mir zu Hilfe. Da merkte ich, dass die Kamera eigentlich zwei gleiche (waren), nur zusammengesteckt war. Wie ein Baukastensystem. Also trennte ich die Kameras und plötzlich waren beide Kameras kaputt. (Da fällt mir beim Schreiben das Stichwort Augen ein, weil die auch paarweise sind.) Jedenfalls konnte man sie nicht mehr gebrauchen. Auf den Displays war es nur grau und verlaufen von LCD-Flüssigkeit. Symbole usw. waren darauf.
> :::::::: Auch diese Passage reimt sich mit der Zwei vom Zwieback.... Sehen wir die Beziehungen nur noch als ein "Steck-System". Stecker rein, dann ganz schnell wieder raus.... Danach ist der Alltag wieder grau in grau. Ist nicht auf Dich gemünzt, ich kenne Dich ja nicht...... aber hier denke ich an eine zerbrochene Beziehung. Auf unserer Anzeigetafel (Gedächtnis) sehen wir nur noch verschwommene Symbole.

Zerbrochen ist im Realleben gerade nichts bei mir. Eher das Gegenteil. Aber von der "Schwingung" nahm ich im Traum eigentlich nichts wahr. Obwohl am Ende des Traums könnte "Sie" eingebaut sein.

> Dann war ich wohl irgendwie allein.
> :::::::: logisch! (verzeihe das anton)
>
> Ich ging gegenüber an einen Teich, denn da hörte ich Stimmen. Darin waren drei Frauen und sie waren freundlich. Es waren eigentlich tote Frauen. Ihre Körper konnte man materiell wahrnehmen weil sich auf der Fläche ihrer Körper Treibgut gesammelt hatte. Kurzes Gras, Holz usw. Wie Schuppen hatte es sich auf ihnen gesammelt. Zwei waren im Wasser, nur der Kopf schaute heraus. Ihr Gesicht und dass sie lachten konnte man nur auf einer anderen Ebene sehen weil man sonst nur Zeug sah, was wie ein Gesicht sich zusammengefunden hatte. Eine dritte lehnte nur mit den Füßen im Wasser am Rand des Teichs. Der Wasserstand war niedriger. Ich redete mit ihnen und setzte mich zu ihnen. Ließ meine Beine ins Wasser baumeln. Sie waren freundlich. Die Farben waren dunklere Farben.
> :::::::: So sind Männer, es gibt so viele Fischteiche..... mit lieben freundlichen Wassernixen. Ne Nixe ist etwas das (materiell) nix ist.

*lol*

>Siehst Du das auch so?

Ja, schon. Tote Frauen, Geisterfrauen und das noch im Wasser. Bei jeder Traumdeutung ist Wasser irgendwie immer ein zentrales Thema zur Deutung, denn es steht fast immer für das Gefühl finde ich. Aber diese drei Frauen waren mir eigentlich nicht bekannt. Sie waren irgendwie "nur" tote Frauen.

>Sie zeigen sich ergo tot: Meint dein Traum: "das materielle macht aus uns Treibgut"? Die Zwei Nixen im Wasser sind für dich nicht erreichbar. Bei der einen Nixe am Rand (Grenze zwischen fest und fliessend) kannst Du den Standpunkt nicht festlegen. Bist Du wasserscheu? Versuche mal die Grenze zu erweitern zwischen dem was möglich und dem was unmöglich ist. Sehe, Du hast es getan. Es freut mich ebenfalls, das deine baumelnden Beine freundlich sind .... (das bitte auch....)

Wasserscheu bin ich nicht. Obwohl, wenn man Wasser als Gefühl ansieht, ich schon oftmals etwas nützliches dem Gefühl vorziehe. Weil ein Gefühl fühlt man und das wars, aber eine Sache jenseits der Gefühle die nützlich ist hat auch einen weitergehenden Effekt.
So ähnlich wie mit der roten und der blauen Pille von Morpheus in Matrix. Man kann die blaue "Gefühlspille" schlucken und in einer Welt leben die ist schön aber nur vordergründig. Oder man kann die rote Pille nehmen und lebt in der Welt die dahinter ist und kann etwas wirklich verändern anstatt dass alles "nur" gefühlt ist.
Aber extrem bin ich da, glaube ich, nicht, denn ich weiß dass man in allen Welten heil sein muss.

> Das Wasser stieg immer ein wenig an, wie wenn es in dem Teich Ebbe und Flut gab. Dann hörte ich Jungenstimmen aus dem Teich. Ich stand schnell auf weil es mir wohl gruselig wurde und sie aggressiver klangen als die Frauen. Sie sagten irgendwas davon, dass ich ja eine schöne Rede gehalten habe was irgendwie sarkastisch klang. Die Frauen lächelten auch noch, aber irgendwie eher vordergründig. Ich sagte so etwas wie: "Tut mir leid dass ich euch helfen wollte, war wohl ein Fehler." und ging rückwärts weg.
> ::::::: Sebastian. Warum so mutlos? Vor was graut Dir? Hier verbirgt sich etwas - kommt es aus deiner Jugend?

Ich weiß nicht. Geister an sich sind ja schonmal eh gruselig ein wenig. Weil man sie nicht so ganz einordnen kann. Was tun sie und noch mehr, was steht hinter ihnen.
Die Frauen, davor hatte ich keine Angst, aber die Jungen da fühlte ich wohl ein Schutzbedürfnis.
Vielleicht Frau und Mann als zwei Seiten einer Sache? Aus dem Gefühl hervorsteigend? Das weibliche, empfangende kann ich annehmen, das männliche aggressive (mit der Möglichkeit mich zu manipulieren bzw zu verändern) davor scheue ich zurück?
Ich bin zu den Frauen gegangen weil ich mit ihnen sein wollte weil ich glaube dass es eine Hilfe ist. Mal angenommen man lebt in einer bunten Welt, es geht einem gut, aber nebenan da ist es grauselig. So wie es auch in vielen Unterbewußtsein ist. Man kann sich gegen das grauselige wehren oder hingehen und es bessern. Ich gehe lieber hin. Daher bin ich auch zu den Frauen gegangen. Weil ich glaube es ist schon eine Hilfe einfach nur da zu sein.
Naja, und ich habe mit ihnen geredet, den Jungs reichte das wohl nicht. Oder so.

> Ein Schwan tauchte gleichzeitig mit den Jungen aus dem Wasser auf. Er war auch irgendwie gräulich in den Augen usw.
> :::::::: Der Schwan ist ein majestätisches Wassertier. Seine Jungtiere sind in guter Obhut. Hegst Du Zuchtgedanken? Oh Du neue Rechtschreibung! Meint gräulich nun graue Augen oder gräulich? Das sind himmelweite Unterschiede.

Eigentlich beides. Grau als Farbe und gräulich als Grauen. Steht vielleicht eh in Zusammenhang. Der Schwan tauchte aus dem Wasser auf, also von unter dem Wasser. Er war weiß aber an den Körperöffnungen ungesund grau.

> Ich drehte mich um und wollte ins Dorf zurück wo vorher das Treffen stattfand. Ich erhob mich einen Meter in die Luft und flog den Weg. Ich hatte wieder Mühe zu lenken und Kurven zu bekommen aber es ging schon. Hinter mir hörte ich den Schwan nachkommen.
> :::::::: Zurück ins Paradies? Flucht vor dem eigenen Mut oder deiner Grösse. Bleibe auf dem Boden der Realität.

Ich fliege öfters mal im Traum. Immer dann wenn der Traum mich nicht mehr fesselt, zB langweilig wird oder wie hier, wenn ich flüchte.
Ich wollte weg weil ... ich mich nicht angreifen lassen wollte. Bzw Angst aufkam dahingehend.

> Ich kam am Anfang des Dorfs an und merkte dass ich immer schneller flog. Mir wurde klar, dass ich dann gleich aufwachen würde und zwang mich zu landen. Da kam der Schwan auch schon. Ich nahm ein 10 cm langes Stöckchen auf und ging in tiefe Kampfstellung um den Schwan zu erwarten.
> :::::::: Gegen was kämpfst Du an?

Der Schwan wollte mich angreifen. Und ein Schwan als Symbol? Ich weiß nicht.
Was kann aus einem Teich auferstehen, aus dem Gefühl, in (symbolischer) Gestalt eines Schwans, vor dem man Angst haben kann?

> Ich wollte ihn mit einer Hand am Hals packen und mit der anderen mit dem Stock bearbeiten, denn offensichtlich war es ein toter Schwan der da auf mich zukam. Ein Zombieschwan sozusagen. *g*
> :::::::: Lass Dir von einer Ente sagen: Ein Schwan ist wehrlos, wenn man ihn am Schnabel packt und unter Wasser zieht.... mehr braucht es nicht. Das sollte auch bei einem ZombieSchwan funktionieren....

Ah, du warst das mit den Enten... :-)

Naja, ein Schwan kann aber auch Knochen brechen mit seinen Flügeln. Hat man mir so beigebracht. Und dieser Schwan war noch dazu eigentlich tot. Also welche Regeln gelten wenn er schon tot ist? Geister sind ja schon ohnehin schwer zu handhaben da sie nicht so festgelegt sind wie normale Menschen.
Ich hatte wohl nur Angst was der Schwan mir antun könnte. Und vermutlich wäre ich ohne Gegenwehr dann auch beizeiten aufgewacht, denn ich erwartete ja auch schlimmes, was dann ja auch meist eintrifft im Traum.

> *jetzt wirds brutal aber er war ja eh tot*
> Er kam an aber biss mich in die Hand mit der ich den Hals festhalten wollte. Er konnte kräftig zupacken. Ich zog ihn trotzdem heran und rammte ihm den Stock unter den Schnabel. Aber irgendwie war es zu fest und ich mußte weiterbohren. Am Ende riß ich ihm den unteren Teil des Schnabels heraus und so konnte er mich nicht festhalten. Dann blieb er zurück und ich warf den unteren Schnabelteil samt dem was dranhing oder den ganzen Schwan in einen Kanal der da unter der Straße floß wo wir kämpften.
> :::::::: Hättest Du den Ententrick befolgt würde der Schwan noch leben, aber in der Folge jeder Ente vorsichtig aus dem Wege gehen. Spass beiseite. Ein Kanal ist ein begradigtes Wasser, so könnten deine Prinzipien sein. Dieser Kanal verläuft unter der Strasse wo du stehst (Standpunkt).

Hm. Begradigtes Fühlen?
Theoretisch kann der Schwan tot sein weil er nicht (mehr) eingebunden ist in den Rest des Menschseins. Wie ein abgetrennter Teil des Unterbewußtseins der aufgrund der Abtrennung tot ist. Nicht mehr genährt wird vom Gesamtwesen und dadurch Not leidet.
Ja, das könnte stimmen, denn manche Dinge die mir als Tote oder Geister begegneten mussten nur angenommen werden. Sie müssen kämpfen wenn sie leben wollen. Denn sie gehören ja dazu wie ein Arm an einen Körper.

Aber ein Schwan? Dazu fällt mir nur Schönheit ein und Majestät. Würde vielleicht noch. Oder Schwan als Name irgendwie? Zombieschwan hab ich erst nach dem Traum gedacht. Aber auf Schwan fällt mir auch kein Begriff ein der davon abgeleitet sein könnte.

Mal angenommen der Schwan muss in seiner Not kämpfen um wieder, von mir, angenommen zu werden. Ich töte ihn und unterwerfe ihn begradigten Gefühlen. Die auch noch unter der Oberfläche fließen müssen.

Ich weiß nicht was das sein könnte. Generell bin ich aber mit Gefühl auch dahingehend vorsichtig mich nicht beherrschen zu lassen weil das auch gegen das eigene Wollen gehen kann. Wer nicht selbst geht, dem gibt halt anderswer den Weg vor.

> Dann ging ich weiter ins Dorf. Ich war nicht aufgewacht und es wurde wieder bunter. Rechts war ein Gartengelände, da kam Musik herüber.
> :::::::: Ins Dorf gehen, die Gemeinschaft suchen und es wird bunter und fröhlicher.
>
> Ich sah ein Mädchen, welches im Garten saß, zwischen den Pflanzen und sonnig hell, auf einer Art Schulbank und lernte. Ihren Vater nahm ich auch irgendwie wahr aber er war nicht da. Aber es war wieder bunter.
> :::::::: dein Mädchen, das musste wieder erscheinen. Lach! Ich halte mich da raus. Wage dich mal an "erfahrene" Frauen, die sind viel ...... interessanter. Und es ist nicht nötig sich von ihrem Vater Behandlungsratschläge zu holen...... Grins!

*lach* Na, ich finds auch so "interessant". :-) Das entwickelt sich ja alles.
Übrigens, das Mädchen in dem Garten was da saß, die Gegend war aus meiner Jugend. Dort lebte ein Mädchen das hatte den selben Vornamen wie das Mädchen mit der ich jetzt beisammen bin. Sie lernt auch öfters. Paßt also.
Der Garten war schön bunt, schön Grün, Sonne schien auf alles und der Himmel war blau. Und der Garten war rechts neben der Straße.

Grüße!
Sebastian



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