(BETA) Links zu Beiträgen, Artikeln, Ressorts und Webseiten, die zu diesem Beitrag passen könnten (Alle bisher vermerkten Stichwörter und URLs):
Heilen:
Reiki (wiki)
re: Ein Traum der mich seid Jahren beschäftigt.......
anton * schrieb am
10. August 2005 um 10:43 Uhr (571x gelesen):
Liebe Melanie!
Beruhige Dich erstmals. Habe in diesem Moment den Traum noch nicht geklärt, aber nichts wird so heiss gegessen wie gekocht!
Schauen wir uns den Traum mal in Ruhe an.
> Ich hatte vor ca. 4 Jahren einen, für mich, bitterbösen Traum, den ich mein Leben lang nicht vergessen werde. ich habe ihn sogar in meinem Tagebuch aufgeschrieben ....
Seltsam, dass Du vier Jahre gewartet hast! Vier ist nämlich eine Symbolzahl für die Erde und die Menschen. Die vier steht für Wachsen.
> Ich war in einer mir unbekannten Wohnung. In einem Zimmer lag meine Tochter (ich sah sie nicht, wusste aber dass sie dort liegt) und kämpfte mit dem Tod.
Die Wohnung zeigt das Leben. In einem Zimmer befindet sich deine Tochter Diese Wohnung ist Dir aber unbekannt.
Nun fügen wir diese drei Sätze zusammen und wir erhalten:
„Das Leben deiner Tochter ist Dir unbekannt.“
Du hast deine Tochter nicht gesehen, wusstest aber dass sie dort liegt und mit dem Tod kämpfte. Das was wir sehen wissen wir, was wir nicht sehen können wir nicht wissen. Ist es nicht so?
Somit ist es vorderhand eine pure Vermutung von Dir, dass Deine Tochter mit dem Tode kämpft. Denn unsere Vermutungen sind meistens falsch.
Jetzt ein bisschen Philosophie. Was lebt, das stirbt irgendmal, so glauben es die Menschen. Also was ist denn so tragisch, dass deine Tochter mit dem Tod kämpft? Alles was lebt kämpft gleichzeitig mit dem Tod.
> Plötzlich kam der Arzt mit trauriger Miene aus dem Zimmer und teilte mir den Tod meiner Tochter mit. (Sie war damals 3 Jahre alt)
Was ist ein Arzt? Er versucht zu helfen wenn wir krank sind. Doch wer hat diesen sonderbaren Arzt gerufen? Wer ist er?
Was ist der Tod? Für mich ist er eine Umwandlung, von hier nach dort. Ausbruch aus einem Gefängnis in die Freiheit.
> Ich fing natürlich an zu weinen, als ich plötzlich Geräusche aus diesem Zimmer hörte.
Geräusche hören wir mit den Ohren. Es sind Schallwellen, eine (mechanische) Bewegung wandelt sich in eine andere Energieform.
> Da schrie ich den Arzt an, dass mein Baby (ich sagte Baby) nicht tot ist, ich kann sie doch hören.
Zum hören sage ich mal richtig. Gleichzeitig sage ich Dir was mir seltsam erscheint.
Das Baby ist es. Ein Baby ist hilflos und in allen Belangen von der Mutter abhängig. Ist eine dreijährige noch ein Baby? Sie ist doch schon ein Kleinkind. Sie kann sich äussern und ihren Willen kundtun. Recht energisch sind sie manchmal, diese kleinen Biester....
> Da meinte der Arzt, dass das völlig normal sei, dass manche Tote nicht einsehen wollen, dass sie tot sind und noch ein paar Geräusche machen, das würde aber bald nachlassen.
Der Arzt scheint mir sehr weise zu sein. Der war schon mal im Jenseits und hat dort vieles gesehen, sonst würde er das nicht wissen. Den Arzt müssen wir näher untersuchen. Aber wie denn?
> Aber plötzlich stand das kleine Mädchen vor mir, in einem blauen Schlafsack, kreidebleich aber mit einem Lächeln auf dem Gesicht und kam auf mich zu.
Gegen den Rat vom weisen Arzt macht sich das kleine Mädchen wieder auf die Socken. Kleine Kinder sind einfach so, plötzlich geistern sie durch die Nacht und kriechen ins Mama – oder Papa Bett...
Blau ist die Farbe der Heilung, das musst Du mir einfach glauben. Da können alle Menschenärzte einpacken. Habe das wieder vor 4 Tagen erlebt, als „die Blaue“ jemandem aus dem Forum „behandelt“ hat. Er hat mir das bestätigt. Also weiss ich das es so ist.
Schlafsack? Das zeigt mal Ruhe, doch Ruhe bedeutet auch Ewigkeit. Was wir hier Zeit nennen, ist „drüben“ Ewigkeit. Der Sack?, darinn lässt sich vieles einpacken. Was?
Kreidebleich? Seltsam, genau so sehen Tote aus, wenn ich sie sehe. Aber lächeln tut kaum einer mehr. Aber deine Tochter lächelt. Also ist sie zufrieden.
> Ich bekam Angst, Angst vor meiner eigenen Tochter!!!! Ich lief vor ihr weg und sie mir hinterher.
Irritiert dich das nicht auch? Du hast Angst vor deiner zufriedenen und glücklichen Tochter. Du flüchtest vor ihr und sie verfolgt Dich. Was sagt dein Mutterherz dazu? Warum rennst Du vor deiner Tochter davon?
Ich kletterte auf ein Stockbett und dort saß ich dann und starrte meine "tote" Tochter an.
Stockbett? Kenn diesen Ausdruck nicht, wird also ein Etagenbett sein. Ein Bett unten, das zweite darüber. Also Du kletterst hinauf. Der wo unten ist liegt ja meist im Dämmerlicht. Der obere hat „Übersicht“ und mehr Licht. Schlau, dein Traum...
> Ich wurde ruhiger und ging in die Küche.
> Dort setzte ich mich auf einen Stuhl und meine Tochter kam auch in die Küche.
In der Küche bereiten wir die Nahrung, das Lebenswichtige zu. Der Stuhl ist ein Teil der Möblierung, er hat traditionell 4 (Vier) Beine. Die Zahl 4 hab ich bereits angesprochen.
> Sie stellte sich vor mich hin und schaute mich mit ihren großen Kulleraugen an.. sie hatte den Kopf geneigt und lächelte seelig ...
Sehen tut deine Tochter mit den Augen, daraus entsteht Wissen. Was kullert den aus den grossen wissenden Augen deiner Tochter?
Sie steht „aufrecht“; den Kopf neigen das ist so ähnlich wie eine Demutsgeste, Das seelige Lächeln? Kann das nicht bedeuten: „oh Mami, wenn du wüsstest was ich schon weiss. Ich bin doch kein Baby mehr!“
> Ich fragte sie mit Tränenerstickter Stimme, ob es denn schön wäre, wo sie jetzt ist? Sie lächelte und nickte und sagte dann mit ihren Gedanken (sie bewegte nicht den Mund - ich konnte sie aber deutlich verstehen), ich soll doch mit ihr kommen und mit ihr spielen.
Nun Mama, warum tust Du nicht was deine Tochter gerne möchte? Siehst Du nicht wer da tot ist? Sicher nicht die Kleine...
> Da fing ich wieder an zu weinen...ich konnte ihr nicht sagen, dass sie kleines Wesen schon sterben musste und ich "Alte" noch leben darf.
Na, zum Glück hast Du das nicht auch noch getan...
> Da nahm sie meinen Kopf zwischen ihre kleinen Hände (sie waren eiskalt, das hab ich im Traum deutlich gespürt) und küsste mich, dann drehte sie sich um, winkte nochmals, ohne sich umzudrehen und ging aus dem Raum.
Verkehrte Welt denke ich dazu! Bis auf eines, das tun doch Mütter mit ihren lieben Kleinen. Mütter haschen beim rausgehen immer noch einen letzten Blick zurück. Weisst Du warum es deine Tochter nicht tut? Sie ist selbstbewusst! Sie ist eine eigene Persönlichkeit, aber sie ist nicht deine Mutter...
> Ich lief ihr nicht hinterher, weil ich wusste, dass sie weg ist.
Langsam dämmert es Dir. Du musst sie loslassen, auch wenn sie noch so klein ist.
> Als es darum ging, die Beerdigung zu organisieren, wusste ich nicht mal wo mein Kind beerdigt werden sollte. ich suchte verzweifelt den Friedhof, aber fand ihn nicht. Keine wusste, welcher Friedhof der richtige ist....
Der Friedhof, das sind die Illusionen die Mütter begraben müssen. Das ist der Trennungsschmerz, niemand weiss welches Vorgehen richtig ist. Aber auf diesen Friedhof müssen sie.
Schau mal, diesen Traum hat dir deine Kleine gesandt. Sie hat auch den Arzt gerufen und das heilende Blau, denn sie hat noch gute Beziehungen nach „OBEN“. Sie möchte und sie will wachsen. Du darfst sie nicht daran hindern.
Ciao und liebe Grüsse
anton

Beitrag ist archiviert
Diskussionsverlauf: