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re[2]: OBE steuern
Morgan * schrieb am 2. Juni 2006 um 22:52 Uhr (723x gelesen):

Hallo Neodysseus,

erstmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Dazu gäbe es viel zu fragen, *g*, aber erstmal will ich das eine klären.
Mit dem wild Rumschleudern meinte ich nicht die OBE, sondern den seltsamen Abhebezustand davor, dieses ätzende Gekippe, nach hinten und vorn gleichzeitig! Ich möchte gerne schlafen, aber ich hebe mich aus den Angeln. Je öfter ich mich davonmache, desto weniger kann ich verhindern, dass es automatisch geschieht. Deshalb hatte ich jahrelang verhindert, dass diese OBE's überhaupt passieren. Ich weiß, dass ich dafür von Kleinauf eine Art Talent hatte. Wofür andere lange und verzweifelt üben müssen, das konnte ich aus Versehen und wollte es noch nicht mal. Ich wusste ja nicht mal, was das ist! Manchmal, wenn ich tagelang einen Gegenstand gesucht hatte (ähem, kommt ja mal vor), dann geschah beim Einschlafen bzw. Aufwachen folgendes: ich hob einfach ab und flog durch das Haus, lugte in alle Taschen und Winkel und siehe da, ich fand den Gegenstand. Dann wachte ich auf, stand physisch auf und holte ihn. Der Preis für all diese Möglichkeiten war die Unmöglichkeit, einfach normal einzuschlafen. Und manchmal will man nunmal einfach nur schlafen!

Und jetzt noch eine andere Frage: wir haben also, sozusagen, eine Bewusstseinsfamilie. Würdest Du das mit dem gleichsetzen, was manche anderen Leute mit Seelenpool bezeichnen? Hast Du eine Ahnung, wieviele Bewusstseine in einem Überbewusstsein enthalten sind? Spielt diese Zahl 144 da eine Rolle, weißt Du davon? Können sich auch Tiere in meiner Bewusstseinsfamilie befinden?

Sorry, ich will nicht nerven, aber Du hast da ein Wespennest angestochen... ich könnte noch viel mehr fragen, glaub mir, reiß mich echt zusammen! *gggg*

Liebe Grüße,

Morgan
>
> Na ja, "falsch" ist relativ zu deinen Erwartungen. *g*
> Es wird wohl genau das sein, was du vermutest: Du hast dich noch nicht vollständig von deinem physischen Körper getrennt und du öffnest deshalb die Augen deines PKs anstatt deines EKs.
>
> > Wie steuert man das denn?
>
> Die Antwort darauf ist simpel: Wenn du völlige Kontrolle willst, musst du sie nur verlangen. Denke intensiv daran oder äußere diesen Wunsch laut. Falls deine Wahrnehmung getrübt, verschwommen oder sonst irgendwie eingeschränkt sein sollte, verfahre genauso mit dem Ziel, vollständig klare Wahrnehmung zu erhalten.
>
> > Dann: wenn es einmal irgendwann passiert ist, werde ich das nicht mehr los. Statt nachts einzuschlafen,
> > schleudere ich wild rum und gehe immerzu raus. Deshalb hatte ich auch als Kind Angst davor.
>
> Du sagst, "du" gehst nachts wild 'rum, anstatt dass "du" einschläfst...doch wer ist dieses "du"? Das ist der entscheidende Knackpunkt. Sorry, ich muss jetzt verdammt weit ausholen, um dir meinen Erklärungsversuch einigermaßen plausibel darlegen zu können, aber es geht nicht anders - sonst verstehen viele (insbesondere Neulinge) hier gleich nur noch Bahnhof.
>
> Es gibt mehr von dir, als du denkst. Ein Teil von dir bist "du"; dieser Teil befindet sich gerade in deinem physischen Körper, sitzt vor dem PC und liest diesen Text. Nennen wir es einfach mal das Bewusstsein [hier die regulären Definitionen des Wortes anzuwenden ist zum Scheitern verurteilt, ich definiere hier also neu].
> Dein Bewusstsein ist ein Teil deines Überbewusstseins; dieses Überbewusstsein enthält unheimlich viele Bewusstseine, alles Individuen komplett mit eigener Lebenserfahrung, Erinnerung, Meinung etc.
> Dieses Überbewusstsein befindet sich außerhalb der Raumzeit, altert also nicht und ist nicht an irgendwelche temporalen Limitationen gebunden. Es sammelt Erfahrung - Einsicht, die durch persönliches Erleben gewonnen wurde. Es liest keine Bücher, wenn es wissen will, wie es sich anfühlt, wenn man glücklich ist; es unterhält sich auch mit niemandem darüber, um eine Ahnung davon zu bekommen, wie sich das anfühlt; es führt auch keine Studien oder Untersuchungen oder Umfragen durch, um dieses Gefühl zu verstehen - es erzeugt ein neues Bewusstsein (man könnte auch sagen: spaltet einen Teil von sich ab), setzt es in einen physischen Körper ohne Bewusstsein - d.h. ein Neugeborenes - ein und *macht diese Erfahrung selbst*.
>
> Wie ich bereits sagte, scheint dieses Überbewusstsein nicht an temporale oder räumliche Limitationen gebunden zu sein. Es befindet sich außerhalb der Raumzeit und kann somit alles "in Ruhe" und so genau wie möglich planen. Im aktuellen Beispiel bedeutet dies: Es wird sich kein Neugeborenes auswählen, das bald in einem elendigen Slum-Viertel in einem amerikanischen Großstadtvorort zur Welt kommen wird; dort gibt es nicht viele Möglichkeiten zum glücklich-Sein, dieser Weg wäre zu ineffizient und würde jene Bewusstseine behindern, die eben eine eher schmerzliche Erfahrung machen wollen. Stattdessen wird es einen "Einstiegspunkt" (Körper) wählen, der so gut es geht eine möglichst intensive Erfahrung des glücklich-Seins bieten kann.
> Um den gesamten Vorgang möglichst effizient gestalten zu können, werden die Lebenswege überdies so geplant, dass möglichst viele der gewünschten/benötigten Erfahrungen binnen einer Lebensspanne gemacht werden können.
>
> Dazu kommt noch, dass nicht alle Menschen bzw. Bewusstseine in ein einziges Überbewusstsein eingegliedert sind, sondern dass die Überbewusstseine nur eine bestimmte Anzahl an Bewusstseinen enthalten, jedoch untereinander zu "Überbewusstseins-Bündeln" (wenn man das so ausdrücken kann) zusammengefasst und organisiert sind. Unordnung scheint es da keine zu geben, alles hat seinen Platz.
> Die einzelnen Bewusstseine und Überbewusstseine tauschen sich untereinander ständig aus, geben Erfahrung weiter (und zwar als *direkte* Erfahrung, wie eine virtuelle Simulation, nicht als Text!) und verbessern somit den Plan, welches Bewusstsein wann unter welchen Umständen in welchem Körper welche Erfahrungen erleben soll. Ich sage bewusst "soll", da es ein Gemisch aus Variablen und Konstanten (siehe Robert A. Monroes Bücher) ist - das Schema ist vorgegeben, aber es kann durchbrochen, abgeändert und gebogen werden, da jedes Bewusstsein ein eigenständiges Lebewesen ist und somit einen eigenen, freien Willen hat. [blödes Beispiel: Wenn ich weiß, dass ich eigentlich morgen sterben sollte, dann steht es mir frei in diesen Vorgang einzugreifen - und somit eine Variable zu erschaffen.]
>
> Um das ganze in seiner Verworrenheit noch zu komplettieren, scheint es sogar so zu sein, dass unzählige Bewusstseine gleichzeitig in verschiedenen Zeiten bzw. Epochen inkarnieren (= ein Leben leben). Man sollte also nicht von Re-Inkarnation (Wieder-Fleischwerdung/Geburt), sondern - aus der Sicht der Überbewusstseine - von Multi-Inkarnation (Mehrfach-Fleischwerdung/Geburt) sprechen, da die Bewusstseine gleichzeitig inkarnieren.
> Die einzelnen Bewusstseine verzichten für die Dauer einer Lebenserfahrung übrigens freiwillig auf all ihre Erinnerungen, um die gesammelte Erfahrung nicht durch irgendwelche "Vorkenntnisse" zu verfremden. Diese Zurückhaltung kann jedoch aufgehoben werden, da sie nicht gewungenermaßen, sondern wie gesagt freiwillig geschah - vielleicht ist das auch der Grund für so manche irrationale Ängste (z.B. vor Ratten, vor Wasser etc.), für die es im aktuellen Leben gar keinen Auslöser gegeben hat.
>
> Man kann insgesamt sagen: Man selbst ist ein Teil seines Überbewusstseins und - entgegen aller hierarchischen Strukturen, die man hier vermutet - das Überbewusstsein ist auch ein Teil von einem selbst. Diese beiden "du"s sind in Wahrheit eins.
> Für alle, die Monroes Bücher gelesen haben (ich mach' hier immer ja fleißig Werbung, lol): Überbewusstsein = Ich-Dort, momentan inkarniertes Bewusstsein = Ich-Hier, direkt übertragene Erfahrung = Routine (die Bezeichnung wechselte im 3. Buch zu "INFO"), Bewusstsein, das sich in einem Körper befindet = Inkarnation...und schon kann man alle seine Bücher verstehen, hoffe ich. *g*
>
> So, nach diesem langen, langen Anlauf jetzt zur Beantwortung deiner Frage: Ein Teil von dir will dir vielleicht einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben. Wie ich bereits sagte, verzichtet man für gewöhnlich auf den Zugriff auf alle Erinnerungen, solange man inkarniert ist - manchmal scheint es aber nötig, eine "Kurskorrektur" vorzunehmen, weil sich das aktuelle Leben in eine von einem eigentlich nicht gewollte Richtung entwickelt, weil man etwas übersehen hat oder weil man eine wichtige Erfahrung schlichtweg nicht gemacht hat, obwohl man sie eigentlich machen wollte.
> Vielleicht möchte ein Teil von dir, dass du außerkörperliche Erfahrungen machst. Dieser Teil weiß vielleicht, dass du Angst davor hast, aber dass es notwendig ist, diese Angst zu besiegen. Oder das Ausradieren dieser Angst ist die Erfahrung, die du machen wolltest...es gibt viele, viele Möglichkeiten in dieser Hinsicht.
>
> Finde es einfach 'raus!
>
> > Was kann ich denn in dem OB-Zustand machen, wo kann ich hin?
>
> "Die einzige, real existierende Grenze des Bewusstseins ist die Akzeptanz von Grenzen." (Robert A. Monroe)
>
> Oder anders ausgedrückt: Die einzigen Grenzen erschaffst du dir selbst. Befreie dich von deinen Grenzen (u.a. Ängste, unterdrückte Erinnerungen, unfundierter Glauben, Ungewissheiten, Selbstzweifel), und du kannst im außerkörperlichen Zustand praktisch *alles* tun.
>
> -- Neodysseus


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