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re: Campingwagen am See
anton * schrieb am
10. September 2007 um 23:14 Uhr (673x gelesen):
Salü franzibaum
Manchmal ist es beinahe schade, wenn die Begleitumstände (Leben) zu einem Traum geschildert werden. Ist, wie wenn in einem Krimi auf der ersten Seite „der/die Mörder/in genannt werden. Aber deine Einleitung lässt sich bildlich treffend lesen „mit campieren“ oder temporär eine Auszeit machen. Und bei deiner Auszeit begrüsse ich Dich auch im Traumforum.
<< Ich lebe vorübergehend oder ab und zu in einem kleinen Campingwagen auf dem Campingplatz. Der gehört meinen Eltern, das weiß ich. Von außen ist er wirklich sehr klein, von innen kuschelig, hat auch einen Alkoven, in dem ich sehr gut schlafen kann. Ich fühle mich darin geborgen und genieße meinen Rückzugsort.
::::::::::::: der Campingwagen zügelt das Leben, der Zufluchtsort scheint passabel. Welche Rolle haben deine Traumeltern – klar, ohne sie wärst Du nicht -, aber sind diese gemeint?
Es ist Herbst oder Winter. Die Natur ist braun. Der Campingwagen steht auf einem großen, steilen Grundstück oben rechts am Hang. Der steile Hang ist braun und etwas matschig. Unten führt eine Straße lang, die dann rechts am Grundstücksrand ansteigt und oben hinter der Kuppe verschwindet. Es sind zu dieser Zeit nur wenig andere Leute auf dem Campingplatz.
:::::::::::::::: die Natur ruht, aber gleichzeitig wird das Fundament für den Frühling gelegt. Die Natur kennt viele folgende Jahreszeiten, der Mensch erlebt bewusst nur Vier! Der Standort oben am matschigen Hang birgt potentiell Gefahren …. Abrutschen! Auf die Lebensituation bezogen zeigt es deine Übersicht. Wir können auch sehen: aktuell nähert sich das, was Du verstandesmässig wahrnimmst dem gefühlsmässigen an. D.h. Du beginnst deinem Gefühl zu folgen, Du weisst aber, das ist noch ein hartes Stück Arbeit. Fühlst Du dich vereinsamt, alleingelassen?
Der Campingplatz liegt an einem Baggersee o.Ä. Ich spaziere einmal um den halben See. Dort ist eine Bucht, die seitlich von einem Steg abgegrenzt wird. Im Wasser, weder dreckig noch sauber, aber wilde Brandung, sind noch ein paar andere Menschen. Ich springe in Klamotten rein und lasse mich von der Brandung in die Bucht spülen bzw. halte mich darin auf, spüre die Elemente und erfahre die Energie. Ich bin dabei freudig, kämpferisch und nehme es als Herausforderung. Danach gehe ich patschnass die Straße entlang zurück zum Wohnwagen.
:::::::::::::::::: franzibaum! Du vollziehst eine halbe Nabelschau ……, das „wilde Wasser“ übersetze ich mit „innerlich kochen“. Buchten sind beliebte Ankerplätze. Der dortige Steg ist ein künstliches Element. Frage: Liebst Du es auf künstlich erhöhtem Niveau zu „köcheln“ – gehört das zur Dramaturgie deines Lebens?
Wer so temperamentvoll handelt, nimmt es bewusst in Kauf „nass zu baden“ um sein Mütchen zu kühlen…. Beachte, der Traum zeigt es traumhaft schön, …….. „nachher“ kommst Du wieder auf den Teppich, sprich rechts um kehrt, führt die Wanderung jeweils nach Canossa.
Ich komme erst noch am Campingplatz-Restaurant vorbei. Die Kneipe ist nicht wie üblich, sondern irgendwie sehr trendy eingerichtet. Mit bunten Plastik-Kronleuchtern, Plastikvorhängen, Plüsch, bunt und Retro irgendwie.
:::::::::::::: da ich „live“ übersetze grinse ich heimlich. Will der Traum andeuten: „die Traumautorin folgt dem gängigen Trend und schicki - mischi … aber die Traumhäme entlarvt diese…. als Leben im Kunstlicht und verstaubtes Relikt vergangener Zeiten. Nostalgische Erinnerungen an eine verblasste Epoche. (Spannend wie der Traum das beschreibt ohne Farbe bekennen zu müssen ….)
Hinter dem Tresen (Eiche rustikal) ist der Besitzer, ein fremder dunkelblonder Schnurrbartträger. Irgendwie ein glatter Typ. Ich kann ihn aus irgendwelchen Gründen absolut nicht leiden und halte mich im Hintergrund.
::::::::::::::::: Aha, mir dämmert was. Das hat Bezug zum vorhergehenden. Für die Lokaleinrichtung ist der Wirt verantwortlich, da er bald verhaftet wird, demaskieren wir ihn nicht vollständig. Der Wirt könnte für Aspekte deines Handelns stehen, achte auf den rustikalen Eichentresen. Da werden Charakterzüge offengelegt ….. eingefleischte, harte Standpunkte sind zu überwinden.
Er wird von zwei Männern verhaftet und abgeführt, ich bin erleichtert. Beim Rausgehen sehe ich am Eingang eine Art Altar, wie ein verkleinertes Thai-Buffet so in Kniehöhe, mit Speisen drauf. Ich esse das köstliche Essen, u.a. war was mit Erdnuss und Huhn dabei, und gehe weiter zum Campingwagen.
:::::::::::::::::: die zwei Männer bringen mich in Erklärungsnotstand …. Zwei könnte hier bedeuten: „die Konsequenzen des Lebens führen dich zur Einsicht ….. den „buddhistischen“ Weg zu folgen., sprich dich der Kultivierung deiner Tugenden anzunehmen. (Was immer das ist!)
Meine Eltern stehen mit einer Fremden vor dem Grundstück. Sie sagen mir, dass diese mit ihrem Mann den Wohnwagen kaufen will. Ich freue mich darüber sehr. Sie sagen mir, dass die Frau was verloren hat und den Wagen deswegen nicht kaufen kann, bevor sie das nicht gefunden hat. Ich frage was das ist. Immer wieder. Da niemand mir sagen will, was die Frau verloren hat, rege ich mich sehr auf und bin wie rasend. Fange vor Wut an zu weinen. Meine Mutter versucht, mich zu beruhigen, aber ich entziehe mich. Dann bin ich plötzlich zu Hause. Ich sehe in einer bekannten Zeitung, dass die Frau einen begeisterten Artikel über meine Arbeit geschrieben hat, in dem sie mich leidenschaftlich lobt. Jetzt bin ich ganz positiv aufgeregt und stolz.
:::::::::::::::::: auf diese Fremde habe ich lange gewartet. In ihr sehe ich deine Gefühlsaspekte. Deine Eltern halte ich für Produkte der Traumregie …., der Mann der Fremden für deinen Verstand und der Camper ist dein Leben. Der Kontext besagt aus meiner Sicht: „du suchst die – verlorene - Einheit zu finden“. Es wird dir dann gelingen, wenn Du dein Gefühlsleben mit dem Verstandesmässigen in Einklang bringen kannst. Der Zeitungsartikel der Frau: „ein Hinweis auf die heilende Wirkung des Gefühls, wenn Du diesem die Führung überlässt.
Das wars. Ist mir ein Rätsel....
:::::::::::::: immer noch?
Ciao und liebe Grüsse
anton

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