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re[3]: Zeitspanne bei Zukunftsträumen
Jasmine schrieb am 18. Juli 2005 um 11:19 Uhr (489x gelesen):
Hallo Rizzo
Ja, ich träume auch von ganz banalen Dingen, ist manchmal ärgerlich, wenn man sich wegen eines unklaren Traums so viele Gedanken macht und es sich im späteren Verlauf als banale Kleinigkeit herausstellt. In der Wachhellsicht sehe ich genauer, was auf mich zukommt, aber die Träume ergänzen und bestätigen diese, wenn ich Zweifel hege. Da ich jedoch zu viel vorausträume (vorwiegend präkognitiv), eben auch unnötigerweise Weltgeschehen, die ich sowieso nicht ändern kann, tendiere ich dazu, nicht allzuviel zu schlafen und die Träume bestmöglichst zu verdrängen/vergessen, es wird auf Dauer einfach zu viel. Nur wenn ich wirklich eine bestimmte Frage habe, wende ich mich wieder meiner Traumwelt zu. Und diese Frage löst dann meistens auch eine Antwort aus, die mir weiterhilft.
Auch im Wachzustand kann ich meine Hellwahrnehmung auf Empfang oder Nichtempfang schalten, es liegt an der Grundhaltung, ob Du die Aufmerksamkeit darauf richtest. Wenn ich den Fernseher anschalte, fokussiere ich automatisch auf den Inhalt, den mir z.B. die Nachrichten bringen werden, ich schaue sozusagen über die gegenwärtigen Nachrichten hinweg zu die zukünftigen, die kommen werden. Das lässt sich nur vermeiden, indem ich nicht mehr TV schaue bzw. kein Interesse mehr dafür aufbringe, es egal sein lasse. Ich fahre kein Auto, weil ich sonst die vergangenen und zukünftigen Verkehrsunfälle wahrnehmen würde, fokussiert, wie ich durch die Beachtung der Strassensituation wäre. Schon als Fussgänger, Radfahrer und Mopedfahrer hab ich da genug gesehen. Ich kann es leider nicht ganz vermeiden, schon allein, wenn ich durch einen Ort gehe, mir die Häuser und die Bewohner darin betrachte und den Tod von Menschen voraussehe, aber man gewöhnt sich daran, ich erlebe das nun schon seit meiner frühesten Kindheit.
Man lernt auch viel dabei, z.B. den Tod als natürlichen Bestandteil des Lebens zu betrachten oder zu fühlen, wie es ist, das Leben auszukosten im Bewusstsein, bald zu sterben. Man lernt, das Leben zu schätzen und nicht alles so übertrieben ernst zu nehmen, die Relationen zu erkennen, keinen Klischees nachzuhängen, sondern das Wesen von Lebewesen und Dingen zu erfassen, den anderen Freude und Glück zu bringen, sich über Kleinigkeiten zu freuen usw., denn durch meine Hellwahrnehmung kann ich mich auch dem Guten und Schönen des Lebens zuwenden, dem Lächeln eines Kindes, der Natur, dem Kosmos, Gott, und es in allen Facetten erfahren und geniessen. Wo ich auf der einen Seite den Tod voraussehe, erkenne ich auch das Leben, ein Kind, das geboren werden wird und vieles mehr.
LG Jasmine

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