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re[2]: konnte nicht aufwachen
Spica * schrieb am 29. September 2007 um 21:08 Uhr (818x gelesen):

hallo anton.

ich musste deine interpretation öfter lesen, und habe immer noch schwierigkeiten genau zu verstehen was du meinst. bin dir aber sehr dankbar für die zeit die investiert hast. ich werde mal zwischen den zeilen antworten:

> Salü Spica
>
> In deinem Traum ist ein äusserst selten anzutreffendes Symbol aufgetaucht (ne, sag ich Dir nicht welches es ist ….. ). Mal sehen ob seine Bedeutung zutrifft!

*****würde mich aber wirklich interessieren welches du meinst*******
>
> Zitat / Einleitung: mit einer Bekannten in der Stadt einen älteren Herrn besucht. ich kannte ihn nicht hatte aber das Gefühl, wir (die Bekannte und ich) waren schon mal dort. Zwei Hunde, nicht gerade friedlich. einer biss mich sogar in den Allerwertesten ;-).
> Ich kann mich nicht erinnern was wir dort wollten.
>
> ::::::::::::::::::: Der Traum schildert dein Leben! Daran gibt es einen (nahen vertrauten) fraulichen und einen dir eher fremden – man könnte beinahe sagen – chaotischen männlichen Teil. Das männliche gebärdet sich doppeldeutig, wild und angriffslustig, aber auch feige und hinterhältig. (Sorry, das war nicht ich, weil wir müssen seine Bedeutung noch klären). In der Retrospektive könnte ich den älteren Herrn auch als das göttliche wahrnehmen (das feige usw. muss er mir verzeihen)....

****** dass was du als männlichen anteil siehst, stimmt wohl schon. das "wild und angriffslustig" aber wohl auch das"feige und hinterhältig" . das sind eigenschaften die ich nicht besonders leiden kann sie aber dennoch in mir trage wie wohl jeder andere auch. wenn ich mich ertappe so zu handeln, bin ich allerdings nicht mehr feige sondern stehe zu mir und entschuldige mich und versuche verantwortung für mein handeln zu übernehmen.*******
>
>
> Zitat / Als wir gehen wollten hab ich bemerkt das ich als ich meine Sachen vom Tisch nahm, versehentlich Geld in meinen Rucksack steckte. ich holte es wieder raus und gab es dem Mann. ich zählte und es waren 90 Euro. der Mann meinte aber er hätte 100 gehabt. also gab ich ihm die 10 Euro die in meinem Portemonnaie waren.
>
> :::::::::::::: diese Szene erinnert mich an das, was man im Militär „Auslegeordnung“ nennt. Aller persönliche Besitz wird inspiziert ….., Vorhanden? Sauber? Schabenlöcher …. usw. . ?
> Gibt es „Versehen“? Nur sprachlich, sachlich kann es keines geben, denn es ist ja bereits passiert. Wir können es nachträglich wieder richtig stellen, aber jede Handlung selbst ist unumkehrbar. Das (materielle) Tischlein deck dich zeigt unser Dillema ….. Wir besitzen ein Startkapital von 10 (das entspricht der Eins und ihrer Vollendung). Indem wir an der Schöpfung (dem materiellen) aktiv teilnehmen belasten wir uns mit 90 (Neun). Auf diese müssen wir verzichten ….. die letzte Konsequenz dieser Handlung ist, nur wer auf alles (10 Euro) verzichtet wird unbelastet und frei. [dieser Tiefsinn lässt mich aufhorchen ….. Theologie auf höchstem Niveau. (Frage: ist das Materielle ein Versehen der Götter?).

*********da gebe ich dir recht, das man erst frei und unbelastet sein kann wenn man nichts mehr zu verlieren hat. wenn man nichts "besitzt", kann einem auch nichts genommen werden. ich glaube allerdings nicht das das materielle ein versehen der götter ist. denn die frage ob es "versehen" gibt, hast du dir ja schon selbst gestellt. ich denke es ist einfach "unsere" sichtbare schöpfung, da wir nur noch an das glauben was wir sehen und greifen können, messen wir unseren fortschritt und zivilisation an materiellen dingen und besitz.********


>
> Zitat: Wir verließen die Wohnung und fuhren mit dem Auto zu einem Blumenhändler. Dort kaufte meine Bekannte einen Strauss den sie für einen Geburtstag brauchte. In der Stadt gab's plötzlich eine Parade mit Pferden und allem drum und dran. dadurch trennten wir uns da ich wegen dem Tumult nicht mehr hinterher kam.
>
> :::::::::::::::::: schwierige Passage! Von Innen nach Aussen gehen ….. das Auto- mobil, das Vier- rädrige und die blumige Natur. Das Gefühl feiert Geburtstag. Vermutlich ganz fies beschrieben. Weil, Blumen muss man nicht kaufen um sich daran zu freuen. Ausserdem, ein Bl-Str. ist abgetötete Natur. „Verflucht“ der Traum damit die Art wie wir die Mobilität „zelebrieren“. Die Pferdeparade könnte ein Hinweis auf die Folgen der Verstädterung sein … (hoch zu Ross) Städte werden unbewohnbar…. !

******* die frage hier für mich ist, wen stellt meine freundin da. einen teil von mir oder sie selbst. denn sie kaufte diesen strauß ja und nicht ich. ich selber würde auch nie schnittblumen kaufen, denn ich sehe das wie du. durch die blumen fließt kein leben mehr. es sind nur "blumenleichen". ich erinnere mich, dass einige pferde an geländern standen die den fußweg von der straße trennten. ich musste mich zwischen den pferdeköpfen(die pferde waren braun mit schwarzer mähne) und dem geländer vorbei zwängen um meiner freundin zu folgen. aber sie stießen mich mit den köpfen an und ich verfing mich in den zügeln. dadurch verlor ich die freundin und wachte "scheinbar" auf.***********
>
> Zitat: Dann wachte ich auf (dachte ich zumindest), Schlafzimmer anders als sonst. Fernseher ziemlich laut. Ich fasste mein Gesicht, taub, realisierte dass ich träume. unbedingt aufwachen und kniff mir in die Wangen und ohrfeigte mich, aber nix passierte.
> ::::::::::::::: im Schlafzustand sind wir ohne Besinnung ….. der Fernseher ….. wähnt die Wahrheit in der Ferne (ohrenbetäubend….) Ein taubes Gesicht (das Gesichtslose…) spricht nicht mehr auf natürliche Reize an.

********* nun, dies war ja kein "normaler" traum mehr wie zuvor. es war viel, viel realer und intensiver als der davor. ich hatte ja ein "ich bewusstsein" wie am tag. mir war nur klar, da ich mich woanders befand und mein körper nicht ist wie sonst, dass ich noch schlafe. ich war aber bei vollem bewusstsein. tagbewusstsein. im traum davor hab ich einfach mitgespielt wie sonst auch.***********
>
> Zitat: Ich ging dann zur Schlafzimmertür und sah ein extra Schloss etwas über dem Türgriff. Die Tür stand aber offen. ich wunderte mich nur über das Schloss
>
> ::::::::::::::: Hier ist der Träumer schlafend wach! Ein paradoxer Traumtrick (meist befindet sich das Schloss unterhalb des Türgriffes d.h. mit Handeln können wir unserem Leben eine Wendung geben. Hier macht der Traum eine überdeutliche Warnung:
> „ die Türe zum Nebenraum ist offen, d.h. scheinbar können wir das Leben noch beeinflussen! Aber das Zusatzschloss über dem Türgriff (engl. handle ….) verunmöglicht/ blockiert dieses unmissverständlich.“ Eine kleine Interpretationshoffnung gibt es noch ….. oben ist das Denken, ergo nur durch die Veränderung des Denkens können wir aus der gezeigten Mausefalle entrinnen. Aber es kommt noch viel dicker, knüppeldick …. !

***********die tür hatte einen türgriff mit schloss wie jede andere tür auch. nur zusätzlich war oberhalb dessen noch ein schloss angebracht. eher so ein bügelschloss ohne schlüssel wie man sie an manchen wohnungstüren oder haustüren findet. eher an aussentüren halt, nicht im schlafzimmer. deshalb die verwunderung. meinst du mit mausefalle die falle in der wir alle sitzen oder ist das ein bezug auf meine persönliche situation. gibt es deiner meinung nach hinweise darauf in welche richtung das umdenken geschehen soll, oder ist es ein allgemeiner hinweis. anders denken, egal wohin, hauptsache nicht so. positiv denken? was meinst du. bevor es knüppeldick kommt, oder kommt es trotz umdenkens knüppeldick?************

>
> Zitat: Ich ging aus dem Schlafzimmer ins Bad und wollte mich im Spiegel sehen. Mein Spiegelbild schaute mich aber nicht an. es blickte nach unten links an mir vorbei. Ich dachte das liegt bestimmt daran dass sich während des Schlafes die Augen verdrehen. Ich schlug mir wieder ins Gesicht aber nix passierte. Mir fiel auf wie dreckig es in diesem Badezimmer ist. Es war nicht meins. ich musste dringend auf Toilette aber die Toilette war so widerlich... voller Exkremente und verstopft. ich entledigte mich trotzdem weil ich so sehr musste. Obwohl der Harndrang danach noch da war. ein weiterer Beweis für mich dass ich träumte.
>
> ::::::::::::::: Zweifach vermeidet es der Traum moralisch zu werten. Er zeigt uns ein Spiegelbild … Egal wem es gehört oder wen es darstellt …. ich habe keine Mühe mich darin zu finden. Wir hocken alle in diesem Gemeinschaftsbad. Im Spiegelbild finden wir uns nicht im (ausgeglichenen) Zentrum sondern links unten. Unten ist das materielle und links ist die Vergangenheit (das abgestorbene). Diese Position sehe ich als „Gefühl- oder Seelentod“, wobei das Gefühl vom materiellen erstickt wird. Hochinteressant, beachte den Unterschied: nicht eine Person wird „schmutzig“ widergegeben, (per Definition unmöglich!) sondern das Badezimmer (die Umgebung). Die Badzimmerszene steht symbolisch für Reinigung. Was ist der Grund dafür, dass sie nicht wirksam ist? Warum ist das Badezimmer so verschissen?

**********was meinst du mit moralisch werten? was meinst du mit "per definition unmöglich". warum schaue ich in die vergangenheit? hat das verschmutzte bad etwas mit meiner vergangenheit zu tun? mein spiegelbild schaute nämlich zur verdreckten toilette die hinter mir unten links war. ich sah sie erst als ich dem blick folgte. der spiegel selbst war auch eher matt und schmutzig und ich konnte mich erst sehen nachdem ich mit meinem ärmel drüber wischte. rechts von mir war eine badewanne. der schlauch mit dem duschkopf fehlte und die badewanne war voll mit schmutziger wäsche und vollgestellt mit allem möglichen. ausrrangierte videorekorder, küchengeräte, puppen, stofftiere usw. alles ziemlich schmuddelig. da ist nicht viel mit reinigung. das klo in "trainspotting" war sauberer ;-) ***********
>
> PS: Nachtrag zu dieser Szene. Hier finde ich qualitative und quantitative Aussagen zu Ereignissen die ich 2003 erfahren habe. Eine Korrektur der Situation ist praktisch unmöglich, das braucht vermutlich Äonen von Reinkarnationen bis dieser Zustand ausgebügelt ist.

****** was waren das für ereignisse? Was meinst du mit "korrektur der situation" welcher situation? meine, unsere? ********
>
> Zitat: Wohnzimmer wo ein dicker, schmieriger Typ war. obwohl er es nicht war, dachte ich es sei mein Bruder. Auf dem Tisch lagen Handys 3 oder 4, sehr teure Handys. ich wollte schauen ob meins dabei sei. Da sagte der Typ wehe ich wage es seine Handys anzufassen. das Zimmer war auch sehr schmutzig und chaotisch.
>
> ::::::::::::::::: im Wohnzimmer schläft man nicht ….. was bedeutet „Bruder“? Handys könnten auf die „Überflutung“ mit Nachrichten, …. verschwommene, unpräzise Inhalte hinweisen. Die Zahlen 3 bis 4 (Energien, Erde) interpretiere ich aus dem Kontext in einem negativen Sinne …. Das Anfassverbot:…… sind das unsere heiligen Kühe? Auch da gewinnt man den Eindruck, dieses Wohnzimmer zeigt uns das Weltleben. Nennt sie sich nicht stolz: „das Kommunikationszeitalter?“

******** ich glaube der hat da geschlafen. auf dem sofa war bettzeug und das zimmer war auch vollgestellt. der fernseher lief und er saß davor. nun mit bruder meine ich bruder. es war nicht mein lebensgefährte. ich hatte das gefühl, der typ soll wohl meinen bruder dastellen. in wirklichkeit habe ich vier und keiner ist wie der. aber dort, fühlte ich es irgendwie. frag mich nicht wieso, keinen schimmer.
ich denke schon das handys zu unseren wichtigsten dingen gehören. wer geht noch ohne aus dem haus? jugendliche haben heute ALLE eins und messen sich wer das beste hat. und viele erwachsene auch. der typ im traum hatte nur die neuesten und besten. hat mich allerdings nicht beeindruckt. ;-) hab sie ihm gelassen und verließ das zimmer, da ich ihn ziemlich unangenehm fand**********

>
> Zitat: Ich ging zurück ins Schlafzimmer und setzte mich aufs Bett. die ganze Zeit hörte ich auch Musik und dachte ich bin wohl bei laufendem Fernseher eingeschlafen. Ich dachte daran was wäre wenn ich jetzt vielleicht tot sei und nie wieder hier weg käme. Da bekam ich Angst. vielleicht bin ich im Schlaf gestorben. Ich kniff mir wieder in die Wangen. holte immer wieder tief Luft und schlug mich. aber nix half. Ich legte mich aufs bett und versuchte zu schlafen. als ich dort einschlief, wachte ich "hier" auf. Der Fernseher war aus. also von dort kam die Musik nicht.
>
> :::::::::::::::::::::: Meint die Schlussszene: wir können nur noch die Augen verschliessen vor der Realität. Sie läuft ab wie in einer Filmszene. Sind wir lebende Tote … woher kann noch Hoffnung kommen?

****** das ist genau der punkt. ich fühlte mich so wie eine lebende tote. mir war klar, ich habe bewusstsein, nur nicht hier sonder dort. ich hatte keinen bezug zum hier und wusste nicht was hier los ist. halt so wie ich es mir vorstelle wie's nach dem irdischen tod ist. daher der gedanke, was ist, wenn ich gestorben bin. nur dieser ort war absolut kein ort an dem ich bleiben wollte. wäre er angenehm gewesen mit netten menschen und schöner, friedlicher und vor allem SAUBERER umgebung, natur etc kein thema, ich hätte kein problem gehabt dort zu verweilen. auch bei vollem bewusstsein. aber so ging's nicht. ich resignierte und legte mich auf's bett. ich wollte nur schlafen und träume jetzt wohl dieses schöne leben, wo ich meinen körper fühle, wo ich ein sauberes bad habe und selbst entscheide wer hier wohnt und wer nicht. das was mir diese erfahrung gebracht hat ist, diese wirklichkeit zu lieben, an ihr zu hängen! zu erkennen wie schön es ist, hier zu sein. vielleicht war das der sinn. an diesem leben zu hängen. wäre der ort an dem ich gelandet bin schön gewesen, hätte ich wahrscheinlich eine art "sehnsucht" danach, um dieser "schlechten, gemeinen, ekligen welt" zu entfliehen. die aber gar nicht so ist, weil ich hier handeln und gestalten kann. hmm die gedanken kamen mir gerade....die hoffnung das sich was ändert habe ich hier, nicht dort. dort konnte ich an der momentanen situation und umgebung nichts ändern, hier schon. hier ist es meine wohnung aus der ich unangenehme menschen werfen kann. hier kann ich mein bad sauberhalten, dort nicht. verändern geht also nur hier. denk ich.

> Spica, dieser Traum erscheint mir prophetisch und auch endzeitlich. Was er bezweckt? Hab eigentlich keine Ahnung ausser damit sollen einigen noch die Augen geöffnet werden ….
>
> Na, Endzeit läuft schon lange und wir leben immer noch….. wie lange noch?
> Ciao und liebe Grüsse
> anton

***********ich habe heute ein zitat gelesen, weiß nicht von wem. "der mensch baute die atombombe. eine maus würde nie auf die idee kommen eine mausefalle zu bauen...*************

>
> PS: dieser Traum ist sehr anforderungsvoll. Ich habe einige Stunden daran gearbeitet, aber um die ganze Tragweite zu erkennen und fehlerhafte Interpretationen
zu finden , braucht es wohl noch einige Monate oder Jahre.

*********nun, vielen dank nochmal für deine mühe. ich weiß das sehr zu schätzen. ich hoffe nicht das der traum prophetisch war. parallelen wird man wohl in jedem traum finden die man auf die menschheit übertragen kann.die hoffnung gebe ich jedenfalls nicht auf. ich glaube das in jedem menschen gutes steckt, und gutes oder schlechtes zu tun, liegt 1. im auge des betrachters und 2. hängt von den entscheidungen ab die man trifft. ich glaube das eine wende kommt, wenn sie nicht schon begonnen hat, wo menschen nachdenklicher werden und sich besinnen. ich denke das internet ist da schon ein wirksames medium, das menschen weltweit verbindet und wir einander auch ohne zu reisen kennenlernen können. missbrauch gibt es überall, somit auch im internet. aber das positive am kommunikationszeitalter ist. es verbindet auch.

einen schönen abend wünsch ich dir
alles liebe und eine herzliche umarmung
Spica

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