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re: konnte nicht aufwachen
anton * schrieb am 29. September 2007 um 10:51 Uhr (850x gelesen):

Salü Spica

In deinem Traum ist ein äusserst selten anzutreffendes Symbol aufgetaucht (ne, sag ich Dir nicht welches es ist ….. ). Mal sehen ob seine Bedeutung zutrifft!

Zitat / Einleitung: mit einer Bekannten in der Stadt einen älteren Herrn besucht. ich kannte ihn nicht hatte aber das Gefühl, wir (die Bekannte und ich) waren schon mal dort. Zwei Hunde, nicht gerade friedlich. einer biss mich sogar in den Allerwertesten ;-).
Ich kann mich nicht erinnern was wir dort wollten.

::::::::::::::::::: Der Traum schildert dein Leben! Daran gibt es einen (nahen vertrauten) fraulichen und einen dir eher fremden – man könnte beinahe sagen – chaotischen männlichen Teil. Das männliche gebärdet sich doppeldeutig, wild und angriffslustig, aber auch feige und hinterhältig. (Sorry, das war nicht ich, weil wir müssen seine Bedeutung noch klären). In der Retrospektive könnte ich den älteren Herrn auch als das göttliche wahrnehmen (das feige usw. muss er mir verzeihen)....


Zitat / Als wir gehen wollten hab ich bemerkt das ich als ich meine Sachen vom Tisch nahm, versehentlich Geld in meinen Rucksack steckte. ich holte es wieder raus und gab es dem Mann. ich zählte und es waren 90 Euro. der Mann meinte aber er hätte 100 gehabt. also gab ich ihm die 10 Euro die in meinem Portemonnaie waren.

:::::::::::::: diese Szene erinnert mich an das, was man im Militär „Auslegeordnung“ nennt. Aller persönliche Besitz wird inspiziert ….., Vorhanden? Sauber? Schabenlöcher …. usw. . ?
Gibt es „Versehen“? Nur sprachlich, sachlich kann es keines geben, denn es ist ja bereits passiert. Wir können es nachträglich wieder richtig stellen, aber jede Handlung selbst ist unumkehrbar. Das (materielle) Tischlein deck dich zeigt unser Dillema ….. Wir besitzen ein Startkapital von 10 (das entspricht der Eins und ihrer Vollendung). Indem wir an der Schöpfung (dem materiellen) aktiv teilnehmen belasten wir uns mit 90 (Neun). Auf diese müssen wir verzichten ….. die letzte Konsequenz dieser Handlung ist, nur wer auf alles (10 Euro) verzichtet wird unbelastet und frei. [dieser Tiefsinn lässt mich aufhorchen ….. Theologie auf höchstem Niveau. (Frage: ist das Materielle ein Versehen der Götter?).

Zitat: Wir verließen die Wohnung und fuhren mit dem Auto zu einem Blumenhändler. Dort kaufte meine Bekannte einen Strauss den sie für einen Geburtstag brauchte. In der Stadt gab's plötzlich eine Parade mit Pferden und allem drum und dran. dadurch trennten wir uns da ich wegen dem Tumult nicht mehr hinterher kam.

:::::::::::::::::: schwierige Passage! Von Innen nach Aussen gehen ….. das Auto- mobil, das Vier- rädrige und die blumige Natur. Das Gefühl feiert Geburtstag. Vermutlich ganz fies beschrieben. Weil, Blumen muss man nicht kaufen um sich daran zu freuen. Ausserdem, ein Bl-Str. ist abgetötete Natur. „Verflucht“ der Traum damit die Art wie wir die Mobilität „zelebrieren“. Die Pferdeparade könnte ein Hinweis auf die Folgen der Verstädterung sein … (hoch zu Ross) Städte werden unbewohnbar…. !

Zitat: Dann wachte ich auf (dachte ich zumindest), Schlafzimmer anders als sonst. Fernseher ziemlich laut. Ich fasste mein Gesicht, taub, realisierte dass ich träume. unbedingt aufwachen und kniff mir in die Wangen und ohrfeigte mich, aber nix passierte.
::::::::::::::: im Schlafzustand sind wir ohne Besinnung ….. der Fernseher ….. wähnt die Wahrheit in der Ferne (ohrenbetäubend….) Ein taubes Gesicht (das Gesichtslose…) spricht nicht mehr auf natürliche Reize an.

Zitat: Ich ging dann zur Schlafzimmertür und sah ein extra Schloss etwas über dem Türgriff. Die Tür stand aber offen. ich wunderte mich nur über das Schloss

::::::::::::::: Hier ist der Träumer schlafend wach! Ein paradoxer Traumtrick (meist befindet sich das Schloss unterhalb des Türgriffes d.h. mit Handeln können wir unserem Leben eine Wendung geben. Hier macht der Traum eine überdeutliche Warnung:
„ die Türe zum Nebenraum ist offen, d.h. scheinbar können wir das Leben noch beeinflussen! Aber das Zusatzschloss über dem Türgriff (engl. handle ….) verunmöglicht/ blockiert dieses unmissverständlich.“ Eine kleine Interpretationshoffnung gibt es noch ….. oben ist das Denken, ergo nur durch die Veränderung des Denkens können wir aus der gezeigten Mausefalle entrinnen. Aber es kommt noch viel dicker, knüppeldick …. !

Zitat: Ich ging aus dem Schlafzimmer ins Bad und wollte mich im Spiegel sehen. Mein Spiegelbild schaute mich aber nicht an. es blickte nach unten links an mir vorbei. Ich dachte das liegt bestimmt daran dass sich während des Schlafes die Augen verdrehen. Ich schlug mir wieder ins Gesicht aber nix passierte. Mir fiel auf wie dreckig es in diesem Badezimmer ist. Es war nicht meins. ich musste dringend auf Toilette aber die Toilette war so widerlich... voller Exkremente und verstopft. ich entledigte mich trotzdem weil ich so sehr musste. Obwohl der Harndrang danach noch da war. ein weiterer Beweis für mich dass ich träumte.

::::::::::::::: Zweifach vermeidet es der Traum moralisch zu werten. Er zeigt uns ein Spiegelbild … Egal wem es gehört oder wen es darstellt …. ich habe keine Mühe mich darin zu finden. Wir hocken alle in diesem Gemeinschaftsbad. Im Spiegelbild finden wir uns nicht im (ausgeglichenen) Zentrum sondern links unten. Unten ist das materielle und links ist die Vergangenheit (das abgestorbene). Diese Position sehe ich als „Gefühl- oder Seelentod“, wobei das Gefühl vom materiellen erstickt wird. Hochinteressant, beachte den Unterschied: nicht eine Person wird „schmutzig“ widergegeben, (per Definition unmöglich!) sondern das Badezimmer (die Umgebung). Die Badzimmerszene steht symbolisch für Reinigung. Was ist der Grund dafür, dass sie nicht wirksam ist? Warum ist das Badezimmer so verschissen?

PS: Nachtrag zu dieser Szene. Hier finde ich qualitative und quantitative Aussagen zu Ereignissen die ich 2003 erfahren habe. Eine Korrektur der Situation ist praktisch unmöglich, das braucht vermutlich Äonen von Reinkarnationen bis dieser Zustand ausgebügelt ist.

Zitat: Wohnzimmer wo ein dicker, schmieriger Typ war. obwohl er es nicht war, dachte ich es sei mein Bruder. Auf dem Tisch lagen Handys 3 oder 4, sehr teure Handys. ich wollte schauen ob meins dabei sei. Da sagte der Typ wehe ich wage es seine Handys anzufassen. das Zimmer war auch sehr schmutzig und chaotisch.

::::::::::::::::: im Wohnzimmer schläft man nicht ….. was bedeutet „Bruder“? Handys könnten auf die „Überflutung“ mit Nachrichten, …. verschwommene, unpräzise Inhalte hinweisen. Die Zahlen 3 bis 4 (Energien, Erde) interpretiere ich aus dem Kontext in einem negativen Sinne …. Das Anfassverbot:…… sind das unsere heiligen Kühe? Auch da gewinnt man den Eindruck, dieses Wohnzimmer zeigt uns das Weltleben. Nennt sie sich nicht stolz: „das Kommunikationszeitalter?“

Zitat: Ich ging zurück ins Schlafzimmer und setzte mich aufs Bett. die ganze Zeit hörte ich auch Musik und dachte ich bin wohl bei laufendem Fernseher eingeschlafen. Ich dachte daran was wäre wenn ich jetzt vielleicht tot sei und nie wieder hier weg käme. Da bekam ich Angst. vielleicht bin ich im Schlaf gestorben. Ich kniff mir wieder in die Wangen. holte immer wieder tief Luft und schlug mich. aber nix half. Ich legte mich aufs bett und versuchte zu schlafen. als ich dort einschlief, wachte ich "hier" auf. Der Fernseher war aus. also von dort kam die Musik nicht.

:::::::::::::::::::::: Meint die Schlussszene: wir können nur noch die Augen verschliessen vor der Realität. Sie läuft ab wie in einer Filmszene. Sind wir lebende Tote … woher kann noch Hoffnung kommen?
Spica, dieser Traum erscheint mir prophetisch und auch endzeitlich. Was er bezweckt? Hab eigentlich keine Ahnung ausser damit sollen einigen noch die Augen geöffnet werden ….

Na, Endzeit läuft schon lange und wir leben immer noch….. wie lange noch?
Ciao und liebe Grüsse
anton

PS: dieser Traum ist sehr anforderungsvoll. Ich habe einige Stunden daran gearbeitet, aber um die ganze Tragweite zu erkennen und fehlerhafte Interpretationen zu finden , braucht es wohl noch einige Monate oder Jahre.



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